Posts mit dem Label Krieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 26. Februar 2019

Dr. Daniele Ganser: Mediennavigator



Der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser sprach am 20. August 2018 in Erfurt über illegale Kriege, und wie diese in den Medien dargestellt werden. Dabei stützt sich Ganser auf das UNO-Gewaltverbot, das klar und deutlich Kriege seit 1945 verbietet und sagt: Alle UNO-Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Eine Botschaft für die uniformierten Mitmenschen (Be­fehls­emp­fän­ger)



Ein eindringlicher Appell von Ole Dammegard an unsere „uniformierten Mitmenschen“, sowie 3 kurze Auszüge aus Mark Passios Vortrag „Cosmic Abandonment. An Explanatory Synthesis Regarding Human Origins, Psychopathy, Slavery And The Current Psychological And Social Conditions Of Humanity”, sind Gegenstand eines weiteren Videos, das eine sehr „anarchistische Position“ vertritt. Zunächst appelliert Ole Dammegard an die „Weisungsempfänger“, sie sollen Befehle auch verweigern, da sie ohnehin von Kriminellen getroffen worden sind, die einen Scheiß darauf geben, welche persönlichen Folgen sich daraus für die Befehlsempfänger ergeben. Eine beispiellose Bilanz in der US-Armee: Tagtäglich nehmen sich 20 US-Kriegsveteranen das Leben Beispiellos ist auch das Zitat des Kriegsverbrechers und Terrorfürstens Henry Kissinger: “Soldaten sind nur dumme Tiere, die als Schachbauern in der Außenpolitik benutzt werden.” Während es mit Mark Passio dann in Richtung Medienmanipulation, ahnungslose „New Ager" und eben zu den geistigen Kindern, den Befehlsempfängern geht, die mit jeder blinden Befehlsbefolgung, gegen ihr eigenes Interesse, den Polizeistaat erst realisieren. FreiwilligFrei schreibt zum Thema „Staatsreligion: „Rund 270 Millionen wurden allein in den zurückliegenden 100 Jahren von ihren eigenen Staaten, Regierungen und Politikern ermordet. Der Staat ist mit großem Abstand und unzweifelhaft die unnatürliche Todesursache Nummer 1. Ebenso ist er die Hauptursache für menschliches Leid, für Not und Elend, Diskriminierung, Krankheit und Tod, Zerstörung, Verfolgung, geistige und körperliche Folter, Vergewaltigung und Verstümmelung, Armut und Umweltverschmutzung.“ Unterlegt haben wir das Ganze mit dem Soundtrack + 2Passagen aus "Warriors of the Wasteland (Krieger des Ödlandes) von Frankie Goes to Hollywood. Übersetzung: "Ole Dammegård - Eine Botschaft für die uniformierten Mitmenschen - Deutsche Untertitel" https://www.youtube.com/watch?v=poC23... MOYO Film - Videoproduktion Sprecher: Eva P. & Marlene P. Sprecher & Ton © Stoffteddy (MoYoSTudio (˚ᴥ˚) Bärlin / http://www.moyo-film.de / 2018) Bearbeitung: Jan (yoice.net) http://www.moyo-film.de http://www.yoice.net/ MOYO-Filmprojekte unterstützen: https://www.paypal.me/yoice Copyright Disclaimer Under Section 107 of the Copyright Act 1976, allowance is made for "fair use" for purposes suchrein belong to their respective copyright holders, I do not claim ownership over any as criticism, comment, news reporting, teaching, scholarship, and research. Fair use is a use permitted by copyright statute that might otherwise be infringing. Non-profit, educational or personal use tips the balance in favor of fair use. All copyrighted materials contained heof these materials. I realize no profit, monetary or otherwise, from the exhibition of this video. Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) § 51 Zitate Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn 1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden, 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden, 3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden. rechtl. Hinweis & Information: Die Informationen auf diesem Videokanal stellen keine Beratung des einzelnen Benutzers sowie keine Finanzanlagen, juristischen, oder medizinischen Fachinformationen dar und müssen nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wiederspiegeln. Die Autoren erheben keinen Anspruch auf Absolutheit hinsichtlich der Inhalte, da diese lediglich subjektive Betrachtungsweisen wiedergeben können und jeder sich seinen Teil herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Zudem übernehmen die Autoren keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und/oder unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. It is not intended to proclaim copyrights - the information is free for educational purposes of humanity only

Samstag, 27. Mai 2017

Syrerin zerlegt die absurde Ideologie einer "links-liberalen" Feministin



Es ist paradox,
obwohl das Wissen der Welt heute nur noch einen Mausklick entfernt ist, sind Millionen Menschen jeder Altersgruppe geistig derart retardiert, dass sie nicht einmal wissen, dass das Wissen der Welt heute nur noch einen Mausklick entfernt ist.
So ähnlich beschreibt auch Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch “Keine Macht den Doofen” die Problematik der Massenverblödung durch das Fernsehen.
Es wird beim Einschalten offenbar nicht nur der Alltag und die Langeweile ausgeschaltet, sondern der kritische Verstand gleich mit.
Wie anders ist es sonst zu erklären, dass Sendungen als „Wissenssendung“ durchgehen, die sich mit Fragen beschäftigen, wie: “Hat James Bond das in seinem Film wirklich alles so hinbekommen können?”?!

Dienstag, 16. Mai 2017

US-Interventionen / CIA-Operationen 1945-2017





Nicht immer sind die USA an einer Demokratie interessiert. Des Öfteren wird diese auch niedergeschlagen, um eigene wirtschaftliche und politische Interessen durchzusetzen. 



INHALT:
1945, Deutschland
1945/49, China
1945/53, Philippinen
1947/48, Italien
1946/49, Griechenland
1950, USA
1950, Puerto Rico
1950/53, Korea

Montag, 17. April 2017

Dr. Daniele Ganser in Köln: Hinter den Kulissen – Was in Syrien wirklich passiert



Unsere Veranstaltung mit dem Historiker Dr. Daniele Ganser am 21. März 2017 in Köln war ein voller Erfolg. 600 interessierte Bürger verfolgten seinen 90-minütigen Vortrag.
Dr. Ganser nahm den seit 2011 laufenden Krieg in Syrien zum Anlass, um detailliert die Funktionsweise von Kriegspropaganda zu beleuchten. Anhand diverser Beispiele für sogenannte „Fake News“ erklärte er Mechanismen des politischen Framings. Er zeigte, wie und warum die eigentlichen Gründe für Konflikte, die seiner Meinung nach oft im Zusammenhang mit knappen Energieressourcen stehen, weder von den Verursachern noch von den Medien korrekt benannt werden.

Samstag, 20. Juni 2015

Dutzend israelischer und saudischer Offiziere durch einen jemenitischen Raketenangriff getötet

Jemen-Saudi_Karte

TEHERAN (FarsNewsAgency-FNA) – Bei einer Militäroperation der jemenitischen Ansarullah-Bewegung auf dem Amir Khalid-Luftwaffenstützpunkt im südlichen Saudi-Arabien sind etwa 20 israelische Offiziere und 63 Militärs und Beamte getötet und zahlreiche weitere Personen  gefangengenommen worden, erklärte ein hoher Sicherheitsbeamter am Mittwoch.
“Die Ansarullah Kämpfer, unterstützt von der jemenitischen Armee, trafen den Amir Khalid-Luftwaffenstützpunkt in der Region Khamees al Mushait im südlichen Saudi-Arabien mit einer Skudrakete und mehreren Najm-al-Saqueb-Raketen (Striking Star) letzte Woche und töteten mehr als 20 ranghohe israelische Offiziere und 63 saudische Militärs und nahmen 35 andere gefangen, sagte Mehdi Nasser al-Bashi der FNA am Mittwoch.
Er erwähnte, dass die israelischen Offizieren Spionageagenten des Mossad waren, welche die saudische Armee in der Region unterstützten und sagte: “ Zur Zeit des Angriffs arbeiteten die israelischen Offiziere an einem Plan, einige Gebiete des Jemen mit verbotenen, in Israel hergestellten Waffen anzugreifen.”
Die jemenitische Armee zielte letzte Woche mit Skudraketen auf die Militärbasis Amir Khalid in der Khamees al-Mushait Region. Die saudische Armee machte geltend, dass sie die Skudraketen mit 2 Patriot-Raketen abgefangen hätte, aber der arabischsprachige Nachrichtensender Al-Mayadeen zeigte Bildmaterial des Raketenangriffs und berichtete, dass dieser sein Ziel erreicht hatte. Nach dem Angriff evakuierte die saudische Armee die Passagier-Terminals von 2 Flughäfen in der Umgebung.
Im Anschluss zeigten Berichte, dass der Kommandeur der saudi-arabischen Luftwaffe, der Generalleutnant Muhammad bin Ahmed al-Shaalan, bei dem Raketenangriff getötet worden war. Heute früh bestätigte ein ranghoher Kommandant der Ansarullah, dass die jemenitische Volkswehr und die Armee den saudischen Luftwaffenkommandanten bei dem Raketenangriff getötet hatten.
Shaalan wurde vor 5 Tagen bei dem Spezialeinsatz der jemenitischen Armee gegen den Amir Khalid-Luftwaffenstützpunkt im Grenzgebiet von Khamees al-Mushait in Saudi-Arabien getötet“, sagte Oberst Salih Mohammad der FNA am Mittwoch.
“Der Angriff gegen den Khalid-Luftwaffenstützpunkt wurde mit Raketen und Waffensystemen geführt, die keine große Besonderheit darstellten; die Operation war von Ansarullah geplant worden und die jemenitische Armee führte sie aus, nachdem sie die Information über die Anwesenheit von Muhammed Shaala auf dem Khalid-Luftwaffenstützpunkt in Khamees al-Mushait erhalten hatte,” fügte er hinzu.
Oberst Mohammad sagte zwischenzeitlich, dass die jemenitische Armee auch in den Besitz von fortgeschrittenen amerikanischen Waffensystemen gekommen sei, nachdem sie den saudischen Luftwaffenstützpunkt Khalid im Anschluss an den Raketenangriff eingenommen hatte.
Vergangenen Mittwoch zitierte die offizielle saudische Presseagentur den Verteidigungsminister und bestätigte den Tod von Generalleutnant Muhammad bin Ahmed al-Shaalan, behauptete aber, er sei an einem Herzinfarkt während einer Geschäftsreise außerhalb des Königreichs verstorben.
Nur wenige Stunden später zweifelten informierte Quellen in New York den Bericht der saudischen Presseagentur an und sagten, der General wäre bei einem Raketenangriff des Jemens getötet worden. Eine informierte jemenitische Quelle, die anonym bleiben möchte, sagte letzten Mittwoch in New York, dass „Shaalan vor 5 Tagen bei den Raketenangriffen des Jemen gegen die saudi-arabische Region Khamees al-Mushait getötet worden war”.
Etwas später am Mittwoch wies eine andere bekannte saudische Quelle die Berichte, dass Shaalan an einem Herzinfarkt gestorben sei, zurück und teilte mit, dass sein Körper verkohlt war, was zeigte, dass er bei einem feindlichen Angriff getötet worden war.
Jamal Bean schrieb auf seiner Tweeter Seite, dass Shaalan und sein begleitendes Team bei einem Raketenangriff der jemenitischen Armee getötet worden sind, da ihre Körper durch das Feuer einer Explosion verbrannt waren.
Quelle: http://www.veteranstoday.com/2015/06/17/israeli-officers-captured-killed-in-yemen-attacks/

Mittwoch, 17. Juni 2015

Besatzer sagen: Ihr kommt hier nicht rein!

Vertreter der Linksfraktion vor der US-Militärbasis Ramstein - Quelle: facebook
Vertreter der Linksfraktion vor derUS-Militärbasis Ramstein – Quelle: facebook


Linksfraktion demonstriert vor US-Airbase Ramstein – Bundestagsabgeordneten wird Zutritt von US-Militär verwehrt

Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, darunter auch die Fraktionsvizechefin Sahra Wagenknecht, haben zusammen mit Vertretern der Friedensbewegung am heutigen Montag unter dem  Motto „US-Drohnenkrieg beenden! Ramstein schließen!“ vor der US-Militärbasis in Ramstein demonstriert. Obwohl die Bundesregierung zuvor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Zusage gegeben hatte, Zutritt zu dem Militärflughafen zu erhalten, verweigerte das US-Militär vor Ort den Parlamentariern dieses Recht.

Gegenüber RT Deutsch erklärte der Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuss, Alexander Neu:
Bundesregierung vor Gericht – Jemeniten verklagen Deutschland wegen Beteiligung an Obamas Drohnenkrieg
„Obwohl die Bundesregierung uns zuvor zugesichert hatte, dass wir als Abgeordnete des Deutschen Bundestages Zutritt zur Militärbasis erhalten, wurde uns dies de facto vor Ort von US-amerikanischen Soldaten verweigert. Dies ist in meinen Augen ein Skandal, da Ramstein deutsches Staatsgebiet ist und über keinen exterritorialen Status verfügt. Es scheint, dass deutsche Parlamentsabgeordnete keinen Zutritt auf deutsches Staatsgebiet erhalten, wenn die US-Amerikaner das nicht wollen.“
Die Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht, Annette Groth, Katrin Werner, Alexander Ulrich, Sevim Dağdelen und Alexander Neu hatten bereits im Vorfeld Zutritt zu dem Militärstützpunkt gefordert, um so den Vorwürfen nachgehen zu können, dass Ramstein als sogenannte Relaisstation für die weltweiten Kampfdrohneneinsätze der USA dient. Aufgrund der großen Entfernung zwischen den USA und dem Nahen Osten muss das Signal der Drohnen per Satellit und Erdkabelverbindung weitergeleitet werden. Dies erfolgt über den Militärstützpunkt in Ramstein. Die US-Basis verbindet die US-Drohnenpiloten in Nevada mit den Drohnen in den jeweiligen Einsatzgebieten wie beispielsweise Pakistan oder Jemen.
Sahra Wagenknecht resümierte die Protestkundgebung vor der der US-Militärbasis Ramstein auf ihrer Facebookseite mit den Worten:
„Eine tolle und wichtige Kundgebung heute in Ramstein. Die hiesige US-Militärbasis ist ein zentraler Stützpunkt für die von den USA geführten Kriege. Insbesondere ist sie für die mörderischen US-Drohneneinsätze entscheidend. Tausende von Menschen sind bereits durch Drohnen ermordet worden. Viele von ihnen als unbeteiligte Dritte. Ich fordere ein weltweites Verbot und die völkerrechtliche Ächtung von Kampfdrohnen!“
logo_transporter_100
Quelle: RT Deutsch
Es war zu erwarten, daß die Besatzer ihr “Hausrecht” ausüben.logo_kampfjet_100
Vertuschen, fälschen, lügen – und das mit Vorsatz!
Aber den ganzemn Tag über unseren Köpfen mit ihren Kampfjets Krieg speilen!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?



Krieg als bewusst eingesetztes Mittel der Politik war in den letzten Jahrzehnten für und in Europa ein Tabu. Diese Zeiten endeten unmittelbar nach Mauerfall und dem Zusammenbruch der UdSSR.

Kaum war das Kräfteverhältnis beider Blöcke des Kalten Krieges Geschichte, wurde in Jugoslawien durch die USA und einzelne Staaten Europas ein völkerrechtswidriger Krieg geführt. In Deutschland war damals Rot-Grün an der Macht und öffnete so die Büchse der Pandora.

Seit rund zwei Jahren wird von Washington aus für einen bewaffneten Konflikt mit Russland "geworben". Die Ukraine dient dabei nur als Hebel, um den russischen Militärstützpunkt Sevastopol auf der Krim in NATO-Besitz zu überführen und so Russlands Handelsflotte massiv zu behindern.

Putin hat auf der Krim ähnlich gehandelt wie die NATO in Jugoslawien, nur dass keine Bomben fielen und die Bürger der Krim die Wahl hatten, zu wem sie zukünftig gehören wollen: Zur Russischen Föderation oder zum Westen unter NATO-Doktrin. Mit der Entscheidung der Mehrheit gegen die NATO sucht dieses Militärbündnis, seine Niederlage rückwirkend zu kompensieren, indem alles dafür getan wird, Krieg gegen Russland zu führen.

Mehr als 80% der Deutschen lehnen Krieg ab. Egal, gegen wenn er geführt wird. Auch wenn es um einen Waffengang gegen Russland geht, will die große Mehrheit der Deutschen dies auf gar keinen Fall.

Dennoch oder gerade deshalb trommeln die flächendeckend embeddeten Massenmedien in der BRD für militärische Aktionen gegen Russland. Sie stellen Putin als Wiedergänger Hitlers dar.

Wird Deutschland, wird Europa in einen von den USA nahegelegten Russlandfeldzug geführt, obwohl es für diesen Krieg in Deutschland und Europa nicht den Hauch einer Mehrheit gibt?

"Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?"
Mit dieser Frage beschäftigt sich die erste Ausgabe der KenFM-Gesprächsrunde "Positionen - Politik verstehen"

Unsere Gäste: Willy Wimmer, CDU-Urgestein, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE und Autor des Buches "Wiederkehr der Hasardeure"; Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten"; Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF und Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, sein bekanntestes Buch: "NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung".


Samstag, 28. März 2015

Endlich: OBAMA HAT RICHTIGEN KRIEG IM JEMEN (Video)

Er hat es wieder geschafft, der heimtückische Mörder und Kriegsverbrecher im Weißen Haus. Mit seinen Drohnenspielen hat er seit Jahren unzählige Menschen - vor allem Kinder, Frauen, Alte - im Jemen gekillt, hat sich in jeder Weise in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt - die alte Marionette Saleh mit dem neuen Hadi ausgetauscht - hat Experten und seine Militärberater geschickt, aber es kam kein richtiger Krieg zustande.

Nun aber, nach einem längeren Bürgerkrieg, nahmen die Houthis die Hauptstadt Sanaa ein und die Marionette flüchtete in seinen letzten Stützpunkt Aden, obgleich die Houthis ihn baten, so lange im Amt zu bleiben, bis eine Neuregelung für das Land gefunden wird. Die Houthis sind ein Volksstamm im Norden des Landes, simpel Shiiten genannt, aber eigentlich Zaiditen, eine Mischung aus der shiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung. Obama und seine königliche Saudi-Killerbrigade behaupten, dass die Houthis vom Iran unterstützt werden, doch wie das gehen soll, verraten sie nicht. Das ist weder zu Lande, zu Luft oder zu Wasser möglich, weil ringsum Saudis und Golfstaaten sitzen und die Luft von den USA beherrscht wird.

Nun haben Obama und die Saudis eine Koalition von 10 Ländern, inklusive die Golf- Staaten und die Königreiche Jordanien und Marokko aufgestellt, die seit gestern eine breit angelegte Aggression gegen den Jemen gestartet haben, der sich auch Ägypten und Pakistan anschließen wollen. 







Der Houthi-Sprecher Mohammed Al Bukhaiti stellt  ein paar Dinge richtig.

Sanaa wurde mit etwa hundert Kampf-Flugzeugen angegriffen und die Saudis marschierten mit 100 000 Mann ein. Wie üblich hat man 'nur militärische Ziele' bombardiert und natürlich hat man 'Raketenwerfer des Iran' zerstört, was Teheran umgehend dementiert hat. Hier ist ein Video der militärischen Ziele, die bombardiert wurden - natürlich Zivilisten.

Die notorische Lügnerin Samantha Power hat vor dem UN-Sicherheitsrat die Houthis beschuldigt, "Jemens Übergang ständig unterminiert zu haben", aber sie vergaß zu erwähnen, wie Finian Cunningham schreibt, dass die "von den Saudis unterstützten Exremisten vorige Woche bei einem Angriff auf zwei Moscheen in Sanaa 130 Leute  getötet wurden" und dass es "die USA und die Saudis sind, die durch ihre unentwegte Hilfe für das alte Regime den "Übergang" zu einem mehr demokratischen und friedlichen Jemen unterminieren.

Die Marionette Hadi, Vizepremier des Kleptokraten und Diktators Saleh, sollte in der Tat eine "Übergangs"- Lösung sein und seit drei Jahren sollten Wahlen stattfinden, was US/Saudi-Intriguen verhinderten. Stattdessen schleusten sie Extremisten ins Land, die das übliche Chaos verbreiteten - mit einigem Erfolg. Und alle friedlichen Demonstrationen gegen das Regime wurden mit brutalster Gewalt unterdrückt. 
  
Massendemo gegen die Diktatur

Als alle friedlichen Mittel erschöpft waren, griffen die Houthis zu Gewalt und befreiten das Land von der Herrschaft des Diktators Hadi. Mit dem Ergebnis, dass sie von westlichen Medien als Terroristen und al-Qaida bezeichnet werden und die jetzige Aggression, zu der Diktator Hadi den Westen aufgefordert hat, als eine "Anti-Aufstandsbekämpfung" zur "Wiederherstellung von Recht und Ordnung" bezeichnet wird.

In weiser Vorausschau des Krieges haben die USA, England, Frankreich, Deutschland und die Golfmonarchien ihre Botschaften im Land zu Anfang des Jahres geschlossen. Und nun war es also so weit, den Startschuss für diese "nicht provozierte, einseitige militärische Aggression gegen Jemen" zu geben, wie Tony Cartalucci es nennt. Selbst die New York Times sprach von "Angriff und Intervention", als Rechtfertigung aber "die Stabilisierung des Landes" hinterhergeschoben. Ganz klar, Stabilität wird mit Flächenbombardements erreicht.


Im Grunde geht es natürlich um Geopolitik und die strategischen Militärbasen der USA im Jemen, in Aden (Al-Annad) und Sokotra. Schon England hatte sich Aden, als das Tor zum Roten Meer, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gesichert, was später dann den USA zu treuen Händen übergeben wurde. Die Yanquis hatten dann nichts Eiligeres zu tun, als auf der Insel Sokotra, ein Weltkulturerbe mit einzigartiger Flora und Fauna, eine gigantische Luftwaffenbasis einzurichten (darüber habe ich hier und hier schon berichtet). 
Natürlich ist es strategisch gesehen ein idealer Punkt. Auf der einen Seite Somalia, Dschibouti, Eritrea, Äthiopien, Sudan, im Norden die ganze arabische Halbinsel sowie den Iran auf ihrem Radar, nordöstlich Afghanistan, Pakistan und Indien. Das Herz würde ihnen bluten, wenn sie die Basis räumen müssten. Also müssen wieder tausende Menschen in das Jenseits gebombt werden. Aber was würde die westliche Welt wohl sagen, wenn Russland mal die Räuber- und Mörderhöhle der rabiaten Wahhabis in Riad ausräuchern würde? Du meine Güte, das ist gar nicht vorstellbar.
 

Dienstag, 13. Januar 2015

Dokumentation - Schmutzige Kriege - Die geheimen Kommandoaktionen der USA



Mit der Dokumentation "Schmutzige Kriege" führen Jeremy Scahill und Richard Rowley in eine völlig unbekannte Welt von geheimen Kriegseinsätzen der USA in Afghanistan, Jemen, Somalia und weiteren Gebieten.

Teils Politthriller, teils Detektivfilm beginnt "Schmutzige Kriege" als investigative Reportage über einen nächtlichen Angriff von US-Einheiten in Afghanistan, bei dem viele Zivilisten starben, darunter zwei schwangere Frauen. Schnell entwickelt sich eine weltweite Recherche über eine bis dahin unbekannte Parallelwelt der mächtigen und streng geheimen Spezialeinheit der Amerikaner, genannt Joint Special Operations Command (JSOC).

Freitag, 19. Dezember 2014

KenFM im Gespräch mit: Philip Klever (Teil 1+2)






Philip Klever ist Offizier und Oberleutnant bei der Luftwaffe der deutschen Bundeswehr. 2004 entschied er sich nicht nur gegen einen Zivildienst, sondern verpflichtete sich auch, für 12 Jahre der Armee zu dienen und Deutschland zu verteidigen.

Im Zentrum für Elektronischen Kampf in der Ulrichkaserne im bayrischen Kleinaitingen war er als Ingenieur für Elektrotechnik an der Optimierung des Euro-Fighters beteiligt, bis er 2012 den Befehl erhielt, nach Afghanistan zu gehen. Wie er durch intensive Beschäftigung mit dem bevorstehenden Einsatz erfuhr, gäbe es keine konkrete Trennung zwischen dem UN-abgesegneten ISAF-Einsatz der Bundeswehr und dem OEF, dem "Krieg gegen den Terror" der USA. Für Philip Klever war klar, dass er durch seinen Dienst die Grenze Hilfseinsatzes, wie er ihm in der deutschen Presse verkauft wurde, und einem Angriffskrieg überschreiten würde - und somit an einem völkerrechtswidrigem Einsatz beteiligt wurde.

Dies machte er seinem Vorgesetzten deutlich, und verweigerte den Befehl. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Sein Arbeitsplatz wurde aus einem Großraumbüro in eine Abstellkammer mit Milchglasfenstern verlegt, der Kontakt zu Kameraden wurde ihm untersagt und anstelle der Arbeit am Euro-Fighter nachzugehen, hatte er zunächst einen "Besinnungsaufsatz" zu schreiben, und mittlerweile gar nichts mehr zu tun. Im Gegenzug läuft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen des "Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht im Dienst", nachdem er im Interview mit http://www.nrhz.de äußerte, dass der Dienstposten, den er besetzen sollte, inzwischen gestrichen wurde. Außerdem rechnet er damit, als zusätzliche Schikane im Laufe seiner bis 2016 andauernden Dienstzeit in eine am anderen Ende der Bundesrepublik liegende Kaserne versetzt zu werden.

Auf seine Gründe der Verweigerung hingegen wurde vonseiten der Bundeswehr nicht weiter eingegangen, so dass Klever bis heute nicht weiß, ob er zu Unrecht einen Befehl verweigerte, oder richtigerweise einem völkerrechtswidrigen Befehl nicht Folge leistete, was jedoch auch auf den gesamten Einsatz ein komplett anderes Licht werfen würde.

Auch stellte er fest, dass sich die Medien null für seinen Fall interessieren, bis auf das NDR-Magazin panorama, das einen vierminütigen Beitrag über seine Geschichte sendete. Die eigentliche Krux des Falles, die von Klever vorgeworfene Völkerrechtswidrigkeit des Afghanistan-Einsatzes, wurde aber auch hier nicht weiter thematisiert. Im Gespräch mit Ken Jebsen hingegen wird in insgesamt anderthalb Stunden keines der in dieser Causa relevanten Themen ausgelassen, zudem erzählt Klever auch, weshalb er sich vor neun Jahren entschied, zur Armee zu gehen, und warum er sich heute anders entscheiden würde.

Teil zwei des Gesprächs wird am 24. Juli 2013 auf http://www.kenfm.de veröffentlicht.

http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de

Donnerstag, 21. August 2014

Geostrategische Hintergründe zur Ukraine

Aus dem historischen Überblick sieht man, wie Aufstände immer wieder instrumentalisiert und im Machtkampf von Grossmächten strategisch benutzt werden, zum langfristigen Leiden der sich erhebenden Bevölkerung, siehe z.B. Iran 1953 oder Chile 1973.

Geostrategische Hintergründe zur Ukraine 1

In den westlichen Grosskonzernmedien werden die anglo-amerikanischen, geostrategisch-imperialistischen Rahmenbedingungen völlig ausgeblendet und die Situation in der Ukraine schon dadurch mit schiefen Aussagen fokussiert. Eine Richtigstellung ist zum Teil schon dadurch erreicht, dass diese Aussagen in einem grösseren Zusammenhang betrachtet werden.

Zu unterscheiden ist ebenfalls zwischen militärischer Eroberung eines Staates und der wirtschaftlich-politischen Eroberung mittels Einsetzung einer Marionettenregierung und eventueller Einbindung in eine grössere militärische Institution. Eine genauere Betrachtung sollte zunächst berücksichtigen, was Politiker aus ukrainischen Regierungskreisen über ihre Tätigkeit selber sagen. Im weiteren, was pro-westliche und westliche Instanzen, einschliesslich amerikanischer Politiker aussagen. Weiterhin müssen dann noch die allgemeinen amerikanischen geostrategischen Ziele, die einzige verbleibende Weltmacht zu sein, und verbunden damit die Eindämmung Russlands nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, der Vasallenstatus der Europäischen Union gegenüber der USA sowie auch das Verhalten Russlands in dieser auch für sich selber ungünstigen Situation berücksichtigt werden.

Dienstag, 27. Mai 2014

Nieder mit der Oligarchie, lang lebe der neue Oligarch

Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine & die Fragezeichen

Tag zwei nach den Präsidenschaftswahlen in der Ukraine. Pjotr Poroschenko wird im Westen als der “beste Mann” gefeiert, der dem zerrüttetem Land den Frieden bringen wird, die OSZE-Wahlbeobachter sagen: Alles korrekt verlaufen – während dessen gehen die “Anti-Terror-Einsätze” in unverminderter Härte und mit tragischem Blutvergießen weiter, wie am besetzten Airport der Stadt Donezk. Doch ist die Wahl des Oligarchen Poroschenko, der als siebtreichster Mann der Ukraine gilt, wirklich so vorbildlich und fair verlaufen, wie es die westliche Presse darstellt? Wirft es nicht Fragen auf, wenn die ursprüngliche Bewegung auf dem Maidan (bevor sie vom Rechten Sektor sowie Timoschenko & Co. vereinnahmt wurde) gegen die ausufernde Oligarchie protestierte – und nun ein ebensolcher Oligarch mit einer eindeutigen Mehrheit gewählt wurde? Und wie verhält es sich mit dem extra für diese Wahl angepassten Wahlgesetz in der Ukraine? Entspricht dieses überhaupt internationalen Standards?

1. Änderung des Wahlgesetzes:

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) schreibt zu diesem Thema:
“…Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Übereinkunft über die Durchführung der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in diesem Jahr. Diese werden von großer Bedeutung sein, um einen demokratisch legitimierten politischen Neuanfang in einem neuen verfassungsrechtlichen System zu gestalten. Auch wenn der Termin für die Präsidentschaftswahlen am 25. Mai von Moskau als absurd bezeichnet wurde und davon auszugehen ist, dass die Sicherheitslage in den Oblasten Donezk und Lugansk die Durchführung von freien Wahlen nicht zulassen wird, möchte Kiew die Wahlen um jeden Preis durchführen. Deshalb hat das Parlament auch am 13. März Änderungen an den Artikeln 83 und 84 des Wahlgesetzes vorgenommen, die verhindern, dass die Legitimität der Präsidentschaftswahlen angezweifelt wird, auch wenn in mehreren Bezirken faktisch keine Stimmabgabe erfolgen konnte…”
Interessant ist hierbei zum einen, dass es wieder die Konrad-Adenauer-Stiftung ist, die hier anscheinend mit ihrem Expertenstamm den Putschisten Schützenhilfe in Sachen Rechtsverdrehung und Rechtsauslegung gegeben hat. Wir kennen das. Auch der weichgeklopfte neue Kiewer Bürgermeister und ehemalige Fallobstbezwinger im Boxen, Vitali Klitschko, erhielt von der KAS seine Schnellbesohlung zu einem Politiker von europäischem Format.
Mein Schweizer Bloggerkollege “Freeman” von ASR (Alles Schall und Rauch) schreibt dazu treffend:
“…Das heißt, ob die Wahlberechtigten die Wahl boykottieren oder in Wahlbezirken überhaupt gewählt wird, spielt keine Rolle. Es ist sogar so, wenn nur eine Region abstimmt dann ist das Resultat für die ganze Ukraine bindend. Das wäre so als ob in Deutschland das Wahlresultat aus Berlin für das ganze Bundesgebiet gelten würde. Ob die anderen Bundesländer wählen ist egal. Dazu kommt noch, ein Großteil der Parteien und Kandidaten kamen gar nicht auf den Stimmzettel, wurden von vorneherein ausgeschlossen. Die Kommunisten zum Beispiel wurden verboten. Um überhaupt von der Wahlkommission berücksichtigt zu werden, mussten die Kandidaten ein Depot von 2,5 Millionen Hrywnja ($236’000) hinterlegen. So eine finanzielle Hürde aufzustellen kam nur den Oligarchen zugute. Diese Farce wird aber vom Westen als eine demokratische und korrekte Abstimmung bezeichnet…”
Auch dem Bundestagsabgeordneten der Linken, Andrej Hunko, kam dies “ukrainisch” vor. Er stellte eine mündliche Frage zu Wahlgesetz und Wahlbeobachtung in der Ukraine. Das war am 23. Mai 2014. In dieser Anfrage heißt es:
“…Teilt die Bundesregierung meine Bedenken in Bezug auf die ukrainische Präsidentschaftswahl am 25. Mai 2014 wegen der kurzfristigen Änderungen der Artikel 83 und 84 des Wahlgesetzes vom 13. März 2014, die verhindern, dass die Legitimität der Wahl angezweifelt wird, auch wenn in mehreren Bezirken faktisch keine Stimmabgabe erfolgen konnte, und wegen der Tatsache, dass die Wahlbeobachtungsmissionen des Europarates und der OSZE eine Wahlbeobachtung in den umstrittenen und von Angriffen des ukrainischen Militärs und der neu geschaffenen Nationalgarde gegen proföderalistische Kräfte betroffenen Gebieten im Süden und Osten des Landes gegenwärtig ausschließen, und inwiefern hat sich die Bundesregierung für eine Wahlbeobachtung im ganzen Land eingesetzt?”
Antwort des Staatsministers Michael Roth:
“Die Bundesregierung hat sich von Beginn an dafür eingesetzt, dass in der gesamten Ukraine freie und faire Wahlen durchgeführt werden können, die internationalen Standards entsprechen. Dies umfasst selbstverständlich auch die geplanten Präsidentschaftswahlen am 25. Mai 2014. Für die Bewertung dieser Wahlen wird die Einschätzung des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte, ODIHR, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ausschlaggebend sein. Die Bundesregierung setzt sich intensiv für eine weitere Deeskalation der Situation vor Ort durch alle Seiten ein. Diese ist zentral für geordnete Wahlen in möglichst allen Regionen.”
Übersetzung: Bla Bla Bla.

2. Nieder mit den Oligarchen

Wir erinnern uns: Es waren nicht von Anfang an die Terroristen des Rechten Sektors und die von der CIA bezahlten Schlägertrupps, die den Maidan dominierten. Im Gegenteil: Anfänglich forderten die ersten Demonstranten: Nieder mit den Oligarchen. Denn diese hatten das Land durch Korruption und Vetternwirtschaft wirtschaftlich und sozial in den Abgrund geführt. Und nun wird also ein mächtiger Oligarch der neue Präsident des Volkes? Gewählt mit einer Mehrheit von 54 % bei einer Wahlbeteiligung von 60 %? Das klingt doch sehr unwahrscheinlich.
Der stellvertretende Direktor des Instituts für die Länder der GUS, Igor Schischkin, sagt hierzu Folgendes:
“Der Maidan verlief unter anti-oligarchischen Losungen. Und nun soll das Volk im Ergebnis der sogenannten ‚Maidan-Revolution‘ einmütig – zu mehr als 50 Prozent – gegangen sein, um für den Oligarchen Poroschenko zu stimmen. Das ist lächerlich.”
Wer ist dieser Pjotr Poroschenko überhaupt? Mit Sicherheit nicht der “Schoko-König”, wie oft kokettiert wird. Denn seine Aktivitäten sind weitaus vielfältiger. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Sein Vermögen wird auf gegenwärtig 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. Kern seines Konzernimperiums ist die Firma Ukrprominvest, in der er seine Unternehmen gebündelt hat. Das wohl bekannteste von ihnen ist der Süßwarenkonzern Roshen, der zu den 20 größten der Branche weltweit gehört; er soll allein rund 10.000 Personen beschäftigen. Zu Ukrprominvest gehört zudem die Bohdan Corporation, eines der größten Automobil- und LKW-Werke des Landes. Mit Leninska Kuznya ist Poroschenko auch in der Schiffs- und Rüstungsbranche aktiv. Eine herausragende Rolle in seinem Konzernimperium spielt der Fernsehsender “Kanal 5″, der sowohl während der “Orangenen Revolution” 2004/05 als auch während der Unruhen im Winter 2013/14 bei einem breiten Publikum für die Positionen der prowestlichen Kräfte warb.
Aber auch politisch ist er seit langem im Geschäft. Poroschenkos politischer Aufstieg begann nach Juschtschenkos Amtsantritt 2005: Im Februar des Jahres wurde er Vorsitzender des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, verlor diesen Posten allerdings nach exzessiven Streitigkeiten mit Julia Timoschenko bereits im September 2005. Im Oktober 2009 – er hatte sich wieder mit Timoschenko ausgesöhnt – übernahm er das Amt des Außenministers, das er bis März 2010 behielt. Unter dem im Februar dieses Jahres gestürzten Wiktor Janukowitsch wirkte Poroschenko von März bis Dezember 2012 als Wirtschaftsminister. Während dieser Zeit sei es zu einem rasanten Anstieg seines Privatvermögens gekommen.
Wie jeder, der in Europa die Fäden der Macht in der Hand hält, ist er bestens vernetzt in sogenannten “think tanks”, Nichtregierungs-Organisationen, die hinter dem Rücken von Parlamenten, die Politik beeinflussen und bestimmen. Er gehört dem Advisory Council des EU-Think-Tanks European Policy Centre an, zu dessen stetigen Kooperationspartnern die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) gehört.
Mich persönlich verwundert es schon sehr, dass die Ukrainer ausgerechnet einem solchen Mann, der für die Korruption der alten Zeit, aber auch der Gegenwart steht, mehrheitlich vertrauen. Was macht da den Unterschied zu Janukowytsch noch aus? Gut, der sperrte sich gegen die von der EU forcierte Westanbindung. Achso, und er gab der Polizei die Anweisung nicht auf Demonstranten zu schießen. Und er unterzeichnete später sämtliche Forderungen der Opposition. Okay, Poroschenko sagt nun, er wolle weiter mit unverminderter Härte gegen die “pro-russischen-Separatisten” im Osten des Landes vorgehen. Dass die gar nicht pro-russisch sind, sondern die Unabhängigkeit anstreben, wird dabei auch gern verschwiegen. Wäre es falsch zu behaupten, dass das “neue Kiew” seiner ersten Lorbeeren damit verdient, eine unabhängige Republik militärisch zu attackieren?

3. Wahlbeobachter

Ist es nicht absurd? Michail Chodorkowski finanziert eine Mission von russischen Wahlbeobachtern zur ukrainischen Präsidentschaftswahl. Der ehemalige Manager des Öl-Konzern Yukos und erklärte Putin-Gegner unterstützt die russische NGO „Golos“ finanziell und ermöglicht so die Entsendung von 800 Wahlbeobachtern in die Ukraine. Dies berichtet die russische Zeitung “Iswestija”. (Ohne Worte!)
Einen schönen Einblick in das Europäische Tollhaus gibt der Schweizer Rundfunk:
“…Internationale Wahlbeobachter stuften derweil die Wahl vom Sonntag als rechtmäßig ein. Diese habe weitgehend demokratischen Standards entsprochen.
Der Koordinator der Beobachtermission der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Joao Soares, lobte die Bevölkerung und die Behörden für ihren Mut. Auch die hohe Wahlbeteiligung sei erfreulich, erklärte Soares vor den Medien in Kiew. Es sei aber auch zu Zwischenfällen gekommen. Darunter Angriffe auf Wahllokale sowie Einschüchterungen und Behinderungen einiger Kandidaten…”
Wie schlimm muss es um die Wahlen und die Demokratie in der Schweiz, in Deutschland, ja in ganz Europa bestellt sein, wenn der Schweizer SP-Nationalrat und Abgeordnete im Europarat, Andreas Gross, so zufrieden mit der Wahl in der Ukraine ist, dass er doch tatsächlich sagt: “Es war eine fantastische Wahl.” Er habe noch selten eine so gute Qualität gesehen, wie am Sonntag in der Ukraine.
Aber vielleicht sind das die neuen Standards auch für künftige Wahlen in Westeuropa: Bombardierung von Regionen, die in Freiheit und Unabhängigkeit leben wollen während des Wahltages, Einschüchterung, Drohungen. Vielleicht sind diese Methoden aber auch bald wirklich alternativlos. Könnte man ja fast annehmen, angesichts der EU-Wahlergebnisse in Frankreich, Großbritannien oder Dänemark.

4. Umgang mit Oppositionellen

Es gibt viele Berichte von Überbegriffen auf oppositionelle Politiker und Politiker, die den neuen Machthabern, den EU-hörigen Putschisten, unangenehm sind. Als ein Beispiel soll Oleh Zarjow dienen, der ebenfalls anfänglich ein Präsidentschaftskandidat war. Die deutsche Wikipedia schreibt:
“Zarjow ist für eine prorussische Position bekannt. Während der Krise in der Ukraine 2014 forderte Zarjow eine Änderung der ukrainischen Verfassung in Richtung eines föderalen Systems und mit großer Autonomie für die Landesteile der Ukraine. Im April 2014 wurde er aus der Partei der Regionen ausgeschlossen, er tritt als unabhängiger Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen im Mai 2014 an. Am 14. April 2014 wurde Zarjow in Kiew nach einer TV-Sendung von einer Gruppe von unbekannten Personen angegriffen und mit Schlägen traktiert. Er musste anschließend in einer Klinik behandeln werden.”
Die englische Wikipedia ist da ausführlicher:
On May 13, 2014 Tsarov was sanctioned by the European Union for calling for the creation of Federal Republic of New Russia (Novorossia). Also in May 2014, a recording of a death threat phone call allegedly made to Tsarov by the governor of Dnipropetrovsk Oblast and owner of PrivatBank, Ihor Kolomoisky, began circulating in social media. In the call Kolomoisky tells Tsarov that there is a bounty of $1 million on his head, and to stay in Moscow if he doesn’t want to be killed. Tsarov claimed the call was authentic.”
Die EU sanktioniert also ausländische Politiker, weil die sich für die Schaffung unabhängiger Staaten einsetzen? Unterstützt werden aber Staaten, in denen Terror gegen die eigene Bevölkerung ausgeübt wird? Gut, nichts Neues! Der Gouverneur von Dniprpetrovsk, ebenfalls Milliarden Dollar schwer, setzt also wieder einmal ein Kopfgeld auf einen unliebsamen Politiker aus? Das ist die Sprache der amtierenden Politiker in der Ukraine!
Da ergibt es doch plötzlich einen Sinn, dass die Wahlen als demokratisch, vorbildlich, ordnungsgemäß, im Sinne der EU eingestuft werden.

5. Fazit

„Es gibt leider Gründe, zu denken, dass man versuchen wird, das Wahlergebnis zu manipulieren und Fakten zu verbergen, die der jetzigen ukrainischen Führung und deren Sponsoren nicht besonders angenehm sind“, sagte der russische Außenminister Lawrow am vergangenen Freitag am Rande des Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg.
Ich will nicht behaupten, die Wahlen in der Ukraine wären gefälscht oder manipuliert. Was sie auf jeden Fall sind: Eine Farce, gesteuert von der EU und der US-Administration. Sie sind ein Zeichen, ob gefälscht oder nicht, dass die Demokratie des 21. Jahrhunderts eine Scheinveranstaltung ist, bei der Wirtschaftstycoone (Oligarchen) Hand in Hand mit einer moralfreien und wertefreien Polit- und Parteienoligarchie, die Länder dieser Welt ausrauben sowie in Krieg und Chaos stürzen.
Unterstützt werden sie von einer Presse, die einen Desinformationskrieg gegen die eigene Bevölkerung führt.
Quellen und Recherche:
Alles Schall und Rauch, Deutsche Wirtschaftsnachrichten, Stimme Rußlands, SRF (Schweizer Rundfunk und Fernsehen), Andrej Hunko, German-Foreign-Policy, Internetz-Zeitung, Wikipedia, Konrad-Adenauer-Stiftung






http://www.luegenrepublik.eu/nieder-mit-der-oligarchie-lang-lebe-der-neue-oligarch-die-praesidentschaftswahl-in-der-ukraine/

Montag, 24. März 2014

HEUTE HAT JEDE FREIE PERSON IN DER WELT GEWONNEN!



Wir fühlen, dass wir gewonnen haben; Libanon hat gewonnen; Palästina hat gewonnen; die arabische Nation hat gewonnen und jede unterdrückte, erniedrigte Person in dieser Welt hat auch gewonnen. Unser Sieg ist nicht der Sieg einer Partei. Ich wiederhole, was ich in Bint Jbeil am 25. Mai 2000 gesagt habe: Es ist nicht der Sieg einer Partei oder einer Gemeinschaft; vielmehr ist es der Sieg des wahren Libanon, des wahren libanesischen Volkes und jeder freien Person in der Welt. Verfälscht nicht diesen großen historische Sieg. Sperrt ihn nicht in parteiliche, sektiererische, kommunale oder regionale Klans. Der Sieg ist zu groß, um von uns verstanden zu werden. In den folgenden Wochen, Monaten und Jahren wird sich dies bestätigen.
Sayyed Hassan Nasrallah "Rede zum göttlichen Sieg", 2000

Freitag, 28. Februar 2014

Eilmeldung. 27.2.2014, Merkel erklärt: Deutschland zieht für die Ukraine in den Krieg gegen Russland


Donnerstag, 27.2.2014. Eifel. Hat es jemand gemerkt? Nein? War auch ganz unscheinbar. Angela Merkel ist gerade in London. Was weiß ich, was sie da macht. Das interessiert ja auch nicht weiter, noch wundert es: es müssen ja Gespräche geführt werden. Immerhin passiert etwas in Europa: eine kleine Gruppe schwer bewaffneter Männer – unterstüzt von der Konrad-Adenauer-Stiftung, den USA und ukrainischen “Oligarchen” hat das Parlament in Kiew gestürmt, um den herrschenden gewählten Präsidenten durch einen anderen gewählten Präsidenten zu ersetzen. Hätten sie so den Präsidenten der USA beseitigt – oder die deutsche Bundeskanzlerin: man hätte sich entsetzt über den Zerfall der guten Sitten.
So etwas machen Demokraten nicht – und Demokratien ebenfalls nicht. In Demokratien führt man Wahlen durch – und wenn einem das Ergebnis nicht passt, muss man eben ein paar Jahre warten. Oder man läßt sich von “guten Freunden” unterstützen, ruft 100 000 Leute zusammen und stürzt mal eben die Regierung. In Deutschland ginge das nicht – hier zahlt keiner für Umsturz. In der Ukraine dürfen 100 000 Leute die politischen Entscheidungen von 44 Millionen Menschen “korrigieren”, die Regierungspartei verbieten (die Kommunisten gleich mit – man will ja nach Europa und schon mal das Land säubern) und für eine solch´ tolle Stimmung sorgen, dass Juden schon aufgefordert werden, dass Land zu verlassen, siehe z.b. Deutsch-Türkisches Journal:
Aus Furcht, im derzeitigen politischen Chaos der Ukraine zum Opfer zu werden, hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Azman die Juden von Kiew dazu aufgerufen, die Stadt und sogar das Land zu verlassen. Das berichtete die Tageszeitung „Maariv“ am vergangenen Freitag.
Erinnert an früher …. als die Deutschen kamen.
Auch die auf der Krim lebenden Russen fühlen sich von den Nationalisten bedroht. Moskau schaut äußerst besorgt. Hinsichtlich seiner geostrategischen Lage würde Russland an den Rand der militärischen Hilflosigkeit gedrängt (wir berichteten).  Es dürfte angesichts dieser Tatsachen niemanden verwundern, dass man nicht nur mit Protestnoten reagiert.
So meldete der Spiegel am Mittwoch, den 26.2.2014 um 13.14 Uhr, dass Russland seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt hat:
Der Ukraine-Konflikt spitzt sich zu. Laut Nachrichtenagenturen hat Kreml-Chef Putin Truppen in Westrussland in Alarmbereitschaft versetzt, die Gefechtsfähigkeit soll getestet werden. Offenbar reagiert Moskau auf die anti-russische Stimmung im Nachbarland.
Nur eine Übung. Ein Test.
Heute um 7.22 Uhr meldete der SRF:
Die Karten um den internationalen Einfluss werden im Hinblick auf die Ukraine derzeit neu gemischt. Russland hat Kampfflugzeuge an der westlichen Grenze des Landes in Alarmbereitschaft versetzt.
Die Kampfbomber werden zuerst zum Einsatz kommen.
Um 9.25 meldete der Spiegel:
Auf der Halbinsel Krim im Süden der Ukraine verschärft sich der Konflikt zwischen Russen und Tataren. Bewaffnete Männer sollen die Kontrolle über regionale Regierungsgebäude und das Parlament übernommen haben.
Gleiches Recht für alle. Eroberst Du “mein” Parlament, erobere ich “dein” Parlament.
Um 13.11 Uhr meldet wiederum der Spiegel im Live-Ticker:
Arsenij Jazenjuk, ukrainischer Übergangspremierminister, spricht nun vor dem Parlament in Kiew. Er sagt, dass die Ukraine ein Teil der EU werden wird
Um 13.20 Uhr wird es deutlicher, wohin die Reise geht:
Jazenjuk sagt, dass die Zukunft der Ukraine in Europa liegt. An Russland gewandt sagt er: “Kämpft nicht mit uns, wir sind Freunde!”<
Um 13.49 Uhr dann: deutliche Worte von Angela Merkel:
Deutliche Worte von der Bundeskanzlerin: Europa stehe der Ukraine bei, “wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen”, sagte Angela Merkel am Donnerstag in einer Rede in London.
13.52 spricht sie dann das erste Mal von Krieg:
In ihrer Rede vor dem britischen Parlament sagte Merkel mit Blick auf die Ereignisse in Russland und der Ukraine, 100 Jahre nach dem Ersten und 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sei ein Krieg mitten in Europa nicht mehr denkbar.
Nicht mehr denkbar. Aber machbar – zur Rettung eines Pleitelandes.
Ist es ernst?
Schon um 12.40 Uhr verlinkt der Spiegel zu einem You-Tube-Video, dass zeigt, wie russische Panzer von ukrainischen Polizisten aufgehalten werden. Die Panzer, die sich nach entsprechenden Truppenabkommen legal im Land unterwegs sind, kehrten zurück.



News

Eilmeldung. 27.2.2014, 13.49Uhr. Merkel erklärt: Deutschland zieht für die Ukraine in den Krieg gegen Russland

Donnerstag, 27.2.2014. Eifel. Hat es jemand gemerkt? Nein? War auch ganz unscheinbar. Angela Merkel ist gerade in London. Was weiß ich, was sie da macht. Das interessiert ja auch nicht weiter, noch wundert es: es müssen ja Gespräche geführt werden. Immerhin passiert etwas in Europa: eine kleine Gruppe schwer bewaffneter Männer – unterstüzt von der Konrad-Adenauer-Stiftung, den USA und ukrainischen “Oligarchen” hat das Parlament in Kiew gestürmt, um den herrschenden gewählten Präsidenten durch einen anderen gewählten Präsidenten zu ersetzen. Hätten sie so den Präsidenten der USA beseitigt – oder die deutsche Bundeskanzlerin: man hätte sich entsetzt über den Zerfall der guten Sitten.

So etwas machen Demokraten nicht – und Demokratien ebenfalls nicht. In Demokratien führt man Wahlen durch – und wenn einem das Ergebnis nicht passt, muss man eben ein paar Jahre warten. Oder man läßt sich von “guten Freunden” unterstützen, ruft 100 000 Leute zusammen und stürzt mal eben die Regierung. In Deutschland ginge das nicht – hier zahlt keiner für Umsturz. In der Ukraine dürfen 100 000 Leute die politischen Entscheidungen von 44 Millionen Menschen “korrigieren”, die Regierungspartei verbieten (die Kommunisten gleich mit – man will ja nach Europa und schon mal das Land säubern) und für eine solch´ tolle Stimmung sorgen, dass Juden schon aufgefordert werden, dass Land zu verlassen, siehe z.b. Deutsch-Türkisches Journal: 

Aus Furcht, im derzeitigen politischen Chaos der Ukraine zum Opfer zu werden, hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Azman die Juden von Kiew dazu aufgerufen, die Stadt und sogar das Land zu verlassen. Das berichtete die Tageszeitung „Maariv“ am vergangenen Freitag.

Erinnert an früher …. als die Deutschen kamen.
Auch die auf der Krim lebenden Russen fühlen sich von den Nationalisten bedroht. Moskau schaut äußerst besorgt. Hinsichtlich seiner geostrategischen Lage würde Russland an den Rand der militärischen Hilflosigkeit gedrängt (wir berichteten).  Es dürfte angesichts dieser Tatsachen niemanden verwundern, dass man nicht nur mit Protestnoten reagiert.
So meldete der Spiegel am Mittwoch, den 26.2.2014 um 13.14 Uhr, dass Russland seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt hat:

Der Ukraine-Konflikt spitzt sich zu. Laut Nachrichtenagenturen hat Kreml-Chef Putin Truppen in Westrussland in Alarmbereitschaft versetzt, die Gefechtsfähigkeit soll getestet werden. Offenbar reagiert Moskau auf die anti-russische Stimmung im Nachbarland.

Nur eine Übung. Ein Test.
Heute um 7.22 Uhr meldete der SRF:

Die Karten um den internationalen Einfluss werden im Hinblick auf die Ukraine derzeit neu gemischt. Russland hat Kampfflugzeuge an der westlichen Grenze des Landes in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Kampfbomber werden zuerst zum Einsatz kommen.
Um 9.25 meldete der Spiegel:

Auf der Halbinsel Krim im Süden der Ukraine verschärft sich der Konflikt zwischen Russen und Tataren. Bewaffnete Männer sollen die Kontrolle über regionale Regierungsgebäude und das Parlament übernommen haben. 

Gleiches Recht für alle. Eroberst Du “mein” Parlament, erobere ich “dein” Parlament.
Um 13.11 Uhr meldet wiederum der Spiegel im Live-Ticker:

Arsenij Jazenjuk, ukrainischer Übergangspremierminister, spricht nun vor dem Parlament in Kiew. Er sagt, dass die Ukraine ein Teil der EU werden wird

Um 13.20 Uhr wird es deutlicher, wohin die Reise geht:

Jazenjuk sagt, dass die Zukunft der Ukraine in Europa liegt. An Russland gewandt sagt er: “Kämpft nicht mit uns, wir sind Freunde!”<

Um 13.49 Uhr dann: deutliche Worte von Angela Merkel:

Deutliche Worte von der Bundeskanzlerin: Europa stehe der Ukraine bei, “wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen”, sagte Angela Merkel am Donnerstag in einer Rede in London.

13.52 spricht sie dann das erste Mal von Krieg:

In ihrer Rede vor dem britischen Parlament sagte Merkel mit Blick auf die Ereignisse in Russland und der Ukraine, 100 Jahre nach dem Ersten und 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sei ein Krieg mitten in Europa nicht mehr denkbar.

Nicht mehr denkbar. Aber machbar – zur Rettung eines Pleitelandes.
Ist es ernst?

Schon um 12.40 Uhr verlinkt der Spiegel zu einem You-Tube-Video, dass zeigt, wie russische Panzer von ukrainischen Polizisten aufgehalten werden. Die Panzer, die sich nach entsprechenden Truppenabkommen legal im Land unterwegs sind, kehrten zurück.




Ähnliche Garantien hatten England und Frankreich 1939 für Polen abgegeben. Wie der Spiegel zuvor berichtete, darf Russland die Ukraine nicht verlieren, weil ihre Verteidigungsfähigkeit dann nicht mehr gegeben wäre. Zugleich hinge die Schwarzmeerflotte in der Luft. Völlig unklar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Rolle der Rechtsradikalen in der Ukraine.
um 14.14 zitiert der Liveticker des Spiegel den Natogeneralsekretär:
Rasmussen machte außerdem deutlich, dass die Ukraine “keine spezifische Unterstützung”durch die Nato erbeten habe. Russland habe zudem versichert, die Militärmanöver stünden in keinem Zusammenhang mit der Lage in der Ukraine. 
um 14.42 verstärken sich die Drohungen gegen Russland:
Der georgische Verteidigungsminister Irakli Alasania glaubt nicht an einen Militäreinsatz Russlands gegen die Ukraine. Zwar sei es besorgniserregend, dass der russischePräsident Putin die Truppen im Westen des Landes in Alarmbereitschaft versetzt habe georgisch-russische Krieg im Jahr 2008 habe gezeigt, dass Russland militärisch nicht so stark sei wie vielfach angenommen. “Das wissen sie – und sie wissen, dass die Nato Bescheid weiß”.
Für uns Bürger ist jedoch nur eins wichtig: unsere Bundeskanzlerin hat heute um 13.49 eigenmächtig und ohne uns zu fragen ein Beistandsangebot für die Ukraine abgegeben … für den Fall, dass es dann doch zu dem “undenkbaren” Krieg kommen sollte, den keiner will – aber über den heute alle reden.
Und wir sind wieder mal dabei – so schnell kann das gehen, wenn man drauf und dran ist, “Recht und Freiheit” zu schützen … wobei die Rechte der neuen Opposition sowie die der Juden und übrigen Opfer der nun in der neuen Regierung vertretenen rechtsradikalen Elemente wohl weniger schwer wiegen.
Hoffentlich geben die Russen wirklich klein bei und erinnern sich nicht an ihr Nukleararsenal, welches der Verteidigungsminister Georgiens wohl ebenfalls vergessen hatte.
Oder habe ich die Merkel bloß falsch verstanden – und die ganze Aufregung ist umsonst?
http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/02/27/eilmeldung-27-2-2014-13-49uhr-merkel-erklaert-deutschland-zieht-fuer-die-ukraine-in-den-krieg-gegen-russland/
.
…danke an Kräutermume.
.
Gruß an die Besinnlichen
Der Honigmann

Sonntag, 8. September 2013

„ZUR HÖLLE MIT DEN SYRERN UND MIT DER GANZEN WELT“



Dies ist offenbar die Parole des Weißen Hauses und dem Onkel Tom. Die ganze Welt – die echte Gemeinschaft der Menschen, nicht die Minderheit in der kleinen westlichen Wertegemeinschaft – fordert die USA auf, keinen Krieg gegen Syrien, gegen das syrische Volk zu führen. Teil dieser Gemeinschaft sind alle BRICS-Länder – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – die Mehrheit in den meisten übrigen Ländern der Welt und auch eine MEHRHEIT VON 85 PROZENT IN DEN USA.

Auf PressTV gibt es auch ausführliche Berichte über die weltweiten Demos, von Berlin bis Washington, Athen bis London. In den USA geraten harmlose TV-Moderatoren außer sich und bitten ihre Hörer inständig, alles zu tun, um den Krieg zu stoppen.

Auf einer Versammlung mit Kr
iegshetzer und Senator John McCain steht ein junger Mann auf und liest im Namen aller Amerikaner eine Resolution vor, die McCain des Hochverrats beschuldigt.

Hier noch einen wichtigen Link von einer jungen syrischen Frau, die seit Beginn des Überfalls auf Syrien sehr engagiert berichtet hat und nur unter dem Namen 'young Syrian girl' bekannt war, und die jetzt mit ihrem vollen Namen in Australien (wohin die Familie floh) als politische Kommentatorin bei RussiaTV und PressTV aufgetreten ist. Ich hatte vor über einem Jahr bereits Interviews mit ihr aufgelegt, aber jetzt hat sie einen eigenen YouTube-Channel, wo bereits 70 Videos von ihr aufliegen.

Dienstag, 3. September 2013

Syrien – Warum wird der Einsatz von Uranmuniton und Napalm durch die USA in den Medien totgeschwiegen?

von Heiko Schrang
„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.“
Aischylos

Mainstream-Medien und Politik sind sich wieder einmal einig, dass es nur einen Schuldigen geben kann im Falle des Giftgasanschlags in Syrien mit über 1.300 Toten. Interessant dabei ist, dass die Kriegsanlässe der letzten 100 Jahre immer ähnlich geartete Vorwände hatten, z.B. Pearl Harbour, Tonkin-Zwischenfall, die Irakkriege, Afghanistan, die zu unsagbaren Leid bei der Zivilbevölkerung geführt haben aber zu einem Bombengeschäft für die Rüstungsindustrie wurden. (über alle diese kriegerischen Auseinandersetzungen wird in meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ berichtet Zum Shop).
So hatte z.B. am 10. Oktober 1990 eine damals 15-jährige Kuwaiterin vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses unter Tränen erklärt, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sagte wörtlich: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Nach dem Golfkrieg (1990) stellte sich heraus, dass die Organisation Citizens for a Free Kuwait die PR-Agentur Hill & Knowlton für 10 Millionen US-Dollar beauftragt hatte, die erfundene Geschichte, die als „Brutkastenlüge“ bekannt wurde, publik zu machen.

Sonntag, 1. September 2013

++ ACHTUNG EILMELDUNG ++


++++++ ACHTUNG EILMELDUNG +++++++

(Die Richtigkeit dieser Meldung wird von offiziellen Kreisen Bestätigt)

Die Gründe wieso die Feinde Syriens, USA und seine Verbündeten, von einem Angriff zurück traten:

Diese Nachricht wurde im Oklahoman Newspaper Post veröffentlicht, und vom US Militär Experten John Belurid im Los Angeles Time bestätigt.
Am Mittwoch den 28. August haben die USA 4 Tomahawk Raketen von ihrer Kriegsflotte aus, auf Syrien abgefeuert, um in einem Punkt auch Syriens Verteidigung zu testen.
Diese Raketen wurden von der syrischen Verteidigung, Bentsr 1 in der Luft zerstört.
Während des Angriffs auf Syrien, stellten die USA zudem heraus, dass S300 ve S400 Raketen auf Syrien stationiert sind.

Es wurde auch angemerkt, dass zur gleichen Zeit, vom norden Jordaniens aus, ein F22 Raptor (ein US Jäger) Richtung Syrien flog, welches aber schon in der Luft von den Syrischen Luft Verteidigung abgeschossen wurde.
Der Flieger stürzte über dem jordanischen Raum ab.

(SU)

Freitag, 16. August 2013

Zionisten kontollieren die Medien, die Politik und Banken



Zionismus ist eine ideologisch-politische Bewegung, deren Ziel die Etablierung eines Nationalstaats der Juden ("Israel") war und nun die Erlangung der Weltherrschaft ist. Alle Juden sollen, geht es nach den Interessen der Zionisten, "der Unreinheit fremder Länder" entsagen und sich in Israel ansiedeln. Die Zionisten bilden den Kern der global im Hintergrund agierenden Verschwörer, sprich die Spitze der Verschwörung. Viele Systemkritiker und Verschwörungstheoretiker sehen in dieser Gruppierung die Initiatoren des Komplotts gegen die Freiheit der Menschheit.