Diese Zusammenfassung des Verlaufs der ganzen Krise in
Syrien ist so präzise und genau, dass ich sie mit Dank an politonline.ch
unbedingt übernehmen musste, auch wenn kein Punkt den Lesern dieses
Blogs unbekannt sein dürfte. Aber es ist, wie der Autor dieses
Papiers schreibt, alles von den USA nunmehr so auf die Spitze getrieben
worden, dass, wenn nicht eine große gemeinsame Kraftanstrengung von
Syrien mit all seinen Verbündeten – Hisbollah, Iran plus Russland –
unternommen wird, der Sturz Assads und Syriens unvermeidlich ist.
…Wir haben alle die schrecklichen Verbrechen von Anfang an
verfolgen können, nicht erst seit gestern, seit dieser angeblich vom
Himmel gefallenen ISIS oder IS, sondern ich wiederhole, von Anfang an
mit den Zerstückelungen und den Folterungen, den Vergewaltigungen bis
hin zum Kannibalismus, was sorgfältig von der westlichen
Berichterstattung ausgespart wurde, dass wir jetzt ein sehr genaues Bild
vor uns haben, was dem syrischen Volk blüht, wenn der Westen, der Blut
an Händen und Stiefeln hat, im Verein mit den Verbrecherregimen auf der
arabischen Halbinsel, wo öffentliche Hinrichtungen an der Tagesordnung
sind, Frauen in Säcke gehüllt werden und nicht einmal Auto fahren
dürfen, den lang gehegten Plan der Unterjochung Syriens verwirklichen
können. Lasst uns das Mögliche tun, um dieses bodenlose Verbrechen zu verhindern.
Syrien – Das Verbrechen unter den Augen der UNO – Quelle: politonline.ch – gefunden bei Einar Schlereth
Man
muss noch einmal diverse Fakten wiederholen, um sich den geradezu
wahnwitzigen Irrsinn, der sich jetzt in Syrien abspielt, bewusst zu
machen. Am 10. September hatte Obama der US-Bevölkerung in seiner
Fernsehansprache seine Pläne zur Vernichtung des ISIS dargelegt, ohne von seiner Unterstützung der syrischen Rebellen, die den Sturz der Regierung Assad herbeiführen sollen, abzurücken.
Keine Erwähnung fand, dass das Potential des ISIS, der sich mittlerweile unter dem Blickwinkel des Bestrebens, ein
›globales
‹ Kalifat zu errichten, nur noch als
›Islamischer Staat
‹,
bezeichnet, in dem Moment wuchs, als Syrien unter den Schlägen der vom
Westen unterstützten Aufständischen zu zerfallen begann.
Keine Erwähnung fand, dass der von Washington selbst geschaffene
›Feind
‹,
die jetzt als terroristisch eingestufte IS-Miliz, im Verbund mit der
Türkei, Saudi-Arabien und Katar gesponsert und bewaffnet wurde (mehr
dazu
hier).
In dieser Rede, in der sich Obama nicht nur an seine eigenen
Bürger, sondern an die ganze Welt wandte, hat er alles übertroffen, was
uns bislang an US-Mythen geboten wurde: »Amerika«, hiess es
u.a., »ist gesegnet, weil es die schwersten Aufgaben, die mit der
Verantwortung für die Führung begonnen haben, übernommen hat.« In der
heutigen unsicheren Welt sei die »US-Führung die einzige Konstante.«
Es sei in der Tat »Amerika, das die Fähigkeit und den Willen hat, die
Welt gegen die Terroristen zu mobilisieren.« Kein Wort davon, dass sich
die USA der eigenen Geheimdienste bedient, wenn es darum geht,
Terrororganisationen schaffen, die dann in der Folge je nach Erfordernis
in einer regelrechten Inszenierung als Terroristen bekämpft werden.
Natürlich musste er auch Russland einen Hieb erteilen: »Es
ist Amerika, das die Welt gegen die russische Aggression aufruft«,
obwohl ihm klar sein muss, dass inzwischen die ganze Welt weiss, dass es
nicht etwa die Aggression Russlands ist, die den ukrainischen Aufstand,
der sich mittlerweile zu einem mörderischen Bürgerkrieg entwickelt hat,
verursachte, sondern dass dieser ausschliesslich der westlichen Aggression zu verdanken ist.
Kein Wort davon, dass sich Ibrahim al-Badri,
inzwischen Kalif Abu Bakr al-Baghdadi, im Mai 2013 mit US-Senator McCain
in Syrien getroffen hatte. McCain war von Obama die Aufgabe zugewiesen
worden, dafür zu sorgen, dass im Auftrag der US-Regierung verdeckte
Operationen erfolgten, woraufhin der IS zunächst die Offensive im Irak
startete, genau zu dem Zeitpunkt, als die al-Maliki-Regierung begann, zu
Washington auf Distanz zu gehen und sich Russland und China annäherte.
Kein Wort davon, dass selbst der Ex-Kommandant der al-Qaida, Scheich Nabil Na’een, im
›Arab TV
‹
erklärte, dass alle al-Qaida-Einheiten, der IS eingeschlossen, für die
CIA arbeiten. Fakt ist, dass es vor dem völkerrechtswidrigen Überfall
auf den Irak im Jahr 2003 überhaupt keine al-Qaida-Terroristen gab; auch
in Syrien war al-Qaida bis zu dem von der USA, der NATO und Israel
inszenierten
›Volksaufstand
‹ im März 2011 nicht präsent. Und was die von Obama angesprochene
Führung
der Vereinigten Staaten angeht, so sät diese seit Jahren Krieg,
Zerstörung, Aufstände, Krisen, farbige Revolutionen und Gewalt. (
hier ein Artikel zur Rede Obamas)
Fakt ist ferner, dass die Destabilisierung und politische
Aufsplitterung Syriens noch immer ein Ziel ist. So beabsichtigt
Washington jetzt mehr als nur einen Regimewechsel: Syrien soll,
wie der Irak, entlang konfessioneller und ethnischer Trennungslinien
aufgespalten werden. Heute ist der Weg für die Intervention der
USA in Syrien geebnet; auch sind die 500 Millionen $ für die
Rekrutierung und Ausbildung sogenannter gemässigter Rebellen, die gegen
Assad kämpfen sollen, bewilligt. Für den Fall, dass Assads
Sicherheitskräfte US-Söldner bei ihrer Arbeit auf syrischem Gebiet
behindern könnten – geplant ist der Einsatz von ehem. Blackwater – hat
der Friedensnobelpreisträger, der mit Syrien bereits das siebte Land
bombardiert, gedroht, Syriens Luftverteidigungssystem anzugreifen.
In dem Bericht von ›Global Research‹ [1] vom 2. Oktober wird
Obamas Plan für eine Flugverbotszone über Syriens Nordosten
aufgegriffen. Eine solche hatte auch Erdogan am 26. 9. nach seiner
Rückkehr von der UNO-Vollversammlung erneut gefordert. Wie›Global
Research‹ schreibt, stellt der IS lediglich eine ›Augenwischerei‹ für den wirklichen Krieg gegen die syrische Regierung dar.
Obamas Absicht wird von Erdogan unterstützt; nicht etwa, um den IS zu
neutralisieren, was anzunehmen wäre, sondern um Syriens Luftwaffe zu
neutralisieren. Wie es weiter heisst, ist die Ausschaltung von Syriens
Luftverteidigung ein offenes Ziel Israels, für das sich die Israel-Lobby
und ihre Think Tanks in Washington und London massiv eingesetzt haben.
Nun ist die Sperrung des Luftraums einer Nation gleichbedeutend mit der
Aufhebung ihrer Souveränität. Natürlich möchte die USA, dass es ihre
NATO-Vebündeten sind, die einer Flugverbotszone das öffentliche Gesicht
verleihen, obwohl die USA die Blockierung als Vorwand nutzen wird, um
jegliche Ziele am Boden resp. im Luftraum selbst anzugreifen.
Sowohl Verteidigungsminister Chuck Hagel als auch
Generalstabschef Martin Dempsey propagieren die Vorteile einer
Flugverbotszone, aber auch die von mehr Bodentruppen. Beide haben ihren
Bürgern bereits kundgetan, dass der Krieg drei Jahre dauern kann. Die
US-Administration wird natürlich versuchen, diesen unter der Marke des
›Humanitären‹ zu verkaufen. Andeutungen von Seiten der USA und Israels
ist zu entnehmen, dass das vorrangige Ziel darin besteht, Syriens
Luftverteidigung mittels einer Serie von Luftangriffen ausser Gefecht zu
setzen. Anschliessend an die Errichtung einer Flugverbotszone
wird darauf hingearbeitet werden, entlang der türkisch-syrischen Grenze
eine Pufferzone zu schaffen, die dazu verhelfen könnte, 2015 zusätzliche
US-Bodentruppen in die Region einzuschleusen. Falls wir das vergessen
haben sollten, so der Bericht: Im Falle des Iraks war die von der USA
angeordnete Flugverbotszone 2003 der Auftakt für die Bombardierung und
Invasion des Landes. Und jetzt beabsichtigt Washington dasselbe in
Syrien. Es ist leicht zu erkennen, wohin das führen soll. An was man
sich hinsichtlich von der USA errichteten Puffer- resp.
demilitarisierten Zonen ebenfalls erinnern muss:
Einmal geschaffen, werden sie nie mehr aufgehoben.
Was den IS als Vorwand für den Kampf gegen Assad betrifft, so
legte die ›New York Times‹ am 20. September dar, dass die Iraker, mit
denen ihre Redaktionsmitglieder gesprochen haben, den Islamischen Staat
ganz klar als eine Schöpfung der USA bezeichnet haben. »Die Vereinigten
Staaten versuchen erneut im Irak zu intervenieren und verwenden als Ausrede den Islamischen Staat.«
Selbst der schiitische Geistliche Moktada al-Sadr, der als dem Iran
nahestehend gilt, hat in einer Rede erklärt, dass die CIA den IS
gegründet hat. [2]
Alan Sabroksy, ein Veteran des US-Marine Corps, erklärte in einem telefonischen Interview mit ›Press TV‹, dass die USA gezielt Syriens Infrastruktur bombardiert,
anstatt Ziele der militanten Gruppen. »Wie ich das sehe, hat die
Auswahl der Ziele in vielen Fällen bei der Bekämpfung des IS oder jeder
anderen Rebellengruppe überhaupt keinen militärischen Wert, sondern
zerstört tatsächlich nur die Infrastruktur«; so sei beispielsweise die
Conoco Ölraffinerie beschossen worden. »Washington will der
wirtschaftlichen und industriellen Infrastruktur Syriens so grossen
Schaden zufügen, dass die syrische Regierung nach den Kämpfen derart
geschwächt ist, dass sie für weitere Angriffe anfällig wird.« Am
24. und 25. 9. war Syrien zwei Tage lang bombardiert worden, wobei es
offiziell hiess, dass der IS zerstört werden sollte; die Bombardierungen
trafen jedoch hauptsächlich Raqqa, von dem sich der IS bereits entfernt
hatte, sowie 12 Raffinerien.
Die verbalen Angriffe, die sich gegen Assad richten, sind
massiv. Eine Erklärung der Saudis besagt, dass Riad eine Lösung des
Syrienkonflikts ohne den Sturz Baschar al-Assads nicht für
möglich hält. Erdogan bekräftigte am 1. Oktober, Assad müsse sein Amt
aufgeben. Die Türkei hatte den Aufstand gegen Assad von Anfang an
unterstützt. Jedenfalls kann die Türkei im Kampf gegen die IS-Miliz ab
sofort Soldaten nach Syrien und in den Irak senden. Für François Hollande ist Assad faktisch ein
›Verbündeter der Dschihadisten
‹;
es gebe »keine Wahl zwischen zwei Arten der Barbarei«, betonte Hollande
bei einer aussenpolitischen Grundsatzrede Ende August in Paris.
Deshalb, so Hollande, könne es keine Allianz mit Assad im Kampf gegen
den IS geben. Was die Barbarei des Westens gegenüber Syrien betrifft, so
ist der Präsident offensichtlich blind. Berlin hatte 2011 trotz Jahre
zuvor erfolgter Warnungen mit der Unterstützung der Aufständischen
begonnen, dies auch aus strategischen Gründen; desgleichen die
NATO-Staaten.
Während gegen Ende September 2012 ein exzellenter Kenner der
arabischen Welt darauf hingewiesen hatte, dass die salafistische Milizen
ungebrochen erstarkten, traf sich der damalige deutsche Aussenminister
Westerwelle mit seinen stellvertretenden saudi-arabischen Amtskollegen,
um neue Schritte zur ›Stärkung der syrischen Opposition‹
abzustimmen. Einer bereits Ende Juli 2012 veröffentlichten Studie
zufolge sahen Pläne der ›Stiftung Wissenschaft und Politik‹ in
Partnerschaft mit dem ›United States Institute of Peace‹ – welch eine Ironie !
– vor, den islamistischen Kräften in Syrien eine stärkere Rolle
zuzubilligen. Kein Wunder, dass Frank-Walter Steinmeier am 15. 9. von
einem ›langen Kampf‹ sprach. Bislang sind die Dschihadisten des
IS auch von Geschäftsleuten aus den Golfstaaten unterstützt worden. Was
ihre Ausrüstung angeht, so profitierten sie von Waffenlieferungen die
die
›Freunde Syriens
‹initiierten,
um den vom Westen zum Gottseibeiuns ausgerufenen
syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen. Auch hier standen
Saudi-Arabien und Katar an der Spitze; dazu kamen Waffenplünderungen bei
konkurrierenden Kampfgruppen wie der
›Freien Syrischen Armee
‹, deren grösstes Waffenlager den Kämpfern des IS in die Hände fiel. Zu den
›Freunden Syriens
‹
gehören bekanntlich die USA, England, Frankreich und Deutschland;
diesen kann kaum entgangen sein, aus welchen Quellen die Terrormilizen
ihre Waffenarsenale gefüllt haben. [3]
Washington, schreibt Tony Cartalucci in seinem nachfolgenden Artikel ›Amerikas Aggression gegen Syrien und den Irak zerrt die Welt in ein Zeitalter der globalen Anarchie‹,
das sich mit barbarischen regionalen Regimes, die den »Islamischen
Staat« erschufen, zusammengetan hat, greift jetzt Syrien an. So wird ein
gefährlicher neuer Präzedenzfall erschaffen. Die Vereinigten Staaten
und ihre regionalen Verbündeten haben begonnen, einseitig Ziele in
Syrien zu bombardieren, ohne entsprechendes Mandat der Vereinten
Nationen oder auch nur eine schlüssige Erklärung. Die USA hat
einen neuen Abschnitt in der Geschichte der globalen Anarchie
aufgeschlagen und dabei stehen ihr die Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien
und Katar zur Seite: Also exakt jene Länder, die die in Syrien
kämpfenden Extremistengruppen fördern, darunter den IS. Moralische und
rechtliche Rechtfertigungen für den Angriff bleiben völlig aussen vor.
Stattdessen werden wie mit der Schrotflinte zahlreiche
Vorwände für die Aggression gestreut. Alle Argumente sind gleichermassen
unglaubwürdig und viele widersprechen sich auch, aber vielleicht kommt
man ja mit einem durch. Viel wurde über das Vorgehen Russlands in der
Ukraine geklagt und lamentiert. »Internationale Normen« und Völkerrecht
würden verletzt, hiess es. Jetzt hat die USA ganz klar gegen alle Regeln
verstossen, zu deren Einhaltung sie den Rest der Welt zwingt, indem sie
mit Sanktionen, Unterjochung und der Anwendung militärischer Gewalt
droht. Ohne auch nur das winzigste Feigenblatt der Legalität
oder Legitimität, dafür mit verbrecherischen Regimes an ihrer Seite, hat
die USA die sogenannte »internationale Ordnung« untergraben, die sie
doch nach eigener Lesart erst erschaffen hat und über deren Einhaltung
sie wacht. Was nun folgt, ist eine sehr einseitige Auseinandersetzung
zwischen dem nackten imperialen Eroberungswillen des Westens und allen,
die dem Westen dabei im Weg stehen. Die Zeiten, in denen man noch an das
Völkerrecht appellieren konnte, sind vorüber. Amerika zerrt die Welt in
ein weiteres dunkles Zeitalter globaler Anarchie.
Amerikas Achse des Bösen
Fast ein Jahrzehnt lang wurde verdeckt daran gearbeitet, die
Regierungen des Libanons, Syriens und des Irans durch eine regionale
Söldnertruppe gewaltsam stürzen zu lassen. Und wer war dabei der
zentrale Mittler zwischen den Extremistengruppen im Nahen Osten und
Washington? Saudi-Arabien. Und an der Seite Saudi-Arabiens steht Katar.
Beide Länder, die sich als Monarchien geben, werden von nicht gewählten
Despoten regiert. Wer ihre Macht in Frage stellt, wird brutal
unterdrückt oder getötet. Schon die Tatsache, dass sich Amerika
zu Beginn des Syrien-Konflikts die Golf-Despoten zum Partner gewählt
hat, hätte als früher Hinweis dafür dienen müssen, dass es bei den
Kämpfen
nicht um Demokratie oder Freiheit geht,
zwei Konzepte, die weder in Riad noch in Doha existieren, sondern
allein um einen erzwungenen Regierungswechsel in Damaskus und um die
regionale Oberhoheit.
Saudi-Arabien und Katar mögen ein angespanntes Verhältnis vortäuschen, aber beide verfolgen ähnlich gelagerte Ziele:
Die syrische Regierung soll gestürzt werden, die Hisbollah im Libanon
vernichtet, die Regierung des Irans soll isoliert, destabilisiert und
gestürzt werden. Zu diesem Zweck betreiben sie, die Vereinigten Staaten,
Israel und die Türkei, seit 2007 gemeinsam eine Verschwörung und haben
nachweislich verschiedene al-Qaida-Splittergruppen in der Region
bewaffnet und finanziert.
Der Pulitzer-Preisträger Seymour M. Hersh warnte die Welt
schon vor Jahren in einem 9seitigen Bericht, den das Magazin ›The New
Yorker‹ abdruckte, vor der Verschwörung gegen den Iran und Syrien. In
dem Bericht »The Redirection: Is the Administration’s new policy
benefitting our enemies in the war on terrorism?« schrieb Hersh [4]:
»Die
Regierung Bush hat im Grunde genommen beschlossen, ihre Prioritäten,
was den Nahen Osten betrifft, neu auszurichten, mit dem Ziel, den
vorwiegend von Schiiten bewohnten Iran zu untergraben. Im Libanon hat
die US-Regierung mit dem sunnitischen Saudi-Arabien gemeinsam verdeckte
Operationen durchgeführt, die die vom Iran unterstützte schiitische
Hisbollah schwächen sollen. Die USA hat auch an verdeckten Operationen
teilgenommen, die sich gegen den Iran und dessen Verbündeten Syrien
richteten. Als Nebenprodukt dieser Aktivitäten wurden sunnitische
Extremistengruppen, die einer militanten Lesart des Islams anhängen und
die Amerika feindselig und al-Qaida wohlgesonnen gegenüberstehen,
gestärkt.«
Es ist ganz offensichtlich, dass letztere seit 2011 die
Kämpfe gegen Syrien anführen. Der Aufstieg von Gruppen wie die
al-Nusra-Front und der ISIS zeigen, wie wortgetreu Hershs düstere
Warnungen Realität wurden. Genau diejenigen, die den IS bislang
gefördert haben, präsentieren sich nun als globale Macht, die nach
Gutdünken die Souveränität eines Landes verletzen darf und völlig
ungestraft Milizen, Regierungstruppen und Zivilisten gleichermassen
bombardieren und töten darf, um die von ihnen selbst erschaffenen Terroristenorganisationen zu stoppen.
Das ist das Werk einer wahren »Achse des Bösen«. Der Westen verurteilt
Syrien weiterhin als »brutale Diktatur«, weil sie Terroristen bekämpft
und dabei Zivilisten ums Leben kommen. Jetzt ist der Westen dabei,
»Terroristen zu bekämpfen« und dabei syrische Zivilisten zu töten. Was
eine absolute, komplett verrückte Scheinheiligkeit anbelangt, eilen wir
hier von Rekord zu Rekord.
Die »Gemässigten« sind die Terroristen
Und es wird noch schlimmer. Die sogenannten »Gemässigten«
resp. als ›moderat‹ bezeichneten Rebellen, die die USA zu bewaffnen und
zu finanzieren beabsichtigt und denen sie aus der Luft Deckung geben
will, sind genau die Truppen, die offen Seite an Seite mit dem
IS, der al-Nusra-Front und anderen offenen terroristischen
Organisationen gekämpft haben und diesen zum Teil sogar angehörten. In dem Artikel »Al Qaeda Plotters in Syria ›Went Dark‹, U.S. Spies Say« [5]
wird folgendes aufgezeigt:
»Am
9. September verurteilte eine syrische Rebellengruppe, die in der
Vergangenheit von der USA unterstützt worden war, die Luftangriffe. Die
Rebellengruppe ›Harakat Hasm‹ hatte dieses Frühjahr zwar panzerbrechende Waffen von der USA erhalten, bezeichnet aber jetzt die Luftschläge als ›Angriff auf die nationale Souveränität‹. Angriffe unter ausländischer Führung würden einzig und allein dazu führen, dass das Assad-Regime gestärkt wird.«
Die Aussage ist einem Dokument entnommen, das aller
Wahrscheinlichkeit nach von der Gruppe selbst stammt und online
verbreitet wurde. Die englische Übersetzung stammt von einem Twitter-Account namens
›Syria Conflict Monitor
‹; mehrere Syrien-Experten, darunter Charles Lister vom
›Brookings Doha Center
‹, halten das Dokument für authentisch.
Schon vor dieser offiziellen Erklärung hatte es Anzeichen
dafür gegeben, dass ›Harakat Hasm‹ in Syrien Bündnisse einging, die sich
nicht mit der Rolle als Partner der USA vereinbaren lassen. Anfang
September sagte ein ›Harakat-Hasm‹-Vertreter einem Reporter der ›Los
Angeles Times‹: »In Syrien werden wir als Säkularisten
hingestellt und hatten die Sorge, dass die al-Nusra gegen uns ins Feld
ziehen würde .… Aber die al-Nusra bekämpft uns nicht, wir kämpfen Seite
an Seite mit ihr. Wir mögen die al-Nusra.« ›Harakat Hasm‹ ist die Regel, nicht die Ausnahme.«
Die USA hat Terroristen, die gemeinsam mit dem ISIS-Ableger
al-Nusra und mit dem ISIS selbst kämpfen, bewaffnet und finanziert. Wie
Hersh enthüllt hat, bestand der ursprüngliche Plan darin, derartige
Gruppen zu fördern, damit sie stellvertretend für Washington, Riad, Tel
Aviv und Doha gegen Syrien, den Iran und die Hisbollah vorgehen.
Übrigens ist die »Verschwörung«, von der in dem obengenannten Artikel
»Al Qaeda Plotters in Syria ›Went Dark‹« die Rede ist, einer der vielen
Vorwände, die die USA ins Feld führt, um zu rechtfertigen, weshalb die
Souveränität Syriens verletzt wurde und warum das Völkerrecht hier
komplett umgangen wird.
Israel, Türkei und die USA – der Drei-Fronten-Krieg gegen Syrien
Das wahre Ziel besteht also darin, den Einfluss des Irans im Nahen Osten zurückzudrängen und nicht
darin, ›Terroristen‹ zu besiegen oder die ›Demokratie‹ voranzubringen.
Das erklärt auch das Vorgehen Israels an seiner Grenze zu Syrien. Israel
hat angeblich an der Westgrenze Syriens ein syrisches Kampfflugzeug
abgeschossen, und zwar gerade zu dem Zeitpunkt, als die USA damit
begann, syrisches Gebiet im Osten zu bombardieren. Israel nutzt
den Konflikt laufend als Entschuldigung, um die syrische Regierung und
ihr Militär zu zerpflücken. Terroristen der al-Nusra stehen nahe der
israelischen Grenze. Israel bietet ihnen ganz offensichtlich
Unterschlupf und schützt sie genauso mit Vorstössen auf syrisches
Gebiet, wie es die Türkei im Norden getan hat und wie es die USA bald im
Osten tun wird. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Vermutung.
Seit Jahren arbeiten Entscheider im Westen daran, einen Mehrfrontenkrieg gegen Syrien zu führen.
2012
schrieb die vom Grosskapital finanzierte ›Brookings Institution‹ in
ihrem ›Nahost-Memorandum Nr. 21‹ mit dem Titel ›Assessing Options for
Regime Change‹: »Darüber hinaus verfügen Israels
Geheimdienste über ein sehr umfangreiches Wissen über Syrien sowie über
Agenten innerhalb der syrischen Regierung, die dazu genutzt werden
könnten, die Machtbasis des Regimes zu unterminieren und auf den Sturz
Assads zu drängen. Israel könnte Truppen auf oder in der Nähe der
Golanhöhen stationieren und dadurch Regierungseinheiten von der Aufgabe
abhalten, die Opposition zu unterdrücken. Diese Truppenstationierung
könnte bei der Regierung Assad die Angst vor einem Mehrfrontenkrieg
schüren, vor allem dann, wenn die Türkei bereit ist, dasselbe entlang
ihrer Grenze zu tun, und wenn die syrische Opposition beständig mit
Waffen und Ausbildung versorgt wird. Eine derartige Mobilisierung könnte
Syriens militärische Führung möglicherweise dazu bewegen, Assad zu
stürzen, um sich selbst zu retten. Befürworter dieses Vorgehens sagen,
der zusätzliche Druck könne ausschlaggebend dafür sein, das Machtgefüge
innerhalb Syriens zu Ungunsten Assads zu verschieben, wenn auch weitere
Kräfte entsprechend in Position gebracht sind.«
Es ist ganz offensichtlich: Seit Jahren verfolgen der Westen
und seine regionalen Verbündeten ein einziges Ziel. Nur die Masche, mit
der das Vorgehen der Öffentlichkeit zu verkaufen war, änderte sich,
nachdem ein vorgeschobener Grund nach dem anderen in sich zusammenfiel.
Der dünnste Vorwand von allen ist dabei die Kampagne, die Amerika
derzeit gegen die eigenen IS-Söldner führt, und dabei
bequemerweise gleich im Osten Syriens eine dritte Front eröffnet,
während die Türkei und Israel im Norden und Westen weiter provozieren.
Im nächsten Schritt kommt der dauerhafte Einsatz von amerikanischen
Truppen und Terroreinheiten überall von Rakka bis Aleppo. Dabei ist es
Damaskus zugedacht, sich für einen direkten Krieg verwundbar zu machen,
indem es versucht, gegen die Terroristen, die unter dem Schutz der
amerikanischen Luftwaffe, der Sonderkommandos und der anderen in der
Region aktiven Truppen stehen, vorzugehen.
Dem entgegenzutreten wird schwierig sein, ist aber nicht
völlig unmöglich. Syrien und seine Verbündeten könnten das
geostrategische Vakuum füllen, das derzeit im Osten herrscht, und damit
die Anwesenheit der Amerikaner überflüssig machen. Die USA hat die
Bedrohung, die ihre eigenen Terror-Söldner darstellen, ausreichend
hochgespielt und damit die rhetorische Vorarbeit geleistet.
Jetzt könnten Syrien, der Irak, Iran, Russland und China gemeinsame
Anstrengungen unternehmen, um den IS und seine Verbündeten auszuschalten
und im Osten Syriens gemeinsame Militäreinheiten in Stellung bringen.
Die USA müsste dann wieder abziehen, oder sich erneut mitten im Gefecht
Geschichten einfallen lassen, die ihre fortgesetzte Präsenz erklären.
Washingtons Glaubwürdigkeit bröckelt ohnehin, das würde sie vermutlich
nicht überstehen. Dafür, dass er die Welt mit Anarchie überzieht, muss
der Westen bezahlen.
Er kann nicht einmal seine eigenen Regeln befolgen, was
zeigt, was er doch für ein unvernünftiger Bestandteil der
selbsterschaffenen ›internationalen Ordnung‹ ist. Letztere ist ganz klar
gescheitert und war, offen gesagt, ohnehin bloss eine Fassade. Syrien
und seine Verbündeten verfügen über die militärischen und politischen
Mittel, selbst mit dieser Bedrohung fertig zu werden. Und was die breite
Öffentlichkeit angeht: Wir verfügen über die
sozio-ökonomischen Mittel, um die Interessen des Grosskapitals, die
hinter den globalen Plänen des Westens lauern, dauerhaft zu boykottieren
und durch örtliche Alternativen zu ersetzen. Der unrechtmässige
Einfluss und die unrechtmässige Macht des Westens resultieren daraus,
dass wir alle zusammen die Unternehmen, Institutionen und Organisationen
des Westens unterstützen.
Um diesen Einfluss abzuschütteln,
müssen wir uns kollektiv und schrittweise loslösen von dem, was in
Wahrheit keine »internationale Ordnung«, sondern eine »internationale
Unordnung« ist. [6]
Auch das ein Wahnsinn
Chuck Hagel geht für die Einsätze im Irak und in Syrien von
Kosten zwischen »7 und 10 Millionen $ pro Tag« aus. Insofern ist es
nicht überraschend, wenn sowohl Hagel als auch Dempsey mit künftigen
Finanzproblemen rechnen. Da die Amerikaner ihren Einsatz auf Syrien
ausweiten, steigen die Kosten enorm: Allein während der ersten Angriffe
in Syrien Ende September feuerten die Vereinigten Staaten 47
Tomahawk-Raketen ab. Jede einzelne Rakete kostet etwa 1,5
Millionen $. Der Einsatz der Hightech-Kampfjets F-22 Raptor kostet pro
Flugstunde 68.000 $. Teuer sind nach Angaben von Todd Harrison vom
›Center for Strategic and Budgetary Assessments
‹
ausserdem die Überwachungsflüge, welche die Bombardierungen begleiten.
Er sprach von einem grossen Gebiet, das überwacht werden müsse. Dem
Pentagon zufolge gibt es derzeit allein im Irak täglich 60
Überwachungsflüge.
Wie jeder weiss, hat der Krieg, der 2011 einsetzte,
inzwischen 170.000 Todesopfer gefordert und 10 Millionen Menschen in die
Flucht getrieben. Als ob die uns von der USA ›versprochene‹
Kriegsdauer von 3 Jahren noch nicht genug wäre, sprach der britische
Premier Cameron – wohlgemerkt wie üblich unter dem Aspekt der Mission – dass der Kampf gegen den IS im Irak nicht etwa Monate, sondern Jahre dauern wird.
Während all das die Entschlossenheit zeigt, die als verbrecherisch zu
bezeichnenden weiteren Absichten insgesamt ihrer Umsetzung zuzuführen,
wird die damit einhergehende totale Perversion durch die am 2. 10.
erfolgte Erklärung des früheren britischen Aussenministers David
Miliband noch gesteigert: Während die Koalition gegen den Terror dafür
sorgt, dass die Bombardierungen fortgesetzt werden, hatte dieser am 1.
Oktober doch tatsächlich die Stirn, die Europäer aufzufordern, einen
Marshall-Plan für den Nahen Osten aufzulegen.
Im Klartext: Während sein Land aktiv an der Zerstörung
Syriens beteiligt ist, sollen sich die knietief verschuldeten
EU-Mitgliedsländer schon jetzt darauf einstellen, die finanziellen
Mittel für den Wiederaufbau zu erbringen. Nun dürften sich die
meisten von uns seit langem bewusst sein, dass uns die UNO mittels der
sogenannten Geberkonferenzen in einer absoluten Knechtschaft hält;
Fakt ist indessen, dass die uns dadurch aufgezwungenen
Leistungen bislang anschliessend an einen Krieg abgefordert wurden. Neu
ist, dass man im Falle Syriens – dessen Verwüstung man täglich mit blossem Auge verfolgen kann
– bereits jetzt, also im voraus darauf vorbereitet wird, für den
Wiederaufbau arbeiten zu müssen, denn, wie Miliband darlegt, ist ein
dauerhaftes Hilfsprogramm erforderlich.
Miliband ist inzwischen Chef des Flüchtlingshilfswerks
›International Rescue Committee‹ und somit unmittelbarer Zeuge des von
den›Freunden Syriens‹ verursachten menschlichen Elends. Kann
mir jemand erklären, wieso Miliband im Sinn hat, uns erneut der Erträge
unserer Arbeitskraft zu berauben, anstatt mit allen Gegnern dieses
Kriegs öffentlich zu fordern, dass dieser ohne zu zögern eingestellt
wird?
Fußnoten:
[1]
http://www.globalresearch.ca/obamas-plan-for-a-no-fly-zone-over-northeastern-syria-isis-was-a-window-dressing-for-the-real-war-against-the-syrian-government/5406117 October 2, 2014 – Obama’s Plan For a
›No-Fly Zone
‹ Over Northeastern Syria; ISIS Was a Window-Dressing for the Real War Against the Syrian Government
[2]
http://www.nytimes.com/2014/09/21/world/middleeast/suspicions-run-deep-in-iraq-that-cia-and-the-islamic-state-are-united.html?_r=3 By David D. Kirkpatrick SEPT. 20, 2014
[3]
http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/der-rueckstoss/ 26. 9. 14
Der Rückstoß – von Michael Wiesberg
[4]
http://www.newyorker.com/magazine/2007/03/05/the-redirection March 5, 2007 Issue
[5]
http://www.thedailybeast.com/articles/2014/09/23/al-qaeda-plotters-in-syria-went-dark-u-s-spies-say.html September 9, 2014 – by Eli Lake
[6]
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/tony-cartalucci/amerikas-aggression-gegen-syrien-und-den-irak-zerrt-die-welt-in-ein-zeitalter-der-globalen-anarchie.html
29. 9. 14 Amerikas Aggression gegen Syrien und den Irak zerrt die
Welt in ein Zeitalter der globalen Anarchie – Von Tony Cartalucci
Linkverweise:
Für Israelis ist Massenmord an Kindern in Gaza ein Zuschauer-Sport – Kaum bekannt (und gerne vergessen) ist die geschichtliche Tatsache, dass Israel von zionistischen Terroristen im Auftrag von
Chabad Lubawitsch – (Einer
jüdisch- messianischen Sekte), gegründet wurde, die sich nicht zu fein
waren, sich nicht nur ständig als Rechtfertigung auf
Holocaust, Antisemitismus und Naziterror zu
berufen, sondern 1946 das King David Hotel in die Luft zu sprengen,
unschuldige Zivilisten 1948 in Deir Yassin abzuschlachten, unter dem
Kommando von Ariel Sharon im Libanon 700 bis 2.000 unschuldige Opfer zu
vergewaltigen, zu foltern und dann zu zerstückeln.
hier weiter
Bundeswehr bereitet sich bei Übung in Israel auf Häuserkampf vor – Die
Bundeswehr lernt bei einer gemeinsamen Truppenübung in Israel den
“Kampf im urbanen Raum”. Eingeschlossen ist der Häuser- und
Tunnelkampf. Laut der Bundeswehr geht es darum, die
Soldaten für den Auslandseinsatz zu schulen.
hier weiter
Der dritte Weltkrieg – Ein
dritter Weltkrieg scheint unausweichlich und wird auch den
deutschsprachigen Raum treffen – die wichtigsten Prophezeiungen zur
Jahrtausendwende und ihre Bedeutung für die Menschheit.
hier weiter
Wenn der Zensor mit im Newsroom sitzt – Rund
60 Mitarbeiter inklusive freiwilliger Helfer hat die Behörde von Sima
Vaknin-Gil. Ihre Aufgabe ist nicht ganz alltäglich: Vaknin-Gil ist seit
2006 Chefin der israelischen Militärzensur.
hier weiter
Was Sie nicht wissen sollen! Eine
kleine Gruppe von Privatbankiers regiert im Geheimen unsere Welt. Diese
Bankiers steuern aber nicht nur die Fed, die Zentralbank der USA,
sondern auch überregionale Organisationen wie die UNO, die Weltbank, den
IWF und die BIZ. Das Ziel dieser Geldelite ist kein Geringeres als die
Weltherrschaft, genannt die Neue Weltordnung!
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Verdeckte Kriegsführung – Ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik – Auf
der AZK im Juli 2014 referierte Dr. Daniele Ganser zur verdeckten
Kriegsführung des Westens. Dr. Daniele Ganser gehört zu den namhaftesten
Historikern im deutschsprachigen Raum. Sein Buch „
NATO-Geheimarmeen in Europa – Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung”
wurde 2005 veröffentlicht und in zehn Sprachen übersetzt. Es gilt als
das Standardwerk zum Thema staatlich organisierter Terror. Diese
Publikation machte ihn international bekannt.
hier zum Vortrag
Verheimlicht, vertuscht, vergessen 2014
– Erfolgsautor und Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski zeigt, was
hinter den Schlagzeilen aus Presse, Funk und Fernsehen steckt: Wer setzt
die Nachrichten, für die wir uns interessieren sollen, in die Welt?
Welche Interessen werden mit dem Lancieren bestimmter Themen verfolgt?
Warum verschwinden manche Ereignisse so schnell aus der
Berichterstattung?
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Wenn das die Deutschen wüssten… dann hätten wir morgen eine (R)evolution! War
Ihnen geläufig, dass wir bald in die “Vereinigten Staaten von Europa”
übergehen und die Menschen in “handelbare Waren” umfunktioniert werden?
War Ihnen bewusst, dass die Sklaverei in Wirklichkeit nie abgeschafft
wurde?
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Zutritt streng verboten!
– Da sollen auf einer geheimen Basis die Überreste eines außerirdischen
Raumschiffs und seiner Besatzung lagern. Da halten sich Gerüchte über
Höhlenmenschen, die in verzweigten Tunnelsystemen unter der Erde leben.
Da sollen auf einer Insel Gestalten ihr Unwesen treiben, die nicht von
dieser Erde zu sein scheinen.
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Der Dritte Weltkrieg – Schlachtfeld Europa – Im
Kampf um Eurasien und seine Ressourcen wird die derzeit noch
dominierende Weltmacht USA von zwei wirtschaftlich stark wachsenden und
militärisch aufrüstenden Konkurrenten herausgefordert – von Russland und
von China. Überall an den Rändern dieser gewaltigen eurasischen
Landmasse kommt es gegenwärtig zu Verwerfungen und offenen Konflikten –
jede Seite will die wichtigen Randzonen dominieren, um damit den
gesamten Kontinent zu beherrschen.
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Politisch unkorrekt
– Jan van Helsing und 13 weitere Autoren lassen sich den Mund nicht
verbieten. In diesem Buch bringen sie Themen zur Sprache, die womöglich
von diversen Kreisen und Medienorganen als »politisch unkorrekt«
beurteilt werden, die sie aber als ganz besonders »lesens- und
wissenswert« empfinden.
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Lügen erkennen – das Geheimnis, wie Sie Lügner und Betrüger entlarven!
Täglich begegnet uns ein Heer von Blendern, Schauspielern, Lügnern und
Betrügern. Ob im Vorstellungsgespräch, am Arbeitsplatz, im Kaufhaus, ja
sogar in der Beziehung und auch im Internet…
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Wer sich nur auf andere verlässt, ist im Krisenfall selbst verlassen.
Stellen Sie sich vor, nach einem Bankencrash kommen Sie tage-,
vielleicht sogar wochenlang nicht an Ihr Geld. Oder infolge der
sogenannten Energiewende kommt es in großen Ballungszentren plötzlich zu
einem Blackout. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Computer, kein
Logistikzentrum funktioniert mehr. Und schon nach wenigen Tagen kommt es
zu Versorgungsengpässen.
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