Quelle: Ruptly
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Donnerstag, 20. Juni 2019
Medienwissenschaftler Nobert Bolz: Am Relotius-Fall sind ganz andere Dinge interessant und....
Juni 2019: Medienwissenschaftler Norbert Bolz sprach als Gastredner bei der Desiderius Erasmus Stiftung. ganzer Vortrag: https://bit.ly/2WS89wE
Montag, 1. Mai 2017
Donnerstag, 22. Januar 2015
FAZ käuflich? Poroschenko publiziert Propaganda-Artikel in der FAZ
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Reaktionen auf PEGIDA
och nie ist die KenFM-Community so heftig miteinander ins Gericht gegangen wie bei PEGIDA. Der allergrößte Teil der KenFM-User lehnt PEGIDA vollkommen ab, andere verteidigen diese Protestmärsche um so heftiger.
KenFM nimmt sich exemplarisch den Kommentar eines PEGIDA-Anhägers vor und versucht, diesen im Kern zu analysieren. Im Anschluss beschäftigen wir uns mit dem PEGIDA-Beitrag des NDR-Magazins Panorama vom 18. Dezember 2014.
Montag, 24. Februar 2014
Montag, 4. November 2013
Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin
Die Deutschen Medien sind nicht aus Zufall zionistisch, projüdisch eingestellt. In einem großen Teil haben Juden direkten oder indirekten Einfluß.
Axel Springer ging sogar soweit zu sagen:
“Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin.”
Freitag, 13. September 2013
Freiheit oder Pharmadiktat – Sie haben die Wahl! (Schweiz)
Artikel über das überarbeitete Epidemiegesetz in der Schweiz, übernommen von Dude | September 13, 2013
Uns erreichte soeben ein äusserst wichtiger und dringlicher Aufruf von Leser Michael Leitner, welcher in einem 3-minütigen Kurzclip erneut nachdrücklich auf die Wichtigkeit eines wuchtigen Volks-NEIN zum überarbeiteten Epidemiegesetz beim Urnengang der eidgenössischen Volksabstimmung vom 22. September 2013 hinweist, indem er die essentielle Gefahr von massivem Verlust an Freiheit und Selbstbestimmung des mündigen Bürgers, zugunsten der multinationalen Pharmamafia, deutlich hervorhebt!
Nachfolgend der Gastbeitrag von Michael Leitner.
Botschaft EpG (EpG-Begleittext Punkt 3.3.1.) :„Bei der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten gibt es Situationen, in welchen die verfassungsmässig geschützten Grundrechte des Einzelnen beschränkt werden müssen. Hierbei kann die Anwendung von Zwangsgewalt erforderlich werden.“
Ich habe dazu einen 3-Min-Spot gemacht, der vielleicht etwas provokant ist, aber die nackte Wahrheit wird ja oft als provokant empfunden. Was jetzt für die Abstimmung fehlt, ist eine aktive Gegenöffentlichkeit. Das Komitee, das sich gegen das EpG einsetzt www.nein-zum-imfpzwang.ch , braucht aktive Helfer, damit die von Medien und Offiziellen verschwiegenen Tatsachen, die in dem Spot gebündelt sind, auch möglichst Vielen bekannt werden. Deshalb sollte das Video im gesamten deutschsprachigen Raum & Italien die Runde machen.
Italienische Untertitel sind verfügbar.
Wie können Sie helfen?
Was wir brauchen, ist eine Art informativer Kettenbrief, ein Fakten-Tsunami. Verbreiten Sie diese Email mit einer persönlichen Einleitung in jedem Forum, in sozialen Medien und schicken Sie sie an jeden E-Mail-Empfänger aus Ihrem Adressbuch! Eine Email mit allen Empfängern als Adressat reicht, aber bitte die Adressaten aus Datenschutzgründen „BCC“ (unsichtbar) setzen, also unsichtbar machen. Natürlich können Sie den Link zum Video auch einfach durch Ihren Messenger (Skype, WhatsApp etc.) an alle Ihre Kontakte schicken oder mit Ihrem eigenen Newsletter verteilen.
Ihr
Michael Leitner
Der Aufruf ist deutlich. Volltextübernahmen – über welche Kanäle wohin auch immer – sind (mit Quellverweis) explizit erwünscht! Eine ausführliche Zusammenfassung zum EPG findet sich auch hier:
EPG – Geplanter Impfzwang in der Schweiz! Volksabstimmungsvorlage vom 22.09.2013
Nachfolgend der Gastbeitrag von Michael Leitner.
Freiheit oder Pharma-Diktat – helfen Sie mit, die Pläne von Pharma-Lobby und eidgenössischem Bundesrat öffentlich bekannt zu machen!
Wie Sie wahrscheinlich wissen, darf das schweizer Stimmvolk am 22.9. über das neue Epidemiengesetz EpG abstimmen. Wie zu erwarten war, haben die Massenmedien verschwiegen, worum es wirklich geht: Bei der nächsten „Pandemie“ à la Schweinegrippe darf zwangsgeimpft, in Quarantäne gesteckt und (vermutlich mit Tamiflu) zwangsbehandelt werden! (Art. 22, 35, 37 EpG)Botschaft EpG (EpG-Begleittext Punkt 3.3.1.) :„Bei der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten gibt es Situationen, in welchen die verfassungsmässig geschützten Grundrechte des Einzelnen beschränkt werden müssen. Hierbei kann die Anwendung von Zwangsgewalt erforderlich werden.“
Ich habe dazu einen 3-Min-Spot gemacht, der vielleicht etwas provokant ist, aber die nackte Wahrheit wird ja oft als provokant empfunden. Was jetzt für die Abstimmung fehlt, ist eine aktive Gegenöffentlichkeit. Das Komitee, das sich gegen das EpG einsetzt www.nein-zum-imfpzwang.ch , braucht aktive Helfer, damit die von Medien und Offiziellen verschwiegenen Tatsachen, die in dem Spot gebündelt sind, auch möglichst Vielen bekannt werden. Deshalb sollte das Video im gesamten deutschsprachigen Raum & Italien die Runde machen.
Italienische Untertitel sind verfügbar.
Wie können Sie helfen?
Was wir brauchen, ist eine Art informativer Kettenbrief, ein Fakten-Tsunami. Verbreiten Sie diese Email mit einer persönlichen Einleitung in jedem Forum, in sozialen Medien und schicken Sie sie an jeden E-Mail-Empfänger aus Ihrem Adressbuch! Eine Email mit allen Empfängern als Adressat reicht, aber bitte die Adressaten aus Datenschutzgründen „BCC“ (unsichtbar) setzen, also unsichtbar machen. Natürlich können Sie den Link zum Video auch einfach durch Ihren Messenger (Skype, WhatsApp etc.) an alle Ihre Kontakte schicken oder mit Ihrem eigenen Newsletter verteilen.
Ihr
Michael Leitner
Der Aufruf ist deutlich. Volltextübernahmen – über welche Kanäle wohin auch immer – sind (mit Quellverweis) explizit erwünscht! Eine ausführliche Zusammenfassung zum EPG findet sich auch hier:
EPG – Geplanter Impfzwang in der Schweiz! Volksabstimmungsvorlage vom 22.09.2013
Montag, 9. September 2013
NEIN ZUM IMPFZWANG
Herzlich Willkommen
Die Presse schlägt momentan über mit Berichten zu Masernepidemie, Hepatitspandemie und anderem. Auch der kommende 22. September ist immer wieder Thema. Gar so einseitig, dass man sich fragt, wo die Zeitungsartikel geschrieben werden. Anfragen an uns sind kaum vorhanden, unsere Argumente werden absichtlich (?) nicht ernst genommen.
Vor allem bezüglich möglichem Impfzwang wird gar von einer Abschwächung der jetzigen Möglichkeiten geschrieben. Dabei steht folgendes in der Botschaft zum Gesetz, welches ALLE National- und Ständeräte, verschiedene Organisationen usw. erhalten, aber sicher 99% nicht gelesen haben:
Unter BS Punkt 3.3.1 steht deutlich geschrieben, dass auch Zwangsgewalt angewendet werden soll, wenn es die Situation verlangt: „Bei der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten gibt es Situationen, in welchen die verfassungsmässig geschützten Grundrechte des Einzelnen beschränkt werden müssen. Hierbei kann die Anwendung von Zwangsgewalt erforderlich werden. Die Anwendung von Zwangsgewalt ist im Sinne eines Gewaltmonopols in der Schweiz allein ausgewählten Organen des Staates vorbehalten.“
Kurz: mit dem neuen EpG wird die Bundesverfassung mit den Menschenrechten ausgehebelt und der breite Impfzwang, gesteuert durch WHO, BAG und Bund durchaus möglich.
Bilden Sie sich Ihre Meinung nicht aus den Mainstreammedien, sondern aus einer breiten Palette von umfassenden Informationen. Diese finden Sie hier auf unserer Seite.
Deshalb: Zur Wahrung der persönlichen Freiheit und der gesundheitlichen Selbstbestimmung ein klares Nein am 22. September 2013 in die Urnen!
Danke
Haben Sie Fragen? Bitte kontaktieren Sie uns.
Ältere Infos:
Die Schweiz hat ein weltweit einzigartiges politisches System: die direkte Demokratie. Dieses System ermöglicht dem Schweizer Volk wie keinem anderen auf dieser Welt, aktiv am politischen Geschehen mitzuwirken. Dies wurde nun auch im Falle des überarbeiteten Epidemiengesetzes gemacht. Rund 78’000 Schweizerinnen und Schweizer haben das Referendum unterschrieben. Eine grossartige Leistung, aber auch ein klares Signal.
Das Gesetz kommt nun vors Volk. Dieses kann bestimmen, ob es die Verschärfungen, Anpassungen usw. auch wirklich will, oder ob es sich mit dem alten Gesetz genügend sicher fühlt.
Um Ihnen zu einem Entscheid zu verhelfen, haben wir diese Website eingerichtet. Sie finden auf dieser Website die wichtigsten Informationen. Sie finden aber auch Links zu den anderen Komitees, welche mit teilweise anderen Themen unterwegs sind.
http://www.nein-zum-impfzwang.ch/
Dienstag, 3. September 2013
Dr. Lüders wird bei Beckmann abgewürgt
Der Nahostexperte Lüders wird bei Beckmann am 29. 8. 2013 abgewürgt nachdem er die Verbrechen der NATO in Nahost und die Planungen der NATO zum Sturz Assads zur Sprache bringt. Mit von der Partie der auf allen Kanälen herumgereichte Grüne und Phrasendrescher Ahma. (mehr Info hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/12/sy
Donnerstag, 22. August 2013
C-Waffenangriff in Syrien: "eine grobe Arbeit der Opposition"
Die C-Waffen in Vororten von Damaskus sind (am 21. August) von der Opposition eingesetzt worden, nicht aber vom Regime von Präsident Baschar al-Assad. Die Beschuldigungen der Regierungstruppen stützen sich auf nicht geprüfte Informationen. Und die aggressive Kampagne in regionalen und westlichen Massenmedien bekräftigt lediglich, dass es sich „um eine vorher geplante Provokation“ handelt, heißt es in einer Sondererklärung des russischen Außenministeriums.
„Am frühen Morgen des 21. August wurde auf dieses Gebiet von Stellungen der Kämpfer aus eine im Eigenbau hergestellte Raketen ähnlich jener abgefeuert, die die Terroristen am 19. März dieses Jahres in Han Al-Asad (nahe der Stadt Aleppo) eingesetzt hatten. Sie enthielt einen bisher nicht identifizierten chemischen Giftstoff“, steht in der Erklärung des russischen Außenminamtes.
Die Aktion in einem Vorort von Damaskus wurde zu einem Zeitpunkt verübt, wo in Syrien eine Kommission der UNO die Arbeit zur Untersuchung eines möglichen C-Waffen-Einsatzes aufgenommen hat. Das russische Außenministerium meint, das alles sehe Versuchen ähnlich, die Chancen für eine Einberufung der Genfer Konferenz zur Syrien-Regelung zu untergraben. Das nächste Zusammentreffen russischer und amerikanischer Experten zur Vorbereitung der zweiten Genfer-Syrien-Konferenz ist für den 28. August geplant.
Freitag, 16. August 2013
Zionisten kontollieren die Medien, die Politik und Banken
Zionismus ist eine ideologisch-politische Bewegung, deren Ziel die Etablierung eines Nationalstaats der Juden ("Israel") war und nun die Erlangung der Weltherrschaft ist. Alle Juden sollen, geht es nach den Interessen der Zionisten, "der Unreinheit fremder Länder" entsagen und sich in Israel ansiedeln. Die Zionisten bilden den Kern der global im Hintergrund agierenden Verschwörer, sprich die Spitze der Verschwörung. Viele Systemkritiker und Verschwörungstheoretiker sehen in dieser Gruppierung die Initiatoren des Komplotts gegen die Freiheit der Menschheit.
Donnerstag, 11. Juli 2013
Montag, 24. Juni 2013
Tränen von Gaza: Palästina Doku
"Israels" mörderischer Militärangriff zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 gegen die Palästinenser im Gazastreifen verarbeitet die Norwegerin Vibeke Løkkeberg in der starken Dokumentation „Die Tränen von Gaza“ (Tears of Gaza/Gazas tårer, 2010).
Während des Krieges war es den
internationalen Medien verboten worden, den bis heute abgeschotteten
Gazastreifen zu betreten. Gemeinsam mit ihrem Mann Terje Kristiansen
organisierte Løkkeberg zahlreiche Filmaufnahmen, die den Zuschauer den
Krieg aus nächster Nähe miterleben lassen. Der Zuschauer erlebt die
volle Grausamkeit hinter den abstrakten Statistiken über den Krieg –
1400 Tote, darunter über 400 Frauen und Kinder, tausende Verwundete,
zehntausende zerstörte Häuser.
Im Mittelpunkt des Filmes stehen drei junge Palästinenser: Yahya, Rasmia
und Amira. Nach dem Waffenstillstand haben die drei ihre Geschichten
erzählt… Sie haben ihre Familien verloren, sind durch den Bombenterror
obdachlos geworden. Wasser, Essen, Strom, an allem mangelt es. Ihre
Schulen wurden zerstört, selbst jene, die den Vereinten Nationen
gehörte; ihre Schulsachen wurden verbrannt.
http://www.pflp-info.de/ palastina/die-traenen-von-gaza
Montag, 17. Juni 2013
Syriens Machthaber Assad im F.A.Z.-Gespräch
Herr Präsident, die syrische Armee hat die Kontrolle über Teile Syriens verloren. Fällt das Land auseinander?
Wir befinden uns nicht in einem gewöhnlichen Krieg,
in dem wir die Kontrolle über Landesteile verlieren und andere Teile
kontrollieren. Es ist kein Krieg einer Armee gegen eine andere Armee.
Unsere Armee sieht sich vielmehr Banden gegenüber. Richtig ist, dass die
Armee nur dann an einen Ort vordringen wollte, wenn sie das auch
konnte. Wollte sie es, tat sie es auch. So können wir jeden Ort, in den
wir vordringen, auch kontrollieren. Die Jagd auf die Terroristen hat
einen hohen Preis. Wir zweifeln nicht daran, dass wir die Terroristen
auf unserem Boden vollkommen ausschalten werden. Das Problem ist die
Zerstörung, die dabei entsteht.Sie sprechen von Terroristen. Ist jeder Aufständische ein Terrorist?
Ist es in Ihrem Land erlaubt, Waffen zu tragen, unschuldige Menschen zu töten, Bürger zu terrorisieren, Schaden anzurichten, zu stehlen? In allen Ländern der Welt wird jeder, der Waffen trägt – ausgenommen Armee und Polizei –, um Menschen zu schikanieren und zu töten, als Terrorist definiert. Und die Leute in Syrien, die Waffen tragen, tun genau das. Ob sie ein extremistisches oder kriminelles Motiv haben – für die trifft die Bezeichnung Terrorist zu. Daher unterscheiden wir zwischen Terroristen und der Opposition, die politisch ist und ein politisches Programm hat. Töten und Abschlachten aber ist Terrorismus.
Seit den ersten Tagen wird mir die Frage gestellt, wann die Krise zu Ende geht. Meine Antwort war, die Krise könnte lange Zeit dauern. Denn der externe Faktor ist offensichtlich. Eine innere Krise wird entweder endgültig gelöst, oder sie entwickelt sich in einen Bürgerkrieg. Weder ist das eine passiert noch das andere. Der Grund dafür ist der externe Faktor, der bemüht ist, die Krise politisch und militärisch zu verlängern.
Tragen Sie nicht eine Mitschuld an der Zerstörung des Landes? Am Anfang waren die Proteste rein politischer Natur, erst später wurde daraus ein bewaffneter Konflikt.
Seit Beginn der Krise, ja sogar schon mehrere Jahre vor ihrem Ausbruch haben wir mit Reformen begonnen. Wir haben mehrere Gesetze erlassen, das Notstandsgesetz aufgehoben, die Verfassung geändert und darüber ein Referendum abgehalten. Vielleicht weiß der Westen das, vielleicht auch nicht. Was er nicht sehen will ist das: Schon in den ersten Demonstrationswochen hat es unter der Polizei Tote gegeben, Märtyrer. Wie konnte es bei friedlichen Demonstrationen dazu kommen, dass Polizisten getötet wurden? Unter den Demonstranten waren Bewaffnete, die auf die Polizisten schossen. Manchmal waren sie auf Plätzen unweit der Demonstration, und von dort schossen sie auf Demonstranten und Polizisten, damit man annimmt, die eine Seite habe auf die andere das Feuer eröffnet.
Es gibt zentrifugale Kräfte in Syrien. Einzelne Regionen des Landes orientieren sich mehr an ihren Nachbarstaaten. Werden sich in der Levante die Grenzen verschieben?
Nimmt man aus einem Steinbogen den Schlussstein heraus, und der ist Syrien, fällt der gesamte Bogen auseinander. Jedes Spielen mit den Grenzen in der Region bedeutet, die Landkarte neu zu ziehen. Das hat einen Dominoeffekt, den keiner mehr kontrollieren kann. Es kann sein, dass eine der Großmächte diesen Prozess anstößt. Aber niemand wird es gelingen, diesen Prozess an einer bestimmten Stelle zu stoppen. Es gibt heute im Nahen Osten neue soziale Abgrenzungen – konfessionelle und nationale, neben den politischen Grenzen. Sie machen die Lage kompliziert. Niemand kann sich bei einem Neuskizzieren der Landkarte vorstellen, wie die Region aussehen wird. Sie wird wahrscheinlich eine Landkarte für unzählige Kriege im Nahen Osten und möglicherweise anderswo sein, die von niemand gestoppt werden können.
Wie wird also die regionale Ordnung in den kommenden Jahren aussehen?
Wenn wir das Szenario einer zerstörenden Spaltung Syriens ausschließen, glaube ich an ein anderes, positives Szenario. Die erste Herausforderung ist die Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität, die zweite der Wiederaufbau. Die größte und wichtigste Herausforderung aber ist, sich gegen den Extremismus zu stellen. Denn es hat sich gezeigt, dass in manchen Gesellschaften der Region Verschiebungen in Richtung Extremismus stattfinden und ein Entfernen von der Mäßigung, insbesondere in Angelegenheiten der Religion. Es stellt sich die Frage, ob es uns gelingt, diese Gesellschaften neu zu positionieren, so wie sie in der Geschichte gewesen waren. Manche sprechen von Toleranz, manche sagen, es sei Koexistenz. Hält sich jemand für tolerant, kann er eines Tages den Anderen plötzlich nicht mehr tolerieren. Es hängt auch nicht von bloßer Koexistenz ab, sondern vom Zusammenfügen der Teile der Gesellschaft. Das hatte diese Region ausgezeichnet. Die andere Herausforderung ist die Reform, die wir wollen. Die ständige Frage ist, welches das beste politische System ist, das unsere Gesellschaft zusammenhält: das präsidiale oder halbpräsidiale System? Das parlamentarische? Was ist das passende Parteiensystem? Wir können hier keine religiöse Partei haben – weder eine christliche noch eine islamische. Für uns ist die Religion die Aufforderung zum persönlichen Glauben, kein Instrument, um Politik zu machen. Das Wichtigste ist, den Anderen zu akzeptieren. Tut man das nicht, kann es keine Demokratie geben, selbst wenn wir über die beste Verfassung und die besten Gesetze verfügen.
Was bedeutet Säkularismus in einem Umfeld, in dem die islamistischen Tendenzen an Stärke gewinnen?
Der Nahe Osten ist eine ideologiegebundene Region. Die arabische Gesellschaft stützt sich auf zwei Säulen: den Panarabismus und den Islam. Alles andere hat nicht diese Bedeutung. Für uns in Syrien bedeutet Säkularismus die Freiheit der Religionen: Christen, Muslime und Juden, mit allen ihren vielfältigen Konfessionen. Der Säkularismus ist notwendig für die Einheit der Gesellschaft und für das Gefühl von Staatsbürgerschaft. Dazu gibt es keine Alternative. Denn zur gleichen Zeit sind die Religionen in unserer Region stark. Das ist schön und nicht schlecht. Schlecht ist indes, dass Fanatismus in Terrorismus umschlägt. Nicht jeder Fanatiker ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Fanatiker. Deshalb sage ich: Das Konzept unseres säkularen Staats ist, dass jeder das Recht hat, seine Religion frei auszuüben. Keiner wird aufgrund seiner Religion, Konfession und Rasse anders behandelt.
In einem Frühling gibt es kein Blutvergießen, kein Töten und keinen Extremismus; Schulen werden nicht zerstört, Kindern wird der Schulbesuch nicht verboten, der Frau wird nicht verboten, sich so zu kleiden, wie sie es will. Was wir heute durchmachen, ist kein Frühling. Schauen Sie, was in Syrien vor sich geht – töten, schlachten, Menschen enthaupten, sogar Menschenteile essen.
Sie werfen Ländern wie Saudi-Arabien, Qatar, der Türkei und Großbritannien Einmischung vor. Sind nicht auch Russland und Iran aktiv beteiligt?
Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Zusammenarbeit unter Staaten und der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates mit der Absicht, dessen Stabilität zu untergraben. Staaten arbeiten in dem Willen zusammen, ihre Souveränität, Unabhängigkeit, die Freiheit ihrer Entscheidungen und ihre Stabilität zu gewährleisten. Das Verhältnis zwischen Syrien und Russland, Iran und anderen Staaten, die an der Seite Syriens stehen, ist ein Verhältnis der Zusammenarbeit, das vom Völkerrecht garantiert und abgesichert ist. Die Staaten aber, die Sie genannt haben, mischen sich mit ihrer Syrien-Politik in die inneren Angelegenheiten Syriens ein. Diese Einmischung stellt eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität des Landes dar. Sie will das Land destabilisieren und Chaos und Rückständigkeit verbreiten.
Der Libanon und der Irak werden von konfessionellen Spannungen geprägt. Tragen Sunniten und Schiiten beider Länder ihre Konflikte nach Syrien?
Hat man in der Nachbarschaft konfessionelle Systeme, konfessionelle Unruhen oder Bürgerkriege – wie es im Libanon vor 30 Jahren der Fall war –, wird man selbst in Mitleidenschaft gezogen. Syrien hat sich daher 1976 im Libanon eingemischt, um sich selbst und auch den Libanon zu schützen. Daher kümmern wir uns auch um das, was im Irak geschieht, denn wir werden direkt davon beeinflusst. Gegen den Krieg im Irak zu sein, war daher entscheidend, trotz der amerikanischen Drohungen jener Zeit. Konfessionelle Ordnungen sind gefährlich.
Auf der Seite der Rebellen in Syrien kämpft die Nusra-Front. Wer ist das? Wer versorgt sie mit Waffen und Geldern?
Die Nusra-Front ist ein Zweig von Al Qaida. Sie vertritt dieselbe Ideologie. Zu finden ist sie in Syrien, im Irak, im Libanon und in Jordanien. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch anonyme Personen und Organisationen mit derselben Ideologie. Sie verfügen über Unsummen an Geld und Waffen. Die Spenden fließen direkt an die Nusra-Front; es ist schwierig, Herkunft und Abnehmer dieser Ressourcen aufzuspüren. Die Nusra-Front zielt auf die Errichtung eines islamischen Staats und stützt sich hauptsächlich auf die wahhabitische Konfession. Letztlich mündet das ins Konzept von Al Qaida – siehe die Lage in Afghanistan. Das betrifft in erster Linie die Frauen. Die Nusra-Front will das islamische Gesetz, die Scharia, anwenden. Das ist eine entstellte und deformierte Form des Islams. Auf Youtube kann man eine Vorstellung von ihrem barbarischen Handeln bekommen. Im belgischen Fernsehen war kürzlich zu sehen, wie ein Unschuldiger mit einem Beil enthauptet wurde. Die Mitglieder der Nusra-Front kommen aus Syrien, aus anderen arabischen und islamischen Staaten, auch aus Europa.
Wie schätzen Sie die Syrien-Politik Frankreichs und Großbritanniens ein?
Ich bin der Auffassung, dass Frankreich und Großbritannien ein Problem mit der – nach ihrer Auffassung – störenden syrischen Rolle in der Region haben. Sie und die Vereinigten Staaten suchen nach Lakaien und Puppen, die ihre Interessen durchsetzen. Wir haben das abgelehnt. Wir waren immer unabhängig und frei. Frankreich und Großbritannien sind historisch Kolonialmächte. Wahrscheinlich haben sie das nicht vergessen. Sie handeln in dieser Region durch Vertreter und Kollaborateure. Es kann sein, dass Frankreich und Großbritannien Saudi-Arabien und Qatar steuern. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass die Politik und die Wirtschaften Frankreichs und Großbritanniens von Petrodollars abhängig sind. Was in Syrien vor sich geht, ist eine Chance für diese Staaten, einen nicht fügsamen Staat an den Rand zu drängen und nach einem neuen Präsidenten zu suchen, der immer nur „jawohl“ sagt. Den haben sie nicht gefunden und den werden sie auch in Zukunft nicht finden.
Die EU hat ihr Waffenembargo gegen Syrien nicht verlängert, aber noch keine Entscheidung zur Lieferung von Waffen an die Rebellen getroffen.
Ich kann nicht behaupten, dass die Europäer auf der Seite Syriens stehen. Es gibt Staaten, die gegenüber dem syrischen Staat eine feindselige Haltung einnehmen, insbesondere Frankreich und Großbritannien. Die anderen Staaten, in erster Linie Deutschland, stellen rationale Fragen zu Waffenlieferungen an Terroristen. Was würde geschehen? Erstens, Syrien würde noch mehr zerstört. Wer würde den Preis zahlen? Das syrische Volk. Zweitens, die Europäer liefern Waffen und wissen, dass sie diese an Terroristen liefern. Manche unterscheiden zwischen „guten“ und „schlechten“ Kämpfern, so wie sie vor ein paar Jahren zwischen „guten“ und „schlechten“ Taliban sowie einer „guten“ und „schlechten“ Al Qaida unterschieden haben. Ist das vernünftig? Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen. Terrorismus bedeutet hier Chaos; Chaos führt zu Armut; und Armut bedeutet, dass Europa einen wichtigen Markt verliert. Die zweite Folge wäre der direkte Export des Terrorismus nach Europa. Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren. Für Europa gibt es zu einer Kooperation mit dem syrischen Staat keine Alternative, auch wenn das Europa nicht gefällt.
Sehen Sie sich als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus?
Das sagt einem die Vernunft. Leider gehen viele Verantwortliche in Europa nicht rational vor, nicht realistisch und nicht objektiv. Sie lassen sich von negativen Gefühlen leiten statt vom Verstand. Politik hat mit Interessen zu tun, sie basiert nicht auf Liebe oder Hass. Sie sollten sich als Deutscher fragen, worin Ihr Interesse an dem besteht, was in dieser Region geschieht. Was hier geschieht, richtet sich gegen das Interesse Europas. Denn Europa hat ein Interesse an der Bekämpfung des Terrorismus.
Nicht wenige sehen die libanesische Hizbullah als terroristische Organisation. Sie kämpft an der Seite der syrischen Armee, etwa in Qusair. Es gibt Hinweise, dass iranische Pasdaran syrische Einheiten ausbilden. Brauchen Sie diese Verbündeten?
Medien versuchen das Bild zu vermitteln, dass die Hizbullah kämpfe, weil die syrische Armee schwach sei. In Wirklichkeit erringen wir seit ein paar Monaten große Siege in verschiedenen Regionen, die vielleicht wichtiger sind als Qusair. Aber darüber wird nicht berichtet. Niemand anders kämpft in solchen Gebieten als die syrische Armee. Es gibt auch lokale Bürgerwehren, die zusammen mit der Armee ihre eigenen Gebiete verteidigen. Das ist ein Grund unseres Erfolgs. Qusair bekam besondere Bedeutung aufgrund der Erklärungen westlicher Verantwortlicher, dass es sich in Qusair um eine strategische Stadt handle. Das ist übertrieben. In der Stadt gab es jedoch viele Bewaffnete und Waffenarsenale.
Was war dann die Rolle der Hizbullah?
Die Terroristen hatten begonnen, die der Hizbullah nahestehenden Dörfer entlang der Grenze zu beschießen. Es war unumgänglich, dass die Hizbullah mit der syrischen Armee eingriff, um das Chaos zu beenden. Die syrische Armee ist eine große Armee und kann ihre Aufgabe mit den lokalen Bürgern in allen Gebieten wahrnehmen. Brauchten wir wirklich Hilfe, hätten wir diese Hizbullah-Kräfte in das Umland von Damaskus gebracht. Sie wissen, dass Kämpfe an der Peripherie von Damaskus stattfinden. Damaskus ist viel wichtiger als Qusair, auch Aleppo ist wichtiger als Qusair, alle Großstädte sind es. Diese Propaganda bezweckte zweierlei: Erstens zu zeigen, dass die Hizbullah die Arbeit macht, und zweitens sollte die westliche und internationale Meinung gegen die Hizbullah aufgebracht werden.
Wie groß sind die Einheiten der Hizbullah in Syrien?
Es gibt keine Verbände. Es handelt sich um individuelle Kämpfer entlang der Grenze, etwa wo die Terroristen bei Qusair zu finden waren. Sie haben die syrische Armee bei den Säuberungsaktionen entlang der libanesischen Grenze unterstützt. Die Kräfte der Hizbullah sind Richtung Israel stationiert und können den Süden des Libanons nicht verlassen. Auch wenn die Hizbullah Kämpfer nach Syrien geschickt hatte, wie viele können das sein? Einige Hunderte? Wir sprechen von einer Schlacht mit hunderttausend Soldaten der syrischen Armee. Einige Hunderte können an einem Ort Einfluss nehmen, nicht aber das Kräfteverhältnis in Syrien verändern.
Die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens sagen, ihnen lägen Beweise vor, dass die syrische Armee chemische Waffen eingesetzt habe. Nun sagt das auch die amerikanische Regierung. Weshalb gestatten Sie den Inspekteuren der UN nur den Zugang nach Aleppo?
Beginnen wir mit dem, was das Weiße Haus bekanntgegeben hat, mit den 150 Toten in einem Zeitraum von einem Jahr. Militärisch gesehen, können konventionelle Waffen an einem Tag viel mehr als diese Zahl in einem ganzen Jahr töten. Waffen, die zur Massenvernichtung eingesetzt werden, sind in der Lage, Hunderte, Tausende auf einmal zu töten. Deshalb werden sie eingesetzt. Es ist daher unlogisch, Chemiewaffen einzusetzen, um eine Zahl von Menschen zu töten, die durch Einsatz konventioneller Waffen erreicht werden kann. Frankreich und Großbritannien sowie einige amerikanische und europäische Verantwortliche haben gesagt, wir hätten diese Waffen in einigen syrischen Gebieten eingesetzt. Wir haben weder erklärt, dass wir chemische Waffen besitzen, noch, dass wir sie nicht besitzen. Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen. Hätten Paris, London und Washington nur ein einziges Beweismittel für ihre Behauptungen, hätten sie dieses der Weltöffentlichkeit vorgelegt. Wo bleibt die Kette der Beweise, die zu dem Ergebnis führen soll, dass „Syrien chemische Waffen eingesetzt“ habe? Als Beweis dafür, dass die Terroristen diejenigen sind, die chemische Waffen einsetzen, haben wir die UN aufgefordert, eine Untersuchungskommission an jenen Ort zu schicken, an dem die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben – und das war in Aleppo. Franzosen und Briten haben diesen Antrag blockiert. Wäre die Untersuchungskommission gekommen, hätte sie festgestellt, dass die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben. Alles, was über den Einsatz von Chemiewaffen gesagt wird, ist eine Fortsetzung der Lügen über Syrien. Es ist der Versuch, mehr militärische Einmischung zu rechtfertigen.
Weshalb lehnen Sie dann Inspekteure der UN ab?
Es wird sich herausstellen, dass Frankreich und Großbritannien an der Wahrheit vorbeigehen. Sie wollten, dass die Kommission Zugang zu allen Plätzen bekommt und die gleiche Arbeit verrichtet, die einst die Waffeninspekteure im Irak getan haben. Dabei haben sie sich in Angelegenheiten eingemischt, die nicht unter ihre Befugnisse fallen. Wir sind ein Staat, wir haben unsere Armee, wir haben unsere Geheimnisse. Wir werden niemand erlauben, sich Einblick in sie zu verschaffen, nicht den UN, nicht Frankreich, nicht Großbritannien, nicht anderen.
Weshalb bombardiert die syrische Armee bewohnte Gebiete?
Wir jagen die Terroristen, wohin sie auch gehen. Sie gehen oft in Wohngebiete. Nehmen wir als Beispiel Qusair. Westliche Medien berichteten von 50.000 Zivilisten in Qusair. Die Zahl der Bewohner war ursprünglich viel kleiner. Als sich die Terroristen des Orts bemächtigten, verließen ihn die Bewohner. Wir fanden nahezu keine Zivilisten vor, als wir in Qusair einzogen. Kommen die Terroristen, verlassen die Zivilisten jeden Ort, und die Kämpfe brechen aus. Beleg dafür ist die Tatsache, dass die meisten Opfer Angehörige des Militärs sind. Die Zivilisten, die getötet wurden, sind Opfer von Terroristen, die Hinrichtungen vollstreckten und Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzten. Eine große Zahl der zivilen Opfer wird durch Selbstmordanschläge und Autobomben getötet. Die restlichen Getöteten sind entweder syrische oder ausländische Terroristen.
Nachdem Ihre Armee die Stadt Qusair erobert hat: Warum nutzen Sie das nicht, um der Opposition die Hand zur nationalen Versöhnung auszustrecken?
Vom ersten Tag hatten wir unsere Hand ausgestreckt für jeden, der den Dialog will. Wir haben diese Haltung nicht geändert. Wir haben zu Beginn der Krise eine nationale Dialogkonferenz abgehalten, parallel dazu bekämpften wir die Terroristen. Bei dem Begriff Opposition sollten wir nicht alle in einen Topf werfen, wir sollten nicht Terroristen mit Politikern zusammentun. Sie haben in Deutschland eine Opposition, sie trägt aber keine Waffen. Sprechen wir von Opposition, meinen wir Politiker. Wir sind stets bereits, mit diesen Politikern in einen Dialog einzutreten. Das hat mit Qusair nichts zu tun. Ich glaube nicht, dass nationale Versöhnung ein zutreffender Begriff ist. Es handelt sich bei uns nicht um einen Bürgerkrieg wie im Libanon. Es ist auch nicht eine Frage wie zwischen Weißen und Schwarzen in Südafrika. Hier handelt es sich um einen Dialog, der darauf zielt, aus der Krise herauszukommen und die Terroristen dazu zu bewegen, die Waffen niederzulegen. Die Genfer Konferenz verfolgt die genannten politischen Ziele. Also, der politische Prozess ist nicht zum Stillstand gekommen. Es gibt allerdings Hindernisse von außen – die Türkei, Qatar, Saudi-Arabien, Frankreich und Großbritannien. Sie wollen den Dialog nicht. Sie wollen vielmehr die Fortsetzung der Unruhen, und das führt dazu, dass sich der Dialog und die politische Lösung verzögern.
Mit wem sind Sie bereit, sich an einen Tisch zu setzen?
Mit jeder Opposition, die keine Waffen trägt, nicht den Terrorismus unterstützt und ein politisches Programm hat. Die Opposition hat sich in Wahlen zu bewähren; das sind Lokalwahlen und – als wichtigstes – Parlamentswahlen. Wir haben es mit Kräften zu tun, die sich Opposition nennen. Hier stellen wir zwei Fragen: Was ist ihre Basis im Volk? Was ist ihr politisches Programm? Entsprechend verhalten wir uns.
Weshalb haben Sie bisher nicht mit der Opposition in Syrien verhandelt?
Wir haben in der ersten Dialogkonferenz von 2011 jeden eingeladen, der sich als Oppositioneller betrachtet. Ein Teil der Oppositionellen kam, andere schlugen die Einladung mit der Begründung aus, dass wir ihnen nicht entgegengekommen seien. Was ist damit gemeint? Was bieten wir ihnen an? Ministerposten im Kabinett? Sie haben ja keinen Sitz im Parlament. Wie können wir wissen, wer es verdient, in der Regierung zu sein? Dazu braucht man Kriterien und Maßstäbe. Das hat nichts mit Launen zu tun. Die einzige Opposition, die sich heute in der Regierung befindet, ist die Opposition, die Sitze im Parlament errungen hat. Um es klar zu sagen: Der Staat ist nicht Eigentum des Präsidenten, um Geschenke in Form von Ministerien zu verteilen. Es ist ein nationaler Prozess, Regierung und Verfassung werden vom Volk bestimmt. Unsere Türen sind geöffnet.
Gibt es Raum für eine politische Lösung?
Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem. Die Opposition im Ausland legt ihre Berichte den westlichen Außenministerien und deren Geheimdiensten vor. Wer sie finanziert, gibt ihnen ihre Entscheidungen vor. Für uns bedeutet Opposition, dass sie einen Teil der Bevölkerung repräsentiert und nicht einen ausländischen Staat. Um eine aufrichtige Opposition zu sein, muss man auf syrischem Boden mit seinem Volk sowie dessen Problemen und Nöten leben. Erst dann kann diese Opposition Teil eines politischen Prozesses sein.
Sie haben gesagt, Sie verhandeln nicht mit Sklaven, sondern nur mit deren Herren. Was bedeutet das?
Ich habe diesen Vergleich angestellt, um klarzustellen, was wirklich passiert. Im Fernsehen war zu sehen, wie der französische Botschafter in Syrien mit der syrischen Opposition gesprochen hat, wie er ihr Befehle gegeben und sie sogar beschimpft hat. In einem anderen Video haben Oppositionelle ausgesagt, wie der amerikanische Botschafter in Syrien sie beschimpft hat. Praktisch werden wir Verhandlungen führen mit den Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien sowie deren Werkzeugen Türkei, Qatar und Saudi-Arabien. Die Kräfte, die sich Opposition im Ausland nennen, sind bloße Angestellte und in diesem Sinne Sklaven.
Was erwarten Sie von der Syrien-Konferenz, die in diesem Sommer in Genf stattfinden soll?
Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz eine wichtige Station wird, um den Dialog in Syrien voranzutreiben. Insbesondere weil wir zu Beginn des Jahres eine Vision für eine politische Lösung bekanntgegeben haben. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass es Staaten gibt, die an einem Erfolg in Genf nicht interessiert sind. Das sind die gleichen Staaten, die den Terrorismus in Syrien unterstützen. Gelingt es der Konferenz – und das ist es, was wir hoffen –, zu verbieten, dass Waffen nach Syrien eingeschleust werden und Terroristen einsickern – es gibt Terroristen aus 29 Nationen –, dann ist das ein Ansatz zum Erfolg. Geschähe das nicht und setzte sich der Terrorismus fort: Worin bestünde dann der Wert einer politischen Lösung? Eine politische Lösung basiert darauf, das Einschleusen von Terroristen und Waffen nach Syrien zu stoppen. Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz mit diesem Punkt beginnt. Sollte es ihr gelingen, dies zu beschließen, betrachte ich die Konferenz als erfolgreich. Ohne dieses Ergebnis würde die Konferenz keinen Erfolg haben.
Was wäre die Folge eines Scheiterns der Konferenz?
Geht die syrische Krise nicht zu Ende, wird sie auf andere Länder übergreifen, und die Lage wird sich verschlechtern. Der Verstand gebietet es zwar, dass alle an einem Erfolg Interesse haben. Aber die Opposition im Ausland würde ihre Gelder verlieren, sollte die Konferenz erfolgreich sein. Hat man weder Geld noch eine Basis in der Bevölkerung, besitzt man gar nichts.
Kann aus Genf eine Übergangsregierung mit Personen aus verschiedenen politischen Lagern hervorgehen?
Wir sind auf eine erweiterte Regierung eingegangen, die unterschiedliche Seiten vertritt und die Parlamentswahlen vorbereitet. Wer in diesen Wahlen Erfolg hat, wird an der Regierung teilnehmen, wer nicht, hat darin keinen Platz.
Es heißt, nach so viel Blutvergießen sei ein politischer Neubeginn nur mit neuen Führern möglich. Sind Sie bereit, Ihr Amt als Präsident aufzugeben?
Die Verfassung schreibt die Aufgaben des Präsidenten vor. Seine Legislaturperiode endet 2014. Befindet sich das Land in einer Krise, so sind die Aufgaben des Präsidenten größer und nicht kleiner. Selbstverständlich kann man das Land während einer Krise nicht im Stich lassen. Immer wieder vergleiche ich die Lage mit einem Schiff, das in einen Sturm gerät. Man stelle sich vor, der Kapitän verlässt das Schiff und flieht mit einem Rettungsboot. Unter diesen Umständen aufzugeben, bedeutete, einen großen nationalen Verrat zu begehen. Eine andere Sache ist es, wenn das Volk beschließt, dass jemand sein Amt verlieren soll. Wie kann man wissen, ob das Volk will, dass man das Amt aufgibt? Entweder durch Wahlen oder ein Referendum. Am Referendum zur neuen Verfassung haben sich 58 Prozent der Wähler beteiligt. 89,4 Prozent stimmten der neuen Verfassung zu, das ist ein guter Indikator. Nicht der Präsident ist das Problem. Andere Staaten wollen, dass der Präsident zugunsten eines von diesen Staaten bestimmten Lakaien abtritt.
Samstag, 16. Februar 2013
Babylon Crackdown - Die Machenschaften der Hochfinanz
Dieses Video ist der Nachfolger des Videos Rothschild Presse in Deutschland seit 1849. Es beinhaltet eine fülle an neuen Fakten und Informationen. Das Video zeigt durch Fakten auf, wie man die Menschheit bis heute täuschen konnte.
Freitag, 15. Februar 2013
SYRIEN - ARD: "DIE SYRIEN-FALLE"
SYRIEN - ARD: "DIE SYRIEN-FALLE"
RIESENFORTSCHRITT - ETWA 50% DES WEGES GESCHAFFT
Nach der Fakten-Fälschung "Heimlich in Homs" und der verheerenden
Detailkritik, die auf eine organisierte Propagandamontage hindeutete,
musste die ARD jetzt nachbessern. Das ist ein Stück weit gelungen - doch
bleiben selbstverständlich gewaltige Fragen, vor allem nach der
Einmischung von außen, 'Al-Qaeda' etc..
Hervorragende Figur in
diesem Beitrag machen zwei Männer: Russlands Außenminister Lawrow und
UN-Vermittler Annan - beide mit erstaunlicher Offenheit.
Letztes Jahr hat Deutschland in Berlin die Schattenregierung für Syrien gebastelt, die jetzt weltweit offiziell anerkannt ist.
Es ist jedoch sonnenklar, dass nur eine weitere Serie unglaublicher
Verbrechen der Nato-GKR-Länder diese "Regierung" nach Damaskus bringen
könnte.
NOCHMAL: WER DIE VIER PARTEIEN 2013 WÄHLT, STIMMT FÜR DIESE VERBRECHEN.
http://mediathek.daserste.de/ sendungen_a-z/ 799280_reportage-dokumentation/ 13402288_die-syrien-falle
http://www.facebook.com/Infoseite.zu.Christoph.Hoerstel
Montag, 11. Februar 2013
Massive Medienlügen in Syrien
WARUM SOVIEL SCHMIERGEL, HERR HÖRSTEL?
FRAGE unseres Lesers Reni Sand
Lieber Christoph, gibt es eigentlich einen Grund, warum in letzter Zeit immer häufiger ausgerechnet das Blatt als Quelle herhalten muss, dass Du ansonsten so porentief ablehnst, dass Du es nicht mal bei seinem richtigen Namen nennen kannst?
ANTWORT
Das ist pure Absicht: SCHMIERGEL ist der politische Trendsetter in D: Kein Journalist produziert irgendetwas, ohne dort nachzusehen, die "Bericht"erstattung ist die bundesweit umfangreichste. Da ich, angemessen am politischen Gewicht von Medienmacht, mich ständig mit der offiziellen "Linie" streite, werbe ich durch mein Verhalten dafür, dass die kritischen Geister diese Linie wenigstens inhaltlich zur Kenntnis nehmen. Wer nicht weiß, wie der Gegner im Detail denkt, hat schon halb verloren. Simpler Grund: Die Menschen, die gewonnen werden müssen, um die Dinge zu verändern, MÜSSEN DA "ABGEHOLT" WERDEN, WO SCHMIERGEL STEHT.
Im Grunde kommentiere ich ständig die laufende Medienberichterstattung - das ist hier das Verfahren: Ich setze die offiziell genehmigte Linie den Tatsachen aus. Die große Mehrheit der Leser versteht das - und unterstützt dieses Vorgehen
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