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Freitag, 15. Januar 2016

Westmedien erdrosseln die Wahrheit über Syrien



Das unterernährte Mädchen aus Madaya, angeblich am 5. Januar 2016 aufgenommen.
Die Westmedien tun es wieder einmal – glatte Lügen und Halbwahrheiten zu erzählen über hungernde Städte, die von der Belagerung befreit werden. Gefälschte Fotos von ausgemergelten Kindern, die ihre verlogenen Geschichten stützen sollen.

Nehmt das Foto von dem unterernährten kleinen Mädchen, von dem die BBC und die englische Zeitung Independent behaupteten, es komme aus der syrischen Stadt Madaya. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen aus dem Süden Libanons kommt. Sein Name ist Marianne Mazeh. Das weithin verbreitete Foto ist drei Jahre alt, aber die Medien behaupten, es zeige eine Bewohnerin von Madaya, das den westlichen Medien zufolge von Regierungsstreitkräften Assads belagert wurde.


Es stellt sich heraus, dass Mariannas Familie wütend ist, dass das traurige Foto zu Propaganda-Zwecken missbraucht wird. „Ich lebe in Tayr Filsey [Süd-Libanon] und mir geht es gut,“ sagt das Mädchen zur Al Manar Agentur. Es ist jetzt sieben Jahre alt und sieht gut genährt aus. Der Grund ihrer früheren Krankheit ist nicht bekannt.

Klar ist, dass die westlichen Medien mal wieder auf frischer Tat ertappt wurden, die Realität  über die befreiten belagerten Städte zu fälschen.

Das staatliche britische Fernsehen BBC erzählt uns, dass 400 000 Menschen in 15 belagerten Städten leben. BBC und andere Westmedien behaupten, dass diese Städte in der „Hand von Rebellen“ seien und von der syrischen Armee, der Hisbollah und der russischen Luftwaffe belagert werden, was eine unverschämte Lüge ist.

Gelegentlich rutschen den Westmedien Halbwahrheiten raus, wie der New York Times, die berichtete, dass „Menschen erschossen werden, wenn sie versuchen zu entwischen“. In der Tat werden sie erschossen, allerdings von den sogenannten Rebellen, die alle Einwohner als Geiseln halten, was die NYT 'vergisst' zu sagen.

Was die westlichen Medien nicht berichten, ist, dass viele Städte in Syrien von den ausländischen, bezahlten Söldnern gehalten werden. Sie sind Terroristen, nicht „Rebellen“, und gehören Gruppen an wie der IS (Daesh), der Nusrah Front und Jaish al-Islam. Sie alle haben eine verdrehte, korrumpierte Version des Islam angenommen, die befiehlt, dass alle, die gegen sie sind, geköpft und ihre Kinder vergewaltigt werden können.

Der Westen stellt die Armee des „Syrischen Regimes“ als diejenige dar, die jene Städte belagert hat und Hunger als Waffe gegen die Bewohner einsetzt. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Die Bevölkerungen wurden als Geiseln gehalten von den Terror-Gruppen, um zu verhüten, dass die syrische Armee die Orte befreit.

In dieser Woche berichteten die Westmedien über die belagerten Orte Madaya nahe Damaskus und nördliche Orte wie Kefraya und Foua. Aber dieselben Belagerungen und endliche Befreiung wurde zuvor in vielen anderen Städten und Dörfern erzielt, wie Zabadani, Kessab, Adra, Homs und Maloula.

In allen Fällen haben die Bewohner die syrische Armee mit offenen Armen empfangen als „Befreier“ - dankbar, von dem Alptraum der Gefangenschaft unter den ausländischen Söldnern befreit worden zu sein. Ihre Hunger-Bedingungen und die allgemeine Brutalität waren nicht Ergebnis einer Belagerung durch die syrische Armee, wie der Westen behauptet, sondern das direkte Ergebnis, von den Söldnern massenhaft gekidnappt worden zu sein.

Der irische Friedensaktivist Dr. Declan Hayes erzählte mir, wie er Zeuge der Befreiung von Maloula nahe der Grenze mit Libanon im Jahr 2014 war.

„Es war Oster-Sonntag, der 24. April, als wir die Stadt betraten mit der syrischen Armee. Sie war mehrere Monate lang von den Söldnern gehalten worden. Wir wurden mit Jubel, Fahnen schwingenden Kindern, von jung und alt, von Christen und Moslems empfangen. Die Atmosphäre war euphorisch,“ erzählte Hayes.

„Du hättest die Zerstörung von Maloula sehen müssen, um es zu glauben. Alles war zerstört worden von den Besatzer-Söldnern. Die Leute standen immer noch unter Schock von der Brutalität, der sie ausgesetzt waren. Enthauptungen, Erschiessungen, Entführungen, Vergewaltigungen. Es gab Graffitis an den Wändern von den sogenannten Dschihadisten, die lauteten: „Wir sind Gott näher, wenn wir unsere Feinde köpfen.“

„Dies sind dieselben Söldner, die von des Westmedien und Regierungen als „Rebellen“ bezeichnet werden. Und als die Belagerung von Madaya und anderen Städten in dieser Woche beendet wurde, sagten die Westmedien wieder, dass sie von der syrischen Armee belagert worden waren.

Natürlich ist der Grund, dass die „Rebellen“ und nicht „Terroristen“ sagen, der, dass die Terroristen von den West- Regierungen und ihren Alliierten Saudiarabien, Katar und der Türkei unterstützt werden. Lügen und Halbwahrheiten werden verbreitet, um die schockierende Wahrheit über den geheimen Krieg des Westens für einen illegalen Regime-Wechsel gegen Assad zu verheimlichen.

Dr. Hayes sagt, es liege eine klinische Methode in dem Irrsinn, in die syrische Städte und Gemeinden gestürzt wurden. Das Ziel war, das reiche pluralistische Gewebe der syrischen Gesellschaft und Kultur zu zerstören.

„Maloula ist eine der frühesten christlichen Siedlungen der Welt. Die Menschen dort sprechen aramäisch, das in die Zeit von Jesus zurückreicht,“ erklärt Hayes. „Aber die Gemeinden dort haben Moslems, Sunnis, Shiiten, Alawiten, Drusen und andere Glaubensrichtungen in ihrer Mitte. Sie haben friedlich über Jahrhunderte zusammengelebt. Maloula ist ein Gleichnis für die syrische Gesellschaft. Für seine pluralistische, friedliche Koexistenz.“

Was die ausländischen bezahlten Söldner zu tun versuchten, ist, dieses Gewebe der syrischen Gesellschaft zu zerstören, indem sie die Gemeinden brutalisierten und versuchten, sektiererische Spaltungen zu erzeugen.

Hayes glaubt, dass die Söldner-Brigaden, die in den vergangenen 5 Jahren in Syrien Amok gelaufen sind, von den westlichen Militärgeheimdiensten - amerikanische CIA, britischer MI6 und türkischer Geheimdienst - gelenkt wurden. „Die Kommando- und Kontroll-Zentrale dieser Terroristen liegt außerhalb von Syrien. Die Terroristen folgten einem dämonischen, aber bewussten Plan, die Gesellschaft zu zerstören.“

Die westlichen Nachrichtenmedien sind der Propaganda-Arm der staatlich gesponsorten Terror-Attacken in Syrien. Ein Land ist um Haaresbreite dahin gebracht worden, total zerstört zu werden, in einen gescheiterten Staat verwandelt zu werden wie so viele andere Länder, wo die Westmächte illigal interveniert haben, „um Demokratie zu bringen“.

Russlands militärische Intervention Ende September hat Syrien vom Abgrund zurückgerissen. Und es ist die russische Luftwaffe zusammen mit den Bodentruppen der syrischen Armee, der Hisbollah und dem Iran, die jetzt die Terroristen zwingen zu kapitulieren. Daher die schnelle Beendigung so vieler Belagerungen.

Beim immer neuen Spinnen von Lügen erzählen die West-Medien ihrem Publikum, dass das „böse Assad Regime“ (unerklärlicherweise) einen Gesinnungswechsel hatte und Hilfskonvoys zu den geplagten, hungernden Menschen durchlasse.

Die volle Wahrheit ist, dass das Volk in Syrien von den West-dirigierten Terroristen als Geiseln gehalten wurden. Eine Belagerung anderer Art wird auch dem Denken des westlichn Publikums von den Medien aufgezwungen, indem die Wahrheit erdrosselt wird.





http://einarschlereth.blogspot.ch/2016/01/westmedien-erdrosseln-die-wahrheit-uber.html

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