Aus dem historischen Überblick sieht man, wie Aufstände immer wieder instrumentalisiert und im Machtkampf von Grossmächten strategisch benutzt werden, zum langfristigen Leiden der sich erhebenden Bevölkerung, siehe z.B. Iran 1953 oder Chile 1973.
Geostrategische Hintergründe zur Ukraine 1
In den westlichen Grosskonzernmedien werden die anglo-amerikanischen, geostrategisch-imperialistischen Rahmenbedingungen völlig ausgeblendet und die Situation in der Ukraine schon dadurch mit schiefen Aussagen fokussiert. Eine Richtigstellung ist zum Teil schon dadurch erreicht, dass diese Aussagen in einem grösseren Zusammenhang betrachtet werden.
Zu unterscheiden ist ebenfalls zwischen militärischer Eroberung eines Staates und der wirtschaftlich-politischen Eroberung mittels Einsetzung einer Marionettenregierung und eventueller Einbindung in eine grössere militärische Institution. Eine genauere Betrachtung sollte zunächst berücksichtigen, was Politiker aus ukrainischen Regierungskreisen über ihre Tätigkeit selber sagen. Im weiteren, was pro-westliche und westliche Instanzen, einschliesslich amerikanischer Politiker aussagen. Weiterhin müssen dann noch die allgemeinen amerikanischen geostrategischen Ziele, die einzige verbleibende Weltmacht zu sein, und verbunden damit die Eindämmung Russlands nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, der Vasallenstatus der Europäischen Union gegenüber der USA sowie auch das Verhalten Russlands in dieser auch für sich selber ungünstigen Situation berücksichtigt werden.
Nachrichten
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Donnerstag, 21. August 2014
Dienstag, 25. März 2014
Alexander Solschenizyn (1998): Die ukrainischen Behörden leisten dem amerikanischen Ziel – Rußland zu schwächen, Vorschub
Aleksandr Solzhenitsyn А. И. Солженицын (1918-2008)
Übersetzt von
Irina Snatschok Ирина Значок
Sehr
scharf und erstaunlich genau erscheinen alle Gedanken
und Prophezeiungen Alexanders Isajewitschs in dem Licht, das heute auf
die Ukraine fällt. Im Jahre 1998, das jetzt schon etwas weiter
zurückliegt, (viel zu viele Ereignisse haben wir seit dieser Zeit
erlebt) hat der russische Klassiker Alexander Solschenizyn das Buch
«Rußland im Absturz» geschrieben. In ihm ist das Kapitel «Die slawische
Tragödie» enthalten, das sich liest, als ob es gestern geschrieben
worden wäre. Lesen Sie den vorliegenden Auszug aus diesem Kapitel:
Über die Krim
In der eigenständigen Entwicklung segne Gott die Ukraine
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