Posts mit dem Label Krim werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krim werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 21. August 2014

Geostrategische Hintergründe zur Ukraine

Aus dem historischen Überblick sieht man, wie Aufstände immer wieder instrumentalisiert und im Machtkampf von Grossmächten strategisch benutzt werden, zum langfristigen Leiden der sich erhebenden Bevölkerung, siehe z.B. Iran 1953 oder Chile 1973.

Geostrategische Hintergründe zur Ukraine 1

In den westlichen Grosskonzernmedien werden die anglo-amerikanischen, geostrategisch-imperialistischen Rahmenbedingungen völlig ausgeblendet und die Situation in der Ukraine schon dadurch mit schiefen Aussagen fokussiert. Eine Richtigstellung ist zum Teil schon dadurch erreicht, dass diese Aussagen in einem grösseren Zusammenhang betrachtet werden.

Zu unterscheiden ist ebenfalls zwischen militärischer Eroberung eines Staates und der wirtschaftlich-politischen Eroberung mittels Einsetzung einer Marionettenregierung und eventueller Einbindung in eine grössere militärische Institution. Eine genauere Betrachtung sollte zunächst berücksichtigen, was Politiker aus ukrainischen Regierungskreisen über ihre Tätigkeit selber sagen. Im weiteren, was pro-westliche und westliche Instanzen, einschliesslich amerikanischer Politiker aussagen. Weiterhin müssen dann noch die allgemeinen amerikanischen geostrategischen Ziele, die einzige verbleibende Weltmacht zu sein, und verbunden damit die Eindämmung Russlands nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, der Vasallenstatus der Europäischen Union gegenüber der USA sowie auch das Verhalten Russlands in dieser auch für sich selber ungünstigen Situation berücksichtigt werden.

Dienstag, 25. März 2014

Alexander Solschenizyn (1998): Die ukrainischen Behörden leisten dem amerikanischen Ziel – Rußland zu schwächen, Vorschub

Aleksandr Solzhenitsyn А. И. Солженицын (1918-2008)
 Übersetzt von  Irina Snatschok Ирина Значок


Sehr scharf und erstaunlich genau erscheinen alle Gedanken und Prophezeiungen Alexanders Isajewitschs in dem Licht, das heute auf die Ukraine fällt. Im Jahre 1998, das jetzt schon etwas weiter zurückliegt, (viel zu viele Ereignisse haben wir seit dieser Zeit erlebt) hat  der russische Klassiker Alexander Solschenizyn  das Buch «Rußland im Absturz» geschrieben. In ihm ist das Kapitel «Die slawische Tragödie» enthalten, das sich liest, als ob es gestern geschrieben worden wäre. Lesen Sie den  vorliegenden Auszug aus diesem Kapitel:
Über die Krim

In der eigenständigen Entwicklung segne Gott die Ukraine