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Dienstag, 18. Juni 2019
STANDPUNKTE • Deutsche Geheimdienste verursachen Kriegsgefahr am Golf
Mit der Lieferung von Militärelektronik, Nachrichtentechnik und Ausbildungshilfe an Irak, Iran, Saudi Arabien, Jordanien, Syrien, Libyen und Ägypten behält der Bundesnachrichtendienst die Kontrolle über den Nahen Osten. Die Exporte liefen seit den 1970ern über die Münchner Firma TELEMIT Electronic GmbH und deren getarnte Partnerfirmen. Sie erfolgten zumeist mit Genehmigung der zuständigen Bundesbehörden. Die Kontakte der Firma TELEMIT ELECTRONIC GMBH zu arabischen Geheimdiensten in den 70er und 80er Jahren waren legendär. TELEMIT-Eigentümer war zum Schluss der Staat Libyen, der die Firma heimlich über seinen Staatsfonds LAFICO (Libyan Arab Foreign Investment Company1) 1976 kaufte.
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Syrischer UN-Botschafter nennt vor Sicherheitsrat Namen der NATO-Offiziere und Agenten in Ostaleppo
Der Ständige Vertreter Syriens vor den UN, Baschar al-Dschafari, hat gestern vor dem UN-Sicherheitsrat die vollständige Namensliste der sich in Ost-Aleppo versteckenden ausländischen Militärs und Geheimagenten verlesen, darunter Geheimdienst-Offiziere aus den USA Israel, Saudi-Arabiens, Katars, Jordaniens und der Türkei. Laut Dschafari ist die Präsenz dieser ausländischen Agenten auch Grund für die „hysterischen Aktivitäten“ im UN-Sicherheitsrat zur „Evakuierung" von Rebellen aus Ost-Aleppo. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Die gesamte Pressekonferenz von Baschar al-Dschafari ist in der englischen Originalversion unter diesem Link einsehbar: https://www.youtube.com/watch?v=Nqkcy...
Dienstag, 29. November 2016
Norden Ost-Aleppos befreit SYRISCHE SOLDATEN ENTDECKEN MUNITIONSFABRIK!!
In schweren blitzartigen Häusergefechten hat die syrische Armee und verbündete Einheiten binnen nur 3 Tagen den kompletten Norden Ost-Aleppos samt 12 Stadtteilen befreit. In einem der besagten und ehemals von den radikal-islamistischen Terroristen okkupierten Stadtviertel haben syrische Soldaten nun eine Munitions- und Sprengstoff-Fabrik der Terror-Rebellen entdeckt - samt vollem Munitionslager. Die blutigen Terroristen von "Al-Nusra" waren dermaßen von der Angriffskraft und dem schnellen Vorrücken der Regierungstruppen überrascht, dass sie alles stehen und liegen lassen haben, um noch "rechtzeitig" in den Süden Ost-Aleppos zu fliehen.
Samstag, 19. November 2016
Daniele Ganser erklärt den Syrienkrieg
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Mittwoch, 19. Oktober 2016
WESTLICHE MEDIEN BEZIEHEN IHRE QUELLE VON EINEM MANN IN LONDON!
Die westlichen Medien beziehen all ihre Informationen was den Syrien Krieg betrifft von einem Mann, der in London lebt. Syrian Human Rights Watch, das ist kein Witz googelt es selber!
++ Bashar al-Assad: Die meisten Menschen im Westen sind von Propaganda gehirngewaschen ++
Samstag, 1. Oktober 2016
Präsident Assad im AP-Interview vom 22. September 2016: Es war kein Versehen…
[Damaskus, SANA] Am 22. September 2016 gab der syrische Präsident Bashar Al-Assad einem Medienvertreter von The Associated Press (AP) ein Interview - mit interessanten, aufschlußreichen Inhalten. Es geht in diesem Gespräch, neben verschieden anderen Themen, u. a. auch um den "versehentlichen" US-Luftangriff auf Teile der syrischen Armee, vom 18. Sept. 2016. Bei diesem Angriff im Osten des Landes wurden nach russischen Angaben 62 syrische Soldaten getötet und hundert weitere verletzt. Nach den Verlautbarungen der syrischen Armee, mussten sich ihre Soldaten nach den Luftangriffen zurückziehen und zwei strategisch wichtige Anhöhen in der Nähe des Flughafens dem IS überlassen. Ferner werden neben den Fluchtgründen der syrischen Bevölkerung aus dem Kriegsgebiet auch die Verantwortlichkeiten für den Krieg in Syrien mit angeprochen. Die symptomatisch manipulativen Fragestellungen des AP-Vertreters sprechen darüber hinaus ihre hinlänglich bekannte, eigene Sprache...
Montag, 26. September 2016
Interview Kommandeur Jabhat Al Nusra - Jürgen Todenhöfer
AL QAIDA-KOMMANDEUR PACKT AUS
Liebe Freunde, unterstützt Amerika Al Qaida? Dieses Interview haben wir vor 10 Tagen in einem Steinbruch in Aleppo geführt. Im Niemandsland zwischen den Fronten. Dauer eine halbe Stunde. Beendet erst durch das Auftauchen einer Drohne. Ihr seht die wichtigsten 10 Minuten.
Ein Kommandeur der Al Qaida-Filiale 'Jabhat Al Nusra' bekennt darin offen seine Dankbarkeit gegenüber Saudi-Arabien und - mit Einschränkungen - gegenüber den USA. Wie der IS fordert er einen 'islamischen Staat'. Schroff lehnt er die zum Zeitpunkt des Interviews noch geltende Waffenruhe ab. Genauso wie die geplanten internationalen Hilfslieferungen. Wenn der Hilfs-Konvoi trotzdem komme, werde man seine Fahrer festnehmen.
Unser
Gesprächspartner ist Kommandeur von ein paar hundert Mann. Er wurde uns
durch einen Jabhat Al Nusra-Rebellen aus Aleppo vermittelt. Er nennt
sich uns gegenüber 'Abu Al Ezz'. Wir konnten seine wahre Identität
inzwischen präzise recherchieren. 'Abu Al Ezz' ist Kämpfer, kein
Funktionär. Er redet nicht um die Dinge herum, sondern nennt sie beim
Namen. Von den romantischen Märchen westlicher Politiker über den
syrischen 'Freiheitskampf' bleibt nicht mehr viel übrig.
Man kann den Syrienkonflikt nur lösen, wenn man alle wichtigen Konfliktparteien kennt. Das Interview soll dazu einen Beitrag leisten. Mehr nicht. Ich mache mir keine der Äußerungen von 'Abu Al Ezz' zu eigen. Jeder kann und soll sich selbst ein Urteil bilden. Vor allem die verantwortlichen westlichen Politiker. Wissen sie, was sie tun, wenn sie in Syrien Al Qaida und deren Verbündete unterstützen? SCHREIBT MIR EURE MEINUNG!
Euer JT
Man kann den Syrienkonflikt nur lösen, wenn man alle wichtigen Konfliktparteien kennt. Das Interview soll dazu einen Beitrag leisten. Mehr nicht. Ich mache mir keine der Äußerungen von 'Abu Al Ezz' zu eigen. Jeder kann und soll sich selbst ein Urteil bilden. Vor allem die verantwortlichen westlichen Politiker. Wissen sie, was sie tun, wenn sie in Syrien Al Qaida und deren Verbündete unterstützen? SCHREIBT MIR EURE MEINUNG!
Euer JT
Freitag, 22. Juli 2016
Geopolitisches Erdbeben: US-Imperium im Todeskampf
Der
gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben
ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden
Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen
oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel
auf dem Spiel.
Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.
Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.
Freitag, 15. Januar 2016
Zusammenbruch von Saudi-Arabien steht bevor
Während
die Saud die letzten Momente ihrer Diktatur genießen, beraubt die
Enthauptung des Oppositionsführers, Nimr al-Nimr, die Hälfte der
saudischen Bevölkerung aller Hoffnung. Für Thierry Meyssan ist der Fall
des Königreichs unvermeidlich geworden. Er würde mit einer langen Phase
extremer Gewalt einhergehen.
- Prinz Mohammed Bin Salman Al Saud, 30 Jahre alt, alternativer Erbe, zweiter stellvertretender Ministerpräsident, Staatsminister, Minister der Verteidigung, Generalsekretär des Royal Court, Präsident des Rates für Wirtschaft und Entwicklung.
Freitag, 25. September 2015
Saudi-Arabien = ISIS?!...und jetzt Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat!
Saudi-Arabien ist jetzt Experte für Menschenrechte??!!
Sayed Ammar Nakshawani - einer der wichtigsten Islamgelehrten in der Welt - über die Gemeinsamkeiten von Saudi-Arabien und ISIS (Daesh)+++Stockschläge für Blogger, keine Rechte für Frauen und Minderheiten, ständig weitere Hinrichtungen – Saudi-Arabien ist ein Land, das Menschenrechte mit Füßen tritt. Trotzdem führt ein saudi-arabischer Vertreter jetzt eine Diplomatengruppe des UN-Menschenrechtsrates an. #saudiarabien #is #isis
Mittwoch, 24. Juni 2015
Wer ist jetzt eigentlich mit wem verbündet? – Putin und die saudische Karawane
Pepe Escobar
Wie immer hat es niemand kommen sehen. Raten Sie einmal, wer
alles am vergangenen Donnerstag einen bestimmten Raum in St. Petersburg
betrat: der stellvertretende saudische Kronprinz und
Verteidigungsminister Mohammad bin Salman, der Lieblingssohn König
Salmans; der saudische Außenminister Adel al-Dschubeir (der frühere
saudische Botschafter in den USA, der immer noch über sehr enge
Beziehungen zu einflussreichen Persönlichkeiten in Washington und
Umgebung verfügt) und der einflussreiche Erdölminister Ali al-Naimi. Sie
alle waren gekommen, um sich am Rande der Konferenz des St.
Petersburger Wirtschaftsforums persönlich mit dem russischen Präsidenten
Wladimir Putin zu treffen.Putin und König Salman standen bereits seit Wochen in diskretem Telefonkontakt. Der Sohn des Königs lud Putin nach Riad ein. Putin nahm die Einladung an. Putin lud seinerseits den König nach Moskau ein – auch diese Einladung wurde angenommen. Die Spannung steigt ins schier Unerträgliche. Aber ist das wirklich die Realität? Oder doch nur Lug und Trug?
Wer ist nun eigentlich mit wem verbündet?
Nehmen wir zunächst den entscheidenden Faktor Energie. Putin diskutiert nun das, was bisher ein Erdöl-Preiskrieg war, sich nun aber vielleicht – und das operative Konzept ist eben dieses »vielleicht« – zu einer, in al-Naimis Worten, »Erdölallianz« direkt mit der »Quelle« – dem Hause Saud – entwickeln könnte.
Nehmen wir einmal an, diese Entente cordiale führe tatsächlich zu einem Erdölpreisanstieg. Dies wäre für Putin ein wichtiger innenpolitischer Sieg gegen die, wie man sie nennen könnte, atlantizistische Fünfte Kolonne, die versucht, Russlands multipolare Ausrichtung zu untergraben. Darüber hinaus schadet es in geoökonomischer Hinsicht nicht, dass Moskau nun in der Lage ist, Saudi-Arabien als einen seiner wichtigsten Abnehmer des überlegenen russischen Verteidigungssystems zu gewinnen.
Die russischen Geheimdienste wissen genau, dass das Haus Saud aus einer Vielzahl von Gründen von der selbstherrlichen Regierung Obama maßlos »enttäuscht« ist – und das ist noch ein
gewaltiger Euphemismus. Das betrifft nicht zuletzt die konkrete Möglichkeit einer Einigung zwischen den P5-plus-1-Staaten und dem Iran im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm am 30. Juni. Eine solche Einigung würde als Symbol dafür verstanden, dass Washington letztendlich bereit ist, sein Misstrauen gegen die Islamische Republik Iran, das seit 36 Jahren anhält, aufzugeben.Ein derartig hochkarätig besetztes Treffen des Hauses Saud gerade mit Russland dürfte in den Machtzirkeln Washingtons für erhebliche Verärgerung sorgen. Sowohl Moskau als auch Riad müssten mit heftigen »Strafmaßnahmen« rechnen. Man darf nicht vergessen, dass die wirklichen Beherrscher des Universums – und nicht ihre Papiertiger in den verschiedenen Bereichen der amerikanischen Regierung – bereits seit Langem darüber nachdenken, das Haus Saud zu stürzen.
Den russischen Geheimdiensten ist ebenso wenig entgangen, dass der Einfluss des Hauses Saud in Washington tatsächlich vom guten Willen der Israel-Lobby abhängig ist – dabei geht es meistens um die Verteufelung des Irans. Und daher würde eine Einigung im iranischen Atomstreit – der zu einer »Normalisierung« der Beziehungen Teherans mit dem Westen führen würde – in einem bereits angeschlagenen Riad alle Alarmglocken schrillen lassen.
Putins Botschaft an den Iran ist vielschichtiger. Moskau hat sich sehr aktiv für eine erfolgreiche Beilegung des Atomstreits mit dem Iran eingesetzt; dies entkräftet die Theorie, Moskau wolle in Zukunft die »Riad-Karte« spielen, um Zugeständnisse aus Teheran zu erhalten.
Aber es gibt keine derartigen »Zugeständnisse«; Moskau und letztendlich auch der Iran werden beide Energie auf die europäischen Märkte liefern. Nicht sofort, denn die Modernisierung der iranischen Infrastruktur wird Jahre in Anspruch nehmen und immense Investitionen erfordern. Aber bereits im kommenden Jahr steht einer Aufnahme eines von den Sanktionen befreiten Irans in die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) kaum noch etwas im Wege.
Es ist also nicht damit zu rechnen, dass sich der Iran nun fieberhaft um eine prowestliche Politik bemüht – wie einige nicht dem neokonservativen Lager zuzurechnende Kreise in Washington und Umgebung hoffen. Der Iran wird bemüht sein, seine Position als Regionalmacht zu konsolidieren, sich um eine Normalisierung der Beziehungen, insbesondere zu Europa, zu bemühen und vorrangig auf eine Beschleunigung seiner Integration in Eurasien hinzuarbeiten. Man darf auch nicht vergessen, dass sich Syrien, der Iran und Russland in der gleichen geopolitischen Lage befinden, die der des Hauses Saud völlig entgegengesetzt ist.
Putins Politik könnte auch dazu beitragen, Katar zu isolieren – das zwar indirekt, aber sehr wirksam al-Qaida in Syrien unterstützt, um seine eigenen geoökonomischen Ziele durchzusetzen: eine Erdgaspipeline vom South-Pars-Gasfeld durch Saudi-Arabien und Jordanien bis zur Mittelmeerküste.
Das Konkurrenzprojekt dazu bildet die Pipeline Iran-Irak-Syrien, deren Verwirklichung gegenwärtig dadurch massiv gefährdet ist, dass ein großer Teil des »Syraks« gegenwärtig von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrolliert wird. In diesem Fall unterstützt das selbsternannte »Kalifat« die
Wer bleibt auf Kurs?
Es läge nahe, dieses sich hier entfaltende fantastische Drama als Nebenschauplatz des Vormarsches der BRICS-Staaten – insbesondere Russlands und Chinas – zu interpretieren, wobei Washington als der große Verlierer dastünde. Aber es geht eher darum, dass Putin eine multipolare Welt und keine unipolare Weltordnung anstrebt und sicherstellen will, dass das Empire des Chaos größte Mühe aufwenden muss, um seine Marionetten/Vasallen, wie etwa den Golf-Kooperationsrat (GCC), auf Linie zu halten.
Es wird lange dauern, bis klar wird, ob es sich bei diesem Vorstoß um einen verzweifelten Versuch der Saudis handelte, »Zugeständnisse« von ihrem imperialen Beschützer zu erpressen. Aber wenn wir einmal von der Annahme ausgehen, dass es hier um reale Absprachen geht, hat sich Moskau die Möglichkeit bewahrt, die Interessen sowohl des Irans als auch Saudi-Arabiens zu berücksichtigen und darauf hinzuarbeiten, dass sich diese konzertierte »strategische Hinwendung zum Nahmittelosten« einmal als ebenso spektakulär wie Russlands »strategische Hinwendung nach Asien« und die neue Seidenstraßen-Politik Chinas erweist.
Es gibt bisher keine Hinweise darauf, die bestätigen, dass das Haus Saud eindeutig erkannt hat, in welche Richtung der Wind weht – und zwar in Richtung der eurasischen Seidenstraßen-Karawane des 21. Jahrhunderts, ungeachtet dessen, welches entgegengesetzte Wunschdenken im Wolkenkuckucksheim ihres vermeintlichen »Exzeptionalismus« auch anderswo gehegt wird.
Die Saudis haben Angst, sie sind paranoid, sie sind verwundbar und sie brauchen dringend »neue Freunde«. Niemand eignet sich besser als Putin – und die russischen Geheimdienste –, auf diese Erwartungen auf vielfältige Weise zu reagieren. Das Haus Saud verdient kein Vertrauen; man denke nur an die vor Kurzem von WikiLeaks veröffentlichten saudischen Botschaftsberichte.
Vielleicht erweist sich diese neue Entwicklung als ein geopolitischer/geoökonomischer Glücksfall. Aber es könnte auch auf das alte Sprichwort hinauslaufen, seinen Freunden zu vertrauen, seine Feinde aber genau im Auge zu behalten.
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Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar.
Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung
anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/pepe-escobar/wer-ist-jetzt-eigentlich-mit-wem-verbuendet-putin-und-die-saudische-karawane.html
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/pepe-escobar/wer-ist-jetzt-eigentlich-mit-wem-verbuendet-putin-und-die-saudische-karawane.html
Samstag, 20. Juni 2015
Dutzend israelischer und saudischer Offiziere durch einen jemenitischen Raketenangriff getötet
“Die Ansarullah Kämpfer, unterstützt von der jemenitischen Armee, trafen den Amir Khalid-Luftwaffenstützpunkt in der Region Khamees al Mushait im südlichen Saudi-Arabien mit einer Skudrakete und mehreren Najm-al-Saqueb-Raketen (Striking Star) letzte Woche und töteten mehr als 20 ranghohe israelische Offiziere und 63 saudische Militärs und nahmen 35 andere gefangen, sagte Mehdi Nasser al-Bashi der FNA am Mittwoch.
Er erwähnte, dass die israelischen Offizieren Spionageagenten des Mossad waren, welche die saudische Armee in der Region unterstützten und sagte: “ Zur Zeit des Angriffs arbeiteten die israelischen Offiziere an einem Plan, einige Gebiete des Jemen mit verbotenen, in Israel hergestellten Waffen anzugreifen.”
Die jemenitische Armee zielte letzte Woche mit Skudraketen auf die Militärbasis Amir Khalid in der Khamees al-Mushait Region. Die saudische Armee machte geltend, dass sie die Skudraketen mit 2 Patriot-Raketen abgefangen hätte, aber der arabischsprachige Nachrichtensender Al-Mayadeen zeigte Bildmaterial des Raketenangriffs und berichtete, dass dieser sein Ziel erreicht hatte. Nach dem Angriff evakuierte die saudische Armee die Passagier-Terminals von 2 Flughäfen in der Umgebung.
Im Anschluss zeigten Berichte, dass der Kommandeur der saudi-arabischen Luftwaffe, der Generalleutnant Muhammad bin Ahmed al-Shaalan, bei dem Raketenangriff getötet worden war. Heute früh bestätigte ein ranghoher Kommandant der Ansarullah, dass die jemenitische Volkswehr und die Armee den saudischen Luftwaffenkommandanten bei dem Raketenangriff getötet hatten.
“Shaalan wurde vor 5 Tagen bei dem Spezialeinsatz der jemenitischen Armee gegen den Amir Khalid-Luftwaffenstützpunkt im Grenzgebiet von Khamees al-Mushait in Saudi-Arabien getötet“, sagte Oberst Salih Mohammad der FNA am Mittwoch.
“Der Angriff gegen den Khalid-Luftwaffenstützpunkt wurde mit Raketen und Waffensystemen geführt, die keine große Besonderheit darstellten; die Operation war von Ansarullah geplant worden und die jemenitische Armee führte sie aus, nachdem sie die Information über die Anwesenheit von Muhammed Shaala auf dem Khalid-Luftwaffenstützpunkt in Khamees al-Mushait erhalten hatte,” fügte er hinzu.
Oberst Mohammad sagte zwischenzeitlich, dass die jemenitische Armee auch in den Besitz von fortgeschrittenen amerikanischen Waffensystemen gekommen sei, nachdem sie den saudischen Luftwaffenstützpunkt Khalid im Anschluss an den Raketenangriff eingenommen hatte.
Vergangenen Mittwoch zitierte die offizielle saudische Presseagentur den Verteidigungsminister und bestätigte den Tod von Generalleutnant Muhammad bin Ahmed al-Shaalan, behauptete aber, er sei an einem Herzinfarkt während einer Geschäftsreise außerhalb des Königreichs verstorben.
Nur wenige Stunden später zweifelten informierte Quellen in New York den Bericht der saudischen Presseagentur an und sagten, der General wäre bei einem Raketenangriff des Jemens getötet worden. Eine informierte jemenitische Quelle, die anonym bleiben möchte, sagte letzten Mittwoch in New York, dass „Shaalan vor 5 Tagen bei den Raketenangriffen des Jemen gegen die saudi-arabische Region Khamees al-Mushait getötet worden war”.
Etwas später am Mittwoch wies eine andere bekannte saudische Quelle die Berichte, dass Shaalan an einem Herzinfarkt gestorben sei, zurück und teilte mit, dass sein Körper verkohlt war, was zeigte, dass er bei einem feindlichen Angriff getötet worden war.
Jamal Bean schrieb auf seiner Tweeter Seite, dass Shaalan und sein begleitendes Team bei einem Raketenangriff der jemenitischen Armee getötet worden sind, da ihre Körper durch das Feuer einer Explosion verbrannt waren.
Quelle: http://www.veteranstoday.com/2015/06/17/israeli-officers-captured-killed-in-yemen-attacks/
Dienstag, 16. Juni 2015
Das nahende Ende von Erdoğan
Der
Islamist Recep Tayyip Erdoğan übernimmt die Nachfolge von Saudi-Prinz
Bandar Bin Sultan nach dem Attentat, das ihn im Jahr 2012 von der Bühne
entfernt hatte und wird Koordinator des internationalen Terrorismus. Er
übernimmt die Nachfolge von Katar im Jahr 2014, als Katar darauf
verzichten muss, die Muslimbruderschaft zu sponsern und wird damit der
wahre Führer der Bruderschaft. Durch seinen Erfolg verblendet hält er
sich für die Vereinigten Staaten für unersetzlich und verstößt gegen die
Regeln der NATO, indem er den Türkisch-Stream-Vertrag mit Russland
unterschreibt.
Thierry Meyssan, der schon im Dezember 2014 den Sturz von Recep Tayyip Erdoğan angekündigt hatte, während alle internationalen Kommentatoren daran festhielten, das er die Wahlen gewinnen werde, kommt hier auf die Karriere des türkischen Präsidenten zurück. Er beleuchtet in dieser Synthese die Verbindungen der AKP mit der Muslimbruderschaft und die Rolle von Erdoğan in der Koordination des internationalen Terrorismus nach dem Attentat gegen den Saudi-Prinz Bandar Bin Sultan.
Misserfolg bei den Parlaments-Wahlen
Das Ergebnis der türkischen Parlamentswahlen bedroht nicht nur die Projekte von Recep Tayyip Erdoğan, der sich bereits als neuer Sultan betrachtet, sondern sogar die Macht seiner Partei, der AKP. Die anderen drei Parteien (die konservative „Partei der Nationalistischen Bewegung“ MHP und die „Republikanische Volkspartei“ CHP und die linke „Demokratische Partei der Völker“ HDP)
haben erklärt, keine Koalitionsregierung mit ihr bilden zu wollen und –
im Gegenteil – zu dritt eine Koalition bilden zu wollen. Falls es ihnen
innerhalb von 45 Tagen nicht gelingt, werden sie entweder den
Sozialisten die Bildung einer Regierungskoalition anvertrauen – eine
Option, die bereits von der AKP abgelehnt wurde -, oder neue Wahlen einberufen.
Dienstag, 2. Juni 2015
KenFM am Telefon: Dr. Daniele Ganser zur Verbindung zwischen IS und USA
Seit Mitte Mai 2015 ist es offiziell. Die USA haben den IS, den Islamischen Staat, mit all seiner Brutalität unterstützt.
Das beweist ein siebenseitiges Regierungsdokument, das auf Druck von Judicial Watch veröffentlicht werden musste, wenn auch in großen Teilen zensiert.
Fakt ist: Die Regierung Obama wusste vom IS seit spätestens 2012 und hat das im Großraum Irak/Syrien damals erst entstehende Kalifat mehr als billigend in Kauf genommen.
Der selbsternannte Weltpolizist versorgt die Gotteskrieger/Terroristen/Freiheitskämpfer mit Logistik, Waffen und Informationen über die Truppen des Feindes. Vor allem, um die Regierung in Syrien zu stürzen. Lancierter Massenmord, bei dem irgendwann auch Bashar al-Assad getötet werden sollte.
Es ging beim Chaos vor der Haustür Syriens von Anfang an, wie schon beim von den USA angeschobenen Krieg zwischen Iran und Irak in den 80ern, ausschließlich darum, dass sich Moslems gegenseitig abschlachten. Im Fall IS: Radikale Sunniten gegen die von Schiiten unterstützte Regierung in Damaskus.
Fest steht: Die USA sind der Terrorpate des IS, verkaufen uns aber bis heute an der Heimatfront, wir alle wären heute mehr denn je gefordert, den Terror weltweit zu bekämpfen, indem wir mehr Waffen exportieren, mehr Soldaten schicken und uns noch flächendeckender überwachen lassen.
„Neusprech“, wie von Orwell im Roman „1984“ beschrieben, ist 2015 Alltag.
Warum ist dieses von Judicial Watch veröffentlichte entlarvende Dokument über die Verbindung IS und USA nicht Titelstory sämtlicher Nachrichtenmagazine und Tageszeitungen oder Aufmacher bei Tagesthemen, Heute Journal, Jauch, Illner, Will und Co?
Weil all diese Presseerzeugnisse durch die Bank embeddet und damit bei Themen, die das Imperium USA in Frage stellen, kontrolliert werden.
Hier lässt sich ein System-Muster erkennen, das schon 1975 durch Senator Church aufflog. Damals wurde bekannt, dass die CIA mit ihrer Operation Mockingbird über 25 Jahre in allen Mainsteammedien die Schüsselpositionen besetzt hielten. Unter Church wurde diese Alpha-Journalisten-Kaste offiziell enttarnt und im Anschluss von der CIA nach eigenen Angaben aufgelöst.
Nur, wie erklärt man aktuell, dass die Meldung vom Netzwerk IS/USA erneut auf keinem Cover erscheint, während exakt dieselben Medien flächendeckend über Korruption bei der FIFA berichten?
Operation Mockingbird 2.0 läuft, und wir alle können es erleben.
Der Medienkrieg läuft auf Hochtouren, und die Propagandatechniken eines Josef Goebbels wird heute deutlich verbessert und global agierend zur Anwendung gebracht.
Imperiale Propaganda hat immer ein primäres Ziel.
Auf Krieg hin zu arbeiten, oder aber, ohne Störung von der Heimatfront, Krieg führen und ausweiten zu können.
Es hat keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir alle müssen uns dem Medienkrieg stellen und uns eine eigene Medienkompetenz erarbeiten.
KenFM im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser zu IS, USA, CIA und dem Medienkrieg, der 2015 in vollem Gange ist.
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Mittwoch, 6. Mai 2015
Wer kämpft gegen wen im Jemen?
Teil 1 von 2
Weil viele Menschen, auch kritische, den dichten Propagandanebel immer noch nicht durchschauen, sei hier noch einmal gesagt: Saudi Arabien und Al Kaida führen im Jemen gemeinsam Krieg gegen die jemenitische Armee, in deren vorderster Front insbesondere von den USA für den Kampf gegen Al Kaida gut ausgebildete und ausgestattete jemenitische Spezialkräfte kämpfen, wobei beide Seiten von Bürgerwehren und anderen Hilfskräften unterschiedlicher Art unterstützt werden. Alles andere ist irreführendes Blendwerk der Propaganda.
Die mit Abstand stärkste militärische Kraft im Jemen sind nicht die Houthis oder andere Bürgermilizen, sondern natürlich die Sicherheitskräfte des Staates Jemen. Diese bestehen aus den Streitkräften und den paramilitärischen Kräften des Innenministeriums. Um den Krieg im Jemen zu verstehen, ist es deshalb unerlässlich, einen genauen Blick auf die Sicherheitskräfte des Jemen zu werfen, anstatt, wie es die Massenmedien regelmäßig machen, irreführende hohle Phrasen zu dreschen wie, dass die saudische Luftwaffe seit über einem Monat im Jemen hauptsächlich “schiitische Houthi-Rebellen” und außerdem einige Ex-Präsident “Saleh gegenüber loyale Armeeeinheiten” bombardiert, die im Jemen gegen “Hadi-treue Milizen” des Präsidenten kämpfen. Dabei wird, weil die Geschichte sonst sofort als Unfug erkennbar wäre, regelmäßig so getan, als hätten sich die bewaffneten Kräfte des Staates Jemen, der rund vier Prozent seiner Wirtschaftsleistung allein für seine Streitkräfte ausgibt und in den letzten Jahren von den USA Militärhilfen im Umfang von mehreren Hundert Millionen Dollar erhalten hat, in den letzten Monaten und Wochen einfach in Luft aufgelöst.
Weil viele Menschen, auch kritische, den dichten Propagandanebel immer noch nicht durchschauen, sei hier noch einmal gesagt: Saudi Arabien und Al Kaida führen im Jemen gemeinsam Krieg gegen die jemenitische Armee, in deren vorderster Front insbesondere von den USA für den Kampf gegen Al Kaida gut ausgebildete und ausgestattete jemenitische Spezialkräfte kämpfen, wobei beide Seiten von Bürgerwehren und anderen Hilfskräften unterschiedlicher Art unterstützt werden. Alles andere ist irreführendes Blendwerk der Propaganda.
Die mit Abstand stärkste militärische Kraft im Jemen sind nicht die Houthis oder andere Bürgermilizen, sondern natürlich die Sicherheitskräfte des Staates Jemen. Diese bestehen aus den Streitkräften und den paramilitärischen Kräften des Innenministeriums. Um den Krieg im Jemen zu verstehen, ist es deshalb unerlässlich, einen genauen Blick auf die Sicherheitskräfte des Jemen zu werfen, anstatt, wie es die Massenmedien regelmäßig machen, irreführende hohle Phrasen zu dreschen wie, dass die saudische Luftwaffe seit über einem Monat im Jemen hauptsächlich “schiitische Houthi-Rebellen” und außerdem einige Ex-Präsident “Saleh gegenüber loyale Armeeeinheiten” bombardiert, die im Jemen gegen “Hadi-treue Milizen” des Präsidenten kämpfen. Dabei wird, weil die Geschichte sonst sofort als Unfug erkennbar wäre, regelmäßig so getan, als hätten sich die bewaffneten Kräfte des Staates Jemen, der rund vier Prozent seiner Wirtschaftsleistung allein für seine Streitkräfte ausgibt und in den letzten Jahren von den USA Militärhilfen im Umfang von mehreren Hundert Millionen Dollar erhalten hat, in den letzten Monaten und Wochen einfach in Luft aufgelöst.
Dienstag, 7. April 2015
Ein paar Anmerkungen zu Jemen und Aden
Die Berichterstattung zur Lage im Jemen ist extrem verwirrend. Dies liegt, abgesehen von der üblichen Ahnungslosigkeit der Journaille, unter anderem daran, dass die Seite der saudischen Koalition haufenweise Lügen zur Verschleierung des Charakters eines verbrecherischen Angriffskriegs ihrer “Militäroperation im Jemen” verstreut, und dass die Seite von Ansarullah offenbar nicht breittreten will, was sie macht und unter Kontrolle hat, um nicht durch eigene Nachrichten saudische Luftangriffe auf eigene erfolgreich gewonnene Positionen zu ziehen und so den Erfolg der Operationen zu gefährden.
Was man insgesamt wohl trotzdem sagen kann, ist, dass die Intensität der quer über den Jemen verteilten saudisch geführten Luftangriffe in den letzten Tagen etwas nachgelassen zu haben scheint. Ob das eher daran liegt, dass der saudischen Kriegskoalition die Ziele ausgegangen sind, oder eher daran, dass die Saudis sich nun aus Angst vor weiteren Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen durch die Bombardierung von Zivilisten etwas zurückhalten, lässt sich nicht so ohne Weiteres sagen. Vielleicht ist es auch die Kombination dieser Faktoren.
Was man insgesamt wohl trotzdem sagen kann, ist, dass die Intensität der quer über den Jemen verteilten saudisch geführten Luftangriffe in den letzten Tagen etwas nachgelassen zu haben scheint. Ob das eher daran liegt, dass der saudischen Kriegskoalition die Ziele ausgegangen sind, oder eher daran, dass die Saudis sich nun aus Angst vor weiteren Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen durch die Bombardierung von Zivilisten etwas zurückhalten, lässt sich nicht so ohne Weiteres sagen. Vielleicht ist es auch die Kombination dieser Faktoren.
Samstag, 28. März 2015
Endlich: OBAMA HAT RICHTIGEN KRIEG IM JEMEN (Video)
Er hat es wieder geschafft, der heimtückische Mörder und Kriegsverbrecher im Weißen Haus. Mit seinen Drohnenspielen hat er seit Jahren unzählige Menschen - vor allem Kinder, Frauen, Alte - im Jemen gekillt, hat sich in jeder Weise in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt - die alte Marionette Saleh mit dem neuen Hadi ausgetauscht - hat Experten und seine Militärberater geschickt, aber es kam kein richtiger Krieg zustande.
Nun aber, nach einem längeren Bürgerkrieg, nahmen die Houthis die Hauptstadt Sanaa ein und die Marionette flüchtete in seinen letzten Stützpunkt Aden, obgleich die Houthis ihn baten, so lange im Amt zu bleiben, bis eine Neuregelung für das Land gefunden wird. Die Houthis sind ein Volksstamm im Norden des Landes, simpel Shiiten genannt, aber eigentlich Zaiditen, eine Mischung aus der shiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung. Obama und seine königliche Saudi-Killerbrigade behaupten, dass die Houthis vom Iran unterstützt werden, doch wie das gehen soll, verraten sie nicht. Das ist weder zu Lande, zu Luft oder zu Wasser möglich, weil ringsum Saudis und Golfstaaten sitzen und die Luft von den USA beherrscht wird.
Nun haben Obama und die Saudis eine Koalition von 10 Ländern, inklusive die Golf- Staaten und die Königreiche Jordanien und Marokko aufgestellt, die seit gestern eine breit angelegte Aggression gegen den Jemen gestartet haben, der sich auch Ägypten und Pakistan anschließen wollen.
Als alle friedlichen Mittel erschöpft waren, griffen die Houthis zu Gewalt und befreiten das Land von der Herrschaft des Diktators Hadi. Mit dem Ergebnis, dass sie von westlichen Medien als Terroristen und al-Qaida bezeichnet werden und die jetzige Aggression, zu der Diktator Hadi den Westen aufgefordert hat, als eine "Anti-Aufstandsbekämpfung" zur "Wiederherstellung von Recht und Ordnung" bezeichnet wird.
In weiser Vorausschau des Krieges haben die USA, England, Frankreich, Deutschland und die Golfmonarchien ihre Botschaften im Land zu Anfang des Jahres geschlossen. Und nun war es also so weit, den Startschuss für diese "nicht provozierte, einseitige militärische Aggression gegen Jemen" zu geben, wie Tony Cartalucci es nennt. Selbst die New York Times sprach von "Angriff und Intervention", als Rechtfertigung aber "die Stabilisierung des Landes" hinterhergeschoben. Ganz klar, Stabilität wird mit Flächenbombardements erreicht.
Nun aber, nach einem längeren Bürgerkrieg, nahmen die Houthis die Hauptstadt Sanaa ein und die Marionette flüchtete in seinen letzten Stützpunkt Aden, obgleich die Houthis ihn baten, so lange im Amt zu bleiben, bis eine Neuregelung für das Land gefunden wird. Die Houthis sind ein Volksstamm im Norden des Landes, simpel Shiiten genannt, aber eigentlich Zaiditen, eine Mischung aus der shiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung. Obama und seine königliche Saudi-Killerbrigade behaupten, dass die Houthis vom Iran unterstützt werden, doch wie das gehen soll, verraten sie nicht. Das ist weder zu Lande, zu Luft oder zu Wasser möglich, weil ringsum Saudis und Golfstaaten sitzen und die Luft von den USA beherrscht wird.
Nun haben Obama und die Saudis eine Koalition von 10 Ländern, inklusive die Golf- Staaten und die Königreiche Jordanien und Marokko aufgestellt, die seit gestern eine breit angelegte Aggression gegen den Jemen gestartet haben, der sich auch Ägypten und Pakistan anschließen wollen.
Der Houthi-Sprecher Mohammed Al Bukhaiti stellt ein paar Dinge richtig.
Sanaa wurde mit etwa hundert
Kampf-Flugzeugen angegriffen und die Saudis marschierten mit 100 000
Mann ein. Wie üblich hat man 'nur militärische Ziele' bombardiert und
natürlich hat man 'Raketenwerfer des Iran' zerstört, was Teheran
umgehend dementiert hat. Hier ist ein Video der militärischen Ziele, die bombardiert wurden - natürlich Zivilisten.
Die notorische Lügnerin Samantha Power
hat vor dem UN-Sicherheitsrat die Houthis beschuldigt, "Jemens Übergang
ständig unterminiert zu haben", aber sie vergaß zu erwähnen, wie Finian Cunningham schreibt,
dass die "von den Saudis unterstützten Exremisten vorige Woche bei
einem Angriff auf zwei Moscheen in Sanaa 130 Leute getötet wurden" und
dass es "die USA und die Saudis sind, die durch ihre unentwegte Hilfe
für das alte Regime den "Übergang" zu einem mehr demokratischen und
friedlichen Jemen unterminieren.
Die Marionette Hadi, Vizepremier des Kleptokraten und Diktators Saleh, sollte in der Tat eine "Übergangs"- Lösung sein und seit drei Jahren sollten Wahlen stattfinden, was US/Saudi-Intriguen verhinderten. Stattdessen schleusten sie Extremisten ins Land, die das übliche Chaos verbreiteten - mit einigem Erfolg. Und alle friedlichen Demonstrationen gegen das Regime wurden mit brutalster Gewalt unterdrückt.
Die Marionette Hadi, Vizepremier des Kleptokraten und Diktators Saleh, sollte in der Tat eine "Übergangs"- Lösung sein und seit drei Jahren sollten Wahlen stattfinden, was US/Saudi-Intriguen verhinderten. Stattdessen schleusten sie Extremisten ins Land, die das übliche Chaos verbreiteten - mit einigem Erfolg. Und alle friedlichen Demonstrationen gegen das Regime wurden mit brutalster Gewalt unterdrückt.
| Massendemo gegen die Diktatur |
Als alle friedlichen Mittel erschöpft waren, griffen die Houthis zu Gewalt und befreiten das Land von der Herrschaft des Diktators Hadi. Mit dem Ergebnis, dass sie von westlichen Medien als Terroristen und al-Qaida bezeichnet werden und die jetzige Aggression, zu der Diktator Hadi den Westen aufgefordert hat, als eine "Anti-Aufstandsbekämpfung" zur "Wiederherstellung von Recht und Ordnung" bezeichnet wird.
In weiser Vorausschau des Krieges haben die USA, England, Frankreich, Deutschland und die Golfmonarchien ihre Botschaften im Land zu Anfang des Jahres geschlossen. Und nun war es also so weit, den Startschuss für diese "nicht provozierte, einseitige militärische Aggression gegen Jemen" zu geben, wie Tony Cartalucci es nennt. Selbst die New York Times sprach von "Angriff und Intervention", als Rechtfertigung aber "die Stabilisierung des Landes" hinterhergeschoben. Ganz klar, Stabilität wird mit Flächenbombardements erreicht.
Im Grunde geht es natürlich um
Geopolitik und die strategischen Militärbasen der USA im Jemen, in Aden
(Al-Annad) und Sokotra. Schon England hatte sich Aden, als das Tor zum
Roten Meer, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gesichert, was später
dann den USA zu treuen Händen übergeben wurde. Die Yanquis hatten dann
nichts Eiligeres zu tun, als auf der Insel Sokotra, ein Weltkulturerbe
mit einzigartiger Flora und Fauna, eine gigantische Luftwaffenbasis
einzurichten (darüber habe ich hier und hier schon berichtet).
Natürlich ist es strategisch gesehen ein idealer Punkt. Auf der einen Seite Somalia, Dschibouti, Eritrea, Äthiopien, Sudan, im Norden die ganze arabische Halbinsel sowie den Iran auf ihrem Radar, nordöstlich Afghanistan, Pakistan und Indien. Das Herz würde ihnen bluten, wenn sie die Basis räumen müssten. Also müssen wieder tausende Menschen in das Jenseits gebombt werden. Aber was würde die westliche Welt wohl sagen, wenn Russland mal die Räuber- und Mörderhöhle der rabiaten Wahhabis in Riad ausräuchern würde? Du meine Güte, das ist gar nicht vorstellbar.
Natürlich ist es strategisch gesehen ein idealer Punkt. Auf der einen Seite Somalia, Dschibouti, Eritrea, Äthiopien, Sudan, im Norden die ganze arabische Halbinsel sowie den Iran auf ihrem Radar, nordöstlich Afghanistan, Pakistan und Indien. Das Herz würde ihnen bluten, wenn sie die Basis räumen müssten. Also müssen wieder tausende Menschen in das Jenseits gebombt werden. Aber was würde die westliche Welt wohl sagen, wenn Russland mal die Räuber- und Mörderhöhle der rabiaten Wahhabis in Riad ausräuchern würde? Du meine Güte, das ist gar nicht vorstellbar.
Samstag, 24. Januar 2015
Wie geht’s weiter in Saudi Arabien und Jemen?
Böse Zungen sagen, der 90-jährige saudisch-wahhabitische Terrorfürst
Abdullah sei an seiner Wut erstickt, als ihn die Nachricht erreichte,
seine jemenitische Marionette Hadi habe das Handtuch geworfen. Wie dem
auch immer sei. Die wichtigere Frage ist nun: wie geht’s weiter in Saudi
Arabien und Jemen?
Im Saudi Arabien wurde nun wie für den Todesfall von Abdullah zuvor geplant Prinz Salman zum neuen Dikatator ausgerufen. Gerüchten zufolge ist Salman, der nur zehn Jahre jünger als Abdullah ist, beinahe ebenso krank und leidet außerdem unter Demenz und Alzheimer. Politische Änderungen irgendwelcher Art sind von ihm nicht zu erwarten.
Im Saudi Arabien wurde nun wie für den Todesfall von Abdullah zuvor geplant Prinz Salman zum neuen Dikatator ausgerufen. Gerüchten zufolge ist Salman, der nur zehn Jahre jünger als Abdullah ist, beinahe ebenso krank und leidet außerdem unter Demenz und Alzheimer. Politische Änderungen irgendwelcher Art sind von ihm nicht zu erwarten.
Freitag, 24. Januar 2014
KenFM im Gespräch mit Karin Leukefeld über die Syrien Konferenz in Montreux
Montreux ist eine kleine Stadt in der Schweiz mit rund 25 000 Einwohnern. Der beschauliche Ort ist vor allem Musikliebhabern ein Begriff. Jeden Sommer besuchen über 200 000 Menschen das Jazzfestival in Montreux.
Der Januar 2014 hingegen steht weniger im Zeichen der Harmonie, denn der Diplomatie.
Am heutigen Mittwoch war der erste Verhandlungstag zwischen Vertretern der syrischen Assad-Regierung, Vertretern der Oppositionskämpfer und Außenministern vorwiegend westlicher und arabischer Staaten.
Der Iran wurde zunächst auch ein-, dann aber wieder ausgeladen. „Auf Druck aus den USA", wie es offiziell hieß.
Einen Tag vor Beginn der Konferenz fanden zehntausende Fotos angeblicher Folter-Opfer der Assad-Truppen ihren Weg in die Westpresse.
Ein Propaganda-Manöver, um die Konferenz zu torpedieren?
CNN, BBC und der Guardian veröffentlichten die Bilder.
Wie die Stimmung in politischen Montreux ist, mit welchen Ergebnissen wir rechnen können, und wie die Lage in Syrien selbst derzeit aussieht, darüber sprachen wir mit der Journalistin und Auslandskorrespondentin Karin Leukefeld, telefonisch zugeschaltet vom Ort des Geschehens.
http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de
Freitag, 15. November 2013
Taliban und Rebellen geboren durch US-ISRAEL-SAUDI-PAKISTAN
Schockierendes Video, welches die US Regierung entblößt und die Wahrheit über die Schattenregierung zeigt. Die jahrelange täuschung... entlarvt!
Die Al-Qaida wird zu 100% vom Pentagon und der CIA kontrolliert und finanziert.
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