Aktuell

Freitag, 28. Juni 2013

Musiker Kilez More auf "Friedensmission"




Ein musikalisches Ausrufezeichen gegen die imperialistischen Kreuzüge und deren Folgen.

Der Song erzählt die Geschichte eines Soldaten, der sein Gewissen von all dem Leid befreien und die Verbrechen an die Öffentlichkeit bringen will... ein Ritt mit dem Teufel.
Ob Folter, Ermordung durch Drohnen oder der Einsatz von Urangeschossen, all das ist keine Fiktion. Es geschieht jeden Tag, immer wieder, und die Verantwortlichen nehmen es für Profite und Macht billigend in Kauf. Genau diese Ungerechtigkeiten prangert dieses Lied an und erzählt eine fiktive Geschichte, welche doch so real ist...

Kilez More - Friedensmission Video
https://www.youtube.com/watch?v=KlwjCb7-BWE

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Das zweite Video aus dem kommenden Kilez More
Album "Rapvolution", welches am 28.06.2013 über
Lärmquelle Records erscheint.

Mit besten Wünschen
Kilez More

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Kilez More Music
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https://www.youtube.com/user/Morestradamuz

Donnerstag, 27. Juni 2013

Erdogan`s Paradoxon!



Recep Tayyip Erdogans Meinung..
Sehr interessant und empfehlenswert anzusehen..
auch ein Beweis dafür, wie unterschiedlich er Zeit zu Zeit
argumentiert und scheinbar auch nicht weiß was er will.

IMPFT EUCH NICHT!




Christof Plothe ist Osteopath und hat schon viele Impfgeschädigte behandelt. An Impfungen machte ihn vor allem eines stutzig: Säuglingsimpfstoffe enthalten doppelt so viel Aluminium wie Impfstoffe für Jugendliche und Erwachsene. Umgerechnet auf Gift pro kg Körpergewicht werden Säuglinge also zwischen 20 und 30 mal stärker mit den Nervengift belastet als Jugendliche und Erwachsene. Außerdem erscheinen ihm Statistiken zu Impfschäden absurd: Allein in seiner Praxis sind für manche Impfstoffe in einem Jahr mehr Impfschadensfälle für bestimmte Impfstoffe aufgetaucht, als das Paul-"Ehrlich"-Institut dies für mehrere Jahre meldet. Und das, obwohl er jeden Impfschaden ans PEI meldet. Irgendwas kann also überhaupt nicht stimmen an der Zählweise des PEI bei Impfschäden.

20-Min-Ausschnitt aus einem Interview aus dem Drehmaterial für den Dokumentarfilm "Wir impfen nicht". Mehr Info: www.wir-impfen-nicht.eu

Irische Abgeordnete: Kriegsverbrecher Obama

Dienstag, 25. Juni 2013

Obama betreibt die größte Terror-Operation die es gibt






* Noam Chomsky: Obama betreibt die größte Terror-Operation, die es gibt "
Chomsky, einer der weltweit führenden Intellektuellen, sagte jetzt in einem Interview mit dem US-Sender GRITtv, dass die Obama-Regierung sich engagiert, in der "Steigerung des Terrorismus" auf der ganzen Welt, mittels eigener "terroristischer" Drohnenangriffe in fremden Ländern. "Die Obama-Regierung strebt eine Erhöhung des Terrorismus an und sie tut dies auf der ganzen Welt." "Obama betreibt die größte terroristische Operation, vielleicht sogar in der Geschichte": die Kampagne mit Drohnen Ermordungen auszuführen sind nur ein Teil davon [...] und all diese Operationen sind Terror-Operationen. "Drohnen Angriffe sind "Terror", weil, wie Chomsky sagte, die Angriffe die Wirkung haben" "Einheimische zu terrorisieren".

Montag, 24. Juni 2013

Tränen von Gaza: Palästina Doku




"Israels" mörderischer Militärangriff zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 gegen die Palästinenser im Gazastreifen verarbeitet die Norwegerin Vibeke Løkkeberg in der starken Dokumentation „Die Tränen von Gaza“ (Tears of Gaza/Gazas tårer, 2010).
Während des Krieges war es den internationalen Medien verboten worden, den bis heute abgeschotteten Gazastreifen zu betreten. Gemeinsam mit ihrem Mann Terje Kristiansen organisierte Løkkeberg zahlreiche Filmaufnahmen, die den Zuschauer den Krieg aus nächster Nähe miterleben lassen. Der Zuschauer erlebt die volle Grausamkeit hinter den abstrakten Statistiken über den Krieg – 1400 Tote, darunter über 400 Frauen und Kinder, tausende Verwundete, zehntausende zerstörte Häuser.

Im Mittelpunkt des Filmes stehen drei junge Palästinenser: Yahya, Rasmia und Amira. Nach dem Waffenstillstand haben die drei ihre Geschichten erzählt… Sie haben ihre Familien verloren, sind durch den Bombenterror obdachlos geworden. Wasser, Essen, Strom, an allem mangelt es. Ihre Schulen wurden zerstört, selbst jene, die den Vereinten Nationen gehörte; ihre Schulsachen wurden verbrannt.

http://www.pflp-info.de/palastina/die-traenen-von-gaza

Samstag, 22. Juni 2013

Aramäer erhalten Besuch von der SVP

Toni Brunner und Lukas Reimann besprechen sich am Sonntag mit dem Verein der Sarganserländer Aramäer. Der Aramäische Kulturverein des Sarganserlandes empfängt den SVP-Präsidenten und Nationalrat Toni Brunner sowie den SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Dieser Anlass der christilichen Aramäer ist am Sonntag, 23. Juni, ab 13.30 Uhr im Zentrum des Aramäischen Kulturvereins auf dem Omag-Areal in Mels (Bahnhofstrasse 77).

Alle Themen sind möglich

Nationalrat Reimann setzt sich bereits seit Jahren für die alteingesessenen christlichen Minderheiten in islamischen Ländern des Nahen Ostens ein. Themen des Meinungsaustausches sind laut Meldung des Organisators Turan Ercin, Walenstadt, die Unterstützungsmöglichkeiten für bedrohte Christen. Es geht aber auch um SVP Hauptthemen wie Asyl-, Bank- und Abgabenpolitik. Der Aramäische Kulturverein ist bereit für eine offene Diskussion zu allen Aktualitäten. Gesprochen wird über die parlamentarische Gruppe "Schweiz-Aramäer", über die EU oder über die Schweizer Staatsbürgerschaft für integrierte Ausländer. Ein grosses Anliegen der Aramäer ist der Erhalt ihres uralten Klosters Mor Gabriel im Turabdin, Türkei.

Fortsetzung des bewährten Dialogs

Die Aramäer des Sarganserlandes sind syrisch-orthodoxe Christen und stammen vorwiegend aus der heutigen Türkei und aus Syrien. Ihre aramäische Sprache, verwandt mit dem Hebräischen, ist die Muttersprache Jesu. Nationalrat Lukas Reimann besuchte die Aramäer in Mels schon einmal. (az)

Auszug aus dem Sarganserländer vom 18.06.2013

Freitag, 21. Juni 2013

Türkische Lira sinkt auf Rekordtief


Türkische Lira sinkt auf Rekordtief

AUSLÄNDISCHE INVESTOREN ZIEHEN KAPITAL AB

Aufgrund der politischen Spannungen in der Türkei kommt die Lira ins Wanken. Offenbar haben die landesweiten Proteste in der Türkei zu einer Ungewissheit bei den Investoren geführt. In den vergangenen Jahren flossen Devisen aus dem Ausland in das Land. Investoren legten ihr Geld in Aktien oder Staatsanleihen an. Doch die Investoren ziehen nun ihr Geld aus der Türkei ab. Damit schwinden auch die Devisen. Dieser langsame Kapitalabfluss wirkt sich negativ auf den Wert der türkischen Lira aus.

Quelle: Deutsch Türkische NachrichtenAUSLÄNDISCHE INVESTOREN ZIEHEN KAPITAL AB

Aufgrund der politischen Spannungen in der Türkei kommt die Lira ins Wanken. Offenbar haben die landesweiten Proteste in der Türkei zu einer Ungewissheit bei den Investoren geführt. In den vergangenen Jahren flossen Devisen aus dem Ausland in das Land. Investoren legten ihr Geld in Aktien oder Staatsanleihen an. Doch die Investoren ziehen nun ihr Geld aus der Türkei ab. Damit schwinden auch die Devisen. Dieser langsame Kapitalabfluss wirkt sich negativ auf den Wert der türkischen Lira aus.

Quelle: Deutsch Türkische Nachrichten

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ex-Mossad Chef gibt es zu!

Ehemaliger Mossad-Chef: Israel profitiert vom Streit zwischen Schiiten und Sunniten

Meir Dagan, hat die Streitigkeiten zwischen Schiiten und Sunniten sowie die Differenzen in der arabischen und islamischen Welt als Chance für Israel bezeichnet.

In einem Bericht über die Rolle Israels im Mittleren Osten schrieb die israelische Tageszeitung Haaretz am Mittwoch unter Berufung auf Dagan, eine gemeinsame Front Israels mit arabischen Ländern im Persischen Golf, sogar mit Ägyptern und den Palästinensern, sowie Konflikte zwischen den Schiiten und Sunniten seien das Ergebnis eines Prozesses, der schon ein Jahrzehnt andauere und künftig zur Spaltung der arabischen und islamischen Welt führen werde.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Der Fall Mollath | Die Story im Ersten




Seit mehr als sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der geschlossenen Psychiatrie. Er hat alles verloren: Sein Haus wurde zwangsversteigert, geblieben ist ihm nicht einmal ein Foto seiner Mutter. "Ich hatte nicht einmal Punkte in Flensburg. Plötzlich sind Sie der kriminelle Wahnsinnige", beschreibt Gustl Mollath sein Schicksal. Sein Fall beschäftigt seit Monaten Medien und besorgte Bürger. Der schlimme Verdacht: Gustl Mollath wurde weggeschafft, um Steuersünder zu schützen.

http://www.swr.de/report/

Dienstag, 18. Juni 2013

Aramäer erhalten Besuch von der SVP

Toni Brunner und Lukas Reimann besprechen sich am Sonntag mit dem Verein der Sarganserländer Aramäer. Der Aramäische Kulturverein des Sarganserlandes empfängt den SVP-Präsidenten und Nationalrat Toni Brunner sowie den SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Dieser Anlass der christilichen Aramäer ist am Sonntag, 23. Juni, ab 13.30 Uhr im Zentrum des Aramäischen Kulturvereins auf dem Omag-Areal in Mels (Bahnhofstrasse 77).

Alle Themen sind möglich

Nationalrat Reimann setzt sich bereits seit Jahren für die alteingesessenen christlichen Minderheiten in islamischen Ländern des Nahen Ostens ein. Themen des Meinungsaustausches sind laut Meldung des Organisators Turan Ercin, Walenstadt, die Unterstützungsmöglichkeiten für bedrohte Christen. Es geht aber auch um SVP Hauptthemen wie Asyl-, Bank- und Abgabenpolitik. Der Aramäische Kulturverein ist bereit für eine offene Diskussion zu allen Aktualitäten. Gesprochen wird über die parlamentarische Gruppe "Schweiz-Aramäer", über die EU oder über die Schweizer Staatsbürgerschaft für integrierte Ausländer. Ein grosses Anliegen der Aramäer ist der Erhalt ihres uralten Klosters Mor Gabriel im Turabdin, Türkei.

Fortsetzung des bewährten Dialogs

Die Aramäer des Sarganserlandes sind syrisch-orthodoxe Christen und stammen vorwiegend aus der heutigen Türkei und aus Syrien. Ihre aramäische Sprache, verwandt mit dem Hebräischen, ist die Muttersprache Jesu. Nationalrat Lukas Reimann besuchte die Aramäer in Mels schon einmal. (az)

Auszug aus dem Sarganserländer vom 18.06.2013

Montag, 17. Juni 2013

Syriens Machthaber Assad im F.A.Z.-Gespräch

Herr Präsident, die syrische Armee hat die Kontrolle über Teile Syriens verloren. Fällt das Land auseinander?
Wir befinden uns nicht in einem gewöhnlichen Krieg, in dem wir die Kontrolle über Landesteile verlieren und andere Teile kontrollieren. Es ist kein Krieg einer Armee gegen eine andere Armee. Unsere Armee sieht sich vielmehr Banden gegenüber. Richtig ist, dass die Armee nur dann an einen Ort vordringen wollte, wenn sie das auch konnte. Wollte sie es, tat sie es auch. So können wir jeden Ort, in den wir vordringen, auch kontrollieren. Die Jagd auf die Terroristen hat einen hohen Preis. Wir zweifeln nicht daran, dass wir die Terroristen auf unserem Boden vollkommen ausschalten werden. Das Problem ist die Zerstörung, die dabei entsteht.
Sie sprechen von Terroristen. Ist jeder Aufständische ein Terrorist?
Ist es in Ihrem Land erlaubt, Waffen zu tragen, unschuldige Menschen zu töten, Bürger zu terrorisieren, Schaden anzurichten, zu stehlen? In allen Ländern der Welt wird jeder, der Waffen trägt – ausgenommen Armee und Polizei –, um Menschen zu schikanieren und zu töten, als Terrorist definiert. Und die Leute in Syrien, die Waffen tragen, tun genau das. Ob sie ein extremistisches oder kriminelles Motiv haben – für die trifft die Bezeichnung Terrorist zu. Daher unterscheiden wir zwischen Terroristen und der Opposition, die politisch ist und ein politisches Programm hat. Töten und Abschlachten aber ist Terrorismus.
Wie lange wird der Krieg dauern?
Seit den ersten Tagen wird mir die Frage gestellt, wann die Krise zu Ende geht. Meine Antwort war, die Krise könnte lange Zeit dauern. Denn der externe Faktor ist offensichtlich. Eine innere Krise wird entweder endgültig gelöst, oder sie entwickelt sich in einen Bürgerkrieg. Weder ist das eine passiert noch das andere. Der Grund dafür ist der externe Faktor, der bemüht ist, die Krise politisch und militärisch zu verlängern.
Tragen Sie nicht eine Mitschuld an der Zerstörung des Landes? Am Anfang waren die Proteste rein politischer Natur, erst später wurde daraus ein bewaffneter Konflikt.
Seit Beginn der Krise, ja sogar schon mehrere Jahre vor ihrem Ausbruch haben wir mit Reformen begonnen. Wir haben mehrere Gesetze erlassen, das Notstandsgesetz aufgehoben, die Verfassung geändert und darüber ein Referendum abgehalten. Vielleicht weiß der Westen das, vielleicht auch nicht. Was er nicht sehen will ist das: Schon in den ersten Demonstrationswochen hat es unter der Polizei Tote gegeben, Märtyrer. Wie konnte es bei friedlichen Demonstrationen dazu kommen, dass Polizisten getötet wurden? Unter den Demonstranten waren Bewaffnete, die auf die Polizisten schossen. Manchmal waren sie auf Plätzen unweit der Demonstration, und von dort schossen sie auf Demonstranten und Polizisten, damit man annimmt, die eine Seite habe auf die andere das Feuer eröffnet.
Es gibt zentrifugale Kräfte in Syrien. Einzelne Regionen des Landes orientieren sich mehr an ihren Nachbarstaaten. Werden sich in der Levante die Grenzen verschieben?
Nimmt man aus einem Steinbogen den Schlussstein heraus, und der ist Syrien, fällt der gesamte Bogen auseinander. Jedes Spielen mit den Grenzen in der Region bedeutet, die Landkarte neu zu ziehen. Das hat einen Dominoeffekt, den keiner mehr kontrollieren kann. Es kann sein, dass eine der Großmächte diesen Prozess anstößt. Aber niemand wird es gelingen, diesen Prozess an einer bestimmten Stelle zu stoppen. Es gibt heute im Nahen Osten neue soziale Abgrenzungen – konfessionelle und nationale, neben den politischen Grenzen. Sie machen die Lage kompliziert. Niemand kann sich bei einem Neuskizzieren der Landkarte vorstellen, wie die Region aussehen wird. Sie wird wahrscheinlich eine Landkarte für unzählige Kriege im Nahen Osten und möglicherweise anderswo sein, die von niemand gestoppt werden können.
Wie wird also die regionale Ordnung in den kommenden Jahren aussehen?
Wenn wir das Szenario einer zerstörenden Spaltung Syriens ausschließen, glaube ich an ein anderes, positives Szenario. Die erste Herausforderung ist die Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität, die zweite der Wiederaufbau. Die größte und wichtigste Herausforderung aber ist, sich gegen den Extremismus zu stellen. Denn es hat sich gezeigt, dass in manchen Gesellschaften der Region Verschiebungen in Richtung Extremismus stattfinden und ein Entfernen von der Mäßigung, insbesondere in Angelegenheiten der Religion. Es stellt sich die Frage, ob es uns gelingt, diese Gesellschaften neu zu positionieren, so wie sie in der Geschichte gewesen waren. Manche sprechen von Toleranz, manche sagen, es sei Koexistenz. Hält sich jemand für tolerant, kann er eines Tages den Anderen plötzlich nicht mehr tolerieren. Es hängt auch nicht von bloßer Koexistenz ab, sondern vom Zusammenfügen der Teile der Gesellschaft. Das hatte diese Region ausgezeichnet. Die andere Herausforderung ist die Reform, die wir wollen. Die ständige Frage ist, welches das beste politische System ist, das unsere Gesellschaft zusammenhält: das präsidiale oder halbpräsidiale System? Das parlamentarische? Was ist das passende Parteiensystem? Wir können hier keine religiöse Partei haben – weder eine christliche noch eine islamische. Für uns ist die Religion die Aufforderung zum persönlichen Glauben, kein Instrument, um Politik zu machen. Das Wichtigste ist, den Anderen zu akzeptieren. Tut man das nicht, kann es keine Demokratie geben, selbst wenn wir über die beste Verfassung und die besten Gesetze verfügen.
Was bedeutet Säkularismus in einem Umfeld, in dem die islamistischen Tendenzen an Stärke gewinnen?
Der Nahe Osten ist eine ideologiegebundene Region. Die arabische Gesellschaft stützt sich auf zwei Säulen: den Panarabismus und den Islam. Alles andere hat nicht diese Bedeutung. Für uns in Syrien bedeutet Säkularismus die Freiheit der Religionen: Christen, Muslime und Juden, mit allen ihren vielfältigen Konfessionen. Der Säkularismus ist notwendig für die Einheit der Gesellschaft und für das Gefühl von Staatsbürgerschaft. Dazu gibt es keine Alternative. Denn zur gleichen Zeit sind die Religionen in unserer Region stark. Das ist schön und nicht schlecht. Schlecht ist indes, dass Fanatismus in Terrorismus umschlägt. Nicht jeder Fanatiker ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Fanatiker. Deshalb sage ich: Das Konzept unseres säkularen Staats ist, dass jeder das Recht hat, seine Religion frei auszuüben. Keiner wird aufgrund seiner Religion, Konfession und Rasse anders behandelt.
„Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem.“ © Syrisches Präsidialamt „Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem.“
Wie bewerten Sie das „Arabische Erwachen”, das manche „Arabischer Frühling“ genannt haben?
In einem Frühling gibt es kein Blutvergießen, kein Töten und keinen Extremismus; Schulen werden nicht zerstört, Kindern wird der Schulbesuch nicht verboten, der Frau wird nicht verboten, sich so zu kleiden, wie sie es will. Was wir heute durchmachen, ist kein Frühling. Schauen Sie, was in Syrien vor sich geht – töten, schlachten, Menschen enthaupten, sogar Menschenteile essen.
Sie werfen Ländern wie Saudi-Arabien, Qatar, der Türkei und Großbritannien Einmischung vor. Sind nicht auch Russland und Iran aktiv beteiligt?
Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Zusammenarbeit unter Staaten und der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates mit der Absicht, dessen Stabilität zu untergraben. Staaten arbeiten in dem Willen zusammen, ihre Souveränität, Unabhängigkeit, die Freiheit ihrer Entscheidungen und ihre Stabilität zu gewährleisten. Das Verhältnis zwischen Syrien und Russland, Iran und anderen Staaten, die an der Seite Syriens stehen, ist ein Verhältnis der Zusammenarbeit, das vom Völkerrecht garantiert und abgesichert ist. Die Staaten aber, die Sie genannt haben, mischen sich mit ihrer Syrien-Politik in die inneren Angelegenheiten Syriens ein. Diese Einmischung stellt eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität des Landes dar. Sie will das Land destabilisieren und Chaos und Rückständigkeit verbreiten.
Der Libanon und der Irak werden von konfessionellen Spannungen geprägt. Tragen Sunniten und Schiiten beider Länder ihre Konflikte nach Syrien?
Hat man in der Nachbarschaft konfessionelle Systeme, konfessionelle Unruhen oder Bürgerkriege – wie es im Libanon vor 30 Jahren der Fall war –, wird man selbst in Mitleidenschaft gezogen. Syrien hat sich daher 1976 im Libanon eingemischt, um sich selbst und auch den Libanon zu schützen. Daher kümmern wir uns auch um das, was im Irak geschieht, denn wir werden direkt davon beeinflusst. Gegen den Krieg im Irak zu sein, war daher entscheidend, trotz der amerikanischen Drohungen jener Zeit. Konfessionelle Ordnungen sind gefährlich.
Auf der Seite der Rebellen in Syrien kämpft die Nusra-Front. Wer ist das? Wer versorgt sie mit Waffen und Geldern?
Die Nusra-Front ist ein Zweig von Al Qaida. Sie vertritt dieselbe Ideologie. Zu finden ist sie in Syrien, im Irak, im Libanon und in Jordanien. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch anonyme Personen und Organisationen mit derselben Ideologie. Sie verfügen über Unsummen an Geld und Waffen. Die Spenden fließen direkt an die Nusra-Front; es ist schwierig, Herkunft und Abnehmer dieser Ressourcen aufzuspüren. Die Nusra-Front zielt auf die Errichtung eines islamischen Staats und stützt sich hauptsächlich auf die wahhabitische Konfession. Letztlich mündet das ins Konzept von Al Qaida – siehe die Lage in Afghanistan. Das betrifft in erster Linie die Frauen. Die Nusra-Front will das islamische Gesetz, die Scharia, anwenden. Das ist eine entstellte und deformierte Form des Islams. Auf Youtube kann man eine Vorstellung von ihrem barbarischen Handeln bekommen. Im belgischen Fernsehen war kürzlich zu sehen, wie ein Unschuldiger mit einem Beil enthauptet wurde. Die Mitglieder der Nusra-Front kommen aus Syrien, aus anderen arabischen und islamischen Staaten, auch aus Europa.
Wie schätzen Sie die Syrien-Politik Frankreichs und Großbritanniens ein?
Ich bin der Auffassung, dass Frankreich und Großbritannien ein Problem mit der – nach ihrer Auffassung – störenden syrischen Rolle in der Region haben. Sie und die Vereinigten Staaten suchen nach Lakaien und Puppen, die ihre Interessen durchsetzen. Wir haben das abgelehnt. Wir waren immer unabhängig und frei. Frankreich und Großbritannien sind historisch Kolonialmächte. Wahrscheinlich haben sie das nicht vergessen. Sie handeln in dieser Region durch Vertreter und Kollaborateure. Es kann sein, dass Frankreich und Großbritannien Saudi-Arabien und Qatar steuern. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass die Politik und die Wirtschaften Frankreichs und Großbritanniens von Petrodollars abhängig sind. Was in Syrien vor sich geht, ist eine Chance für diese Staaten, einen nicht fügsamen Staat an den Rand zu drängen und nach einem neuen Präsidenten zu suchen, der immer nur „jawohl“ sagt. Den haben sie nicht gefunden und den werden sie auch in Zukunft nicht finden.
Die EU hat ihr Waffenembargo gegen Syrien nicht verlängert, aber noch keine Entscheidung zur Lieferung von Waffen an die Rebellen getroffen.
Ich kann nicht behaupten, dass die Europäer auf der Seite Syriens stehen. Es gibt Staaten, die gegenüber dem syrischen Staat eine feindselige Haltung einnehmen, insbesondere Frankreich und Großbritannien. Die anderen Staaten, in erster Linie Deutschland, stellen rationale Fragen zu Waffenlieferungen an Terroristen. Was würde geschehen? Erstens, Syrien würde noch mehr zerstört. Wer würde den Preis zahlen? Das syrische Volk. Zweitens, die Europäer liefern Waffen und wissen, dass sie diese an Terroristen liefern. Manche unterscheiden zwischen „guten“ und „schlechten“ Kämpfern, so wie sie vor ein paar Jahren zwischen „guten“ und „schlechten“ Taliban sowie einer „guten“ und „schlechten“ Al Qaida unterschieden haben. Ist das vernünftig? Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen. Terrorismus bedeutet hier Chaos; Chaos führt zu Armut; und Armut bedeutet, dass Europa einen wichtigen Markt verliert. Die zweite Folge wäre der direkte Export des Terrorismus nach Europa. Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren. Für Europa gibt es zu einer Kooperation mit dem syrischen Staat keine Alternative, auch wenn das Europa nicht gefällt.
Sehen Sie sich als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus?
Das sagt einem die Vernunft. Leider gehen viele Verantwortliche in Europa nicht rational vor, nicht realistisch und nicht objektiv. Sie lassen sich von negativen Gefühlen leiten statt vom Verstand. Politik hat mit Interessen zu tun, sie basiert nicht auf Liebe oder Hass. Sie sollten sich als Deutscher fragen, worin Ihr Interesse an dem besteht, was in dieser Region geschieht. Was hier geschieht, richtet sich gegen das Interesse Europas. Denn Europa hat ein Interesse an der Bekämpfung des Terrorismus.
Nicht wenige sehen die libanesische Hizbullah als terroristische Organisation. Sie kämpft an der Seite der syrischen Armee, etwa in Qusair. Es gibt Hinweise, dass iranische Pasdaran syrische Einheiten ausbilden. Brauchen Sie diese Verbündeten?
Medien versuchen das Bild zu vermitteln, dass die Hizbullah kämpfe, weil die syrische Armee schwach sei. In Wirklichkeit erringen wir seit ein paar Monaten große Siege in verschiedenen Regionen, die vielleicht wichtiger sind als Qusair. Aber darüber wird nicht berichtet. Niemand anders kämpft in solchen Gebieten als die syrische Armee. Es gibt auch lokale Bürgerwehren, die zusammen mit der Armee ihre eigenen Gebiete verteidigen. Das ist ein Grund unseres Erfolgs. Qusair bekam besondere Bedeutung aufgrund der Erklärungen westlicher Verantwortlicher, dass es sich in Qusair um eine strategische Stadt handle. Das ist übertrieben. In der Stadt gab es jedoch viele Bewaffnete und Waffenarsenale.
Was war dann die Rolle der Hizbullah?
Die Terroristen hatten begonnen, die der Hizbullah nahestehenden Dörfer entlang der Grenze zu beschießen. Es war unumgänglich, dass die Hizbullah mit der syrischen Armee eingriff, um das Chaos zu beenden. Die syrische Armee ist eine große Armee und kann ihre Aufgabe mit den lokalen Bürgern in allen Gebieten wahrnehmen. Brauchten wir wirklich Hilfe, hätten wir diese Hizbullah-Kräfte in das Umland von Damaskus gebracht. Sie wissen, dass Kämpfe an der Peripherie von Damaskus stattfinden. Damaskus ist viel wichtiger als Qusair, auch Aleppo ist wichtiger als Qusair, alle Großstädte sind es. Diese Propaganda bezweckte zweierlei: Erstens zu zeigen, dass die Hizbullah die Arbeit macht, und zweitens sollte die westliche und internationale Meinung gegen die Hizbullah aufgebracht werden.
Wie groß sind die Einheiten der Hizbullah in Syrien?
Es gibt keine Verbände. Es handelt sich um individuelle Kämpfer entlang der Grenze, etwa wo die Terroristen bei Qusair zu finden waren. Sie haben die syrische Armee bei den Säuberungsaktionen entlang der libanesischen Grenze unterstützt. Die Kräfte der Hizbullah sind Richtung Israel stationiert und können den Süden des Libanons nicht verlassen. Auch wenn die Hizbullah Kämpfer nach Syrien geschickt hatte, wie viele können das sein? Einige Hunderte? Wir sprechen von einer Schlacht mit hunderttausend Soldaten der syrischen Armee. Einige Hunderte können an einem Ort Einfluss nehmen, nicht aber das Kräfteverhältnis in Syrien verändern.
Die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens sagen, ihnen lägen Beweise vor, dass die syrische Armee chemische Waffen eingesetzt habe. Nun sagt das auch die amerikanische Regierung. Weshalb gestatten Sie den Inspekteuren der UN nur den Zugang nach Aleppo?
Beginnen wir mit dem, was das Weiße Haus bekanntgegeben hat, mit den 150 Toten in einem Zeitraum von einem Jahr. Militärisch gesehen, können konventionelle Waffen an einem Tag viel mehr als diese Zahl in einem ganzen Jahr töten. Waffen, die zur Massenvernichtung eingesetzt werden, sind in der Lage, Hunderte, Tausende auf einmal zu töten. Deshalb werden sie eingesetzt. Es ist daher unlogisch, Chemiewaffen einzusetzen, um eine Zahl von Menschen zu töten, die durch Einsatz konventioneller Waffen erreicht werden kann. Frankreich und Großbritannien sowie einige amerikanische und europäische Verantwortliche haben gesagt, wir hätten diese Waffen in einigen syrischen Gebieten eingesetzt. Wir haben weder erklärt, dass wir chemische Waffen besitzen, noch, dass wir sie nicht besitzen. Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen. Hätten Paris, London und Washington nur ein einziges Beweismittel für ihre Behauptungen, hätten sie dieses der Weltöffentlichkeit vorgelegt. Wo bleibt die Kette der Beweise, die zu dem Ergebnis führen soll, dass „Syrien chemische Waffen eingesetzt“ habe? Als Beweis dafür, dass die Terroristen diejenigen sind, die chemische Waffen einsetzen, haben wir die UN aufgefordert, eine Untersuchungskommission an jenen Ort zu schicken, an dem die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben – und das war in Aleppo. Franzosen und Briten haben diesen Antrag blockiert. Wäre die Untersuchungskommission gekommen, hätte sie festgestellt, dass die Terroristen chemische Waffen eingesetzt haben. Alles, was über den Einsatz von Chemiewaffen gesagt wird, ist eine Fortsetzung der Lügen über Syrien. Es ist der Versuch, mehr militärische Einmischung zu rechtfertigen.
Weshalb lehnen Sie dann Inspekteure der UN ab?
Es wird sich herausstellen, dass Frankreich und Großbritannien an der Wahrheit vorbeigehen. Sie wollten, dass die Kommission Zugang zu allen Plätzen bekommt und die gleiche Arbeit verrichtet, die einst die Waffeninspekteure im Irak getan haben. Dabei haben sie sich in Angelegenheiten eingemischt, die nicht unter ihre Befugnisse fallen. Wir sind ein Staat, wir haben unsere Armee, wir haben unsere Geheimnisse. Wir werden niemand erlauben, sich Einblick in sie zu verschaffen, nicht den UN, nicht Frankreich, nicht Großbritannien, nicht anderen.
Weshalb bombardiert die syrische Armee bewohnte Gebiete?
Wir jagen die Terroristen, wohin sie auch gehen. Sie gehen oft in Wohngebiete. Nehmen wir als Beispiel Qusair. Westliche Medien berichteten von 50.000 Zivilisten in Qusair. Die Zahl der Bewohner war ursprünglich viel kleiner. Als sich die Terroristen des Orts bemächtigten, verließen ihn die Bewohner. Wir fanden nahezu keine Zivilisten vor, als wir in Qusair einzogen. Kommen die Terroristen, verlassen die Zivilisten jeden Ort, und die Kämpfe brechen aus. Beleg dafür ist die Tatsache, dass die meisten Opfer Angehörige des Militärs sind. Die Zivilisten, die getötet wurden, sind Opfer von Terroristen, die Hinrichtungen vollstreckten und Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzten. Eine große Zahl der zivilen Opfer wird durch Selbstmordanschläge und Autobomben getötet. Die restlichen Getöteten sind entweder syrische oder ausländische Terroristen.
Nachdem Ihre Armee die Stadt Qusair erobert hat: Warum nutzen Sie das nicht, um der Opposition die Hand zur nationalen Versöhnung auszustrecken?
Vom ersten Tag hatten wir unsere Hand ausgestreckt für jeden, der den Dialog will. Wir haben diese Haltung nicht geändert. Wir haben zu Beginn der Krise eine nationale Dialogkonferenz abgehalten, parallel dazu bekämpften wir die Terroristen. Bei dem Begriff Opposition sollten wir nicht alle in einen Topf werfen, wir sollten nicht Terroristen mit Politikern zusammentun. Sie haben in Deutschland eine Opposition, sie trägt aber keine Waffen. Sprechen wir von Opposition, meinen wir Politiker. Wir sind stets bereits, mit diesen Politikern in einen Dialog einzutreten. Das hat mit Qusair nichts zu tun. Ich glaube nicht, dass nationale Versöhnung ein zutreffender Begriff ist. Es handelt sich bei uns nicht um einen Bürgerkrieg wie im Libanon. Es ist auch nicht eine Frage wie zwischen Weißen und Schwarzen in Südafrika. Hier handelt es sich um einen Dialog, der darauf zielt, aus der Krise herauszukommen und die Terroristen dazu zu bewegen, die Waffen niederzulegen. Die Genfer Konferenz verfolgt die genannten politischen Ziele. Also, der politische Prozess ist nicht zum Stillstand gekommen. Es gibt allerdings Hindernisse von außen – die Türkei, Qatar, Saudi-Arabien, Frankreich und Großbritannien. Sie wollen den Dialog nicht. Sie wollen vielmehr die Fortsetzung der Unruhen, und das führt dazu, dass sich der Dialog und die politische Lösung verzögern.
Mit wem sind Sie bereit, sich an einen Tisch zu setzen?
Mit jeder Opposition, die keine Waffen trägt, nicht den Terrorismus unterstützt und ein politisches Programm hat. Die Opposition hat sich in Wahlen zu bewähren; das sind Lokalwahlen und – als wichtigstes – Parlamentswahlen. Wir haben es mit Kräften zu tun, die sich Opposition nennen. Hier stellen wir zwei Fragen: Was ist ihre Basis im Volk? Was ist ihr politisches Programm? Entsprechend verhalten wir uns.
Weshalb haben Sie bisher nicht mit der Opposition in Syrien verhandelt?
Wir haben in der ersten Dialogkonferenz von 2011 jeden eingeladen, der sich als Oppositioneller betrachtet. Ein Teil der Oppositionellen kam, andere schlugen die Einladung mit der Begründung aus, dass wir ihnen nicht entgegengekommen seien. Was ist damit gemeint? Was bieten wir ihnen an? Ministerposten im Kabinett? Sie haben ja keinen Sitz im Parlament. Wie können wir wissen, wer es verdient, in der Regierung zu sein? Dazu braucht man Kriterien und Maßstäbe. Das hat nichts mit Launen zu tun. Die einzige Opposition, die sich heute in der Regierung befindet, ist die Opposition, die Sitze im Parlament errungen hat. Um es klar zu sagen: Der Staat ist nicht Eigentum des Präsidenten, um Geschenke in Form von Ministerien zu verteilen. Es ist ein nationaler Prozess, Regierung und Verfassung werden vom Volk bestimmt. Unsere Türen sind geöffnet.
Gibt es Raum für eine politische Lösung?
Wenn die Opposition unabhängig und national ist, haben wir kein Problem. Die Opposition im Ausland legt ihre Berichte den westlichen Außenministerien und deren Geheimdiensten vor. Wer sie finanziert, gibt ihnen ihre Entscheidungen vor. Für uns bedeutet Opposition, dass sie einen Teil der Bevölkerung repräsentiert und nicht einen ausländischen Staat. Um eine aufrichtige Opposition zu sein, muss man auf syrischem Boden mit seinem Volk sowie dessen Problemen und Nöten leben. Erst dann kann diese Opposition Teil eines politischen Prozesses sein.
Sie haben gesagt, Sie verhandeln nicht mit Sklaven, sondern nur mit deren Herren. Was bedeutet das?
Ich habe diesen Vergleich angestellt, um klarzustellen, was wirklich passiert. Im Fernsehen war zu sehen, wie der französische Botschafter in Syrien mit der syrischen Opposition gesprochen hat, wie er ihr Befehle gegeben und sie sogar beschimpft hat. In einem anderen Video haben Oppositionelle ausgesagt, wie der amerikanische Botschafter in Syrien sie beschimpft hat. Praktisch werden wir Verhandlungen führen mit den Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien sowie deren Werkzeugen Türkei, Qatar und Saudi-Arabien. Die Kräfte, die sich Opposition im Ausland nennen, sind bloße Angestellte und in diesem Sinne Sklaven.
Was erwarten Sie von der Syrien-Konferenz, die in diesem Sommer in Genf stattfinden soll?
Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz eine wichtige Station wird, um den Dialog in Syrien voranzutreiben. Insbesondere weil wir zu Beginn des Jahres eine Vision für eine politische Lösung bekanntgegeben haben. Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass es Staaten gibt, die an einem Erfolg in Genf nicht interessiert sind. Das sind die gleichen Staaten, die den Terrorismus in Syrien unterstützen. Gelingt es der Konferenz – und das ist es, was wir hoffen –, zu verbieten, dass Waffen nach Syrien eingeschleust werden und Terroristen einsickern – es gibt Terroristen aus 29 Nationen –, dann ist das ein Ansatz zum Erfolg. Geschähe das nicht und setzte sich der Terrorismus fort: Worin bestünde dann der Wert einer politischen Lösung? Eine politische Lösung basiert darauf, das Einschleusen von Terroristen und Waffen nach Syrien zu stoppen. Wir hoffen, dass die Genfer Konferenz mit diesem Punkt beginnt. Sollte es ihr gelingen, dies zu beschließen, betrachte ich die Konferenz als erfolgreich. Ohne dieses Ergebnis würde die Konferenz keinen Erfolg haben.
Was wäre die Folge eines Scheiterns der Konferenz?
Geht die syrische Krise nicht zu Ende, wird sie auf andere Länder übergreifen, und die Lage wird sich verschlechtern. Der Verstand gebietet es zwar, dass alle an einem Erfolg Interesse haben. Aber die Opposition im Ausland würde ihre Gelder verlieren, sollte die Konferenz erfolgreich sein. Hat man weder Geld noch eine Basis in der Bevölkerung, besitzt man gar nichts.
Kann aus Genf eine Übergangsregierung mit Personen aus verschiedenen politischen Lagern hervorgehen?
Wir sind auf eine erweiterte Regierung eingegangen, die unterschiedliche Seiten vertritt und die Parlamentswahlen vorbereitet. Wer in diesen Wahlen Erfolg hat, wird an der Regierung teilnehmen, wer nicht, hat darin keinen Platz.
Es heißt, nach so viel Blutvergießen sei ein politischer Neubeginn nur mit neuen Führern möglich. Sind Sie bereit, Ihr Amt als Präsident aufzugeben?
Die Verfassung schreibt die Aufgaben des Präsidenten vor. Seine Legislaturperiode endet 2014. Befindet sich das Land in einer Krise, so sind die Aufgaben des Präsidenten größer und nicht kleiner. Selbstverständlich kann man das Land während einer Krise nicht im Stich lassen. Immer wieder vergleiche ich die Lage mit einem Schiff, das in einen Sturm gerät. Man stelle sich vor, der Kapitän verlässt das Schiff und flieht mit einem Rettungsboot. Unter diesen Umständen aufzugeben, bedeutete, einen großen nationalen Verrat zu begehen. Eine andere Sache ist es, wenn das Volk beschließt, dass jemand sein Amt verlieren soll. Wie kann man wissen, ob das Volk will, dass man das Amt aufgibt? Entweder durch Wahlen oder ein Referendum. Am Referendum zur neuen Verfassung haben sich 58 Prozent der Wähler beteiligt. 89,4 Prozent stimmten der neuen Verfassung zu, das ist ein guter Indikator. Nicht der Präsident ist das Problem. Andere Staaten wollen, dass der Präsident zugunsten eines von diesen Staaten bestimmten Lakaien abtritt.

Freitag, 14. Juni 2013

BEWEISE FÜR C-WAFFEN-EINSATZ IN SYRIEN SIND GEFÄLSCHT!!!

Russischer Außenpolitiker: „Beweise“ für C-Waffen-Einsatz in Syrien sind gefälscht!"

Als „gefälscht“ hat Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, die Informationen über einen C-Waffen-Einsatz in Syrien bezeichnet.
„Die Angaben über einen C-Waffen-Einsatz durch Baschar al-Assad sind auf die gleiche Weise gefälscht wie seinerzeit Lügen über Massenvernichtungswaffen bei Hussein verbreitet wurden“, twitterte der Außenpolitiker am Freitag. „Obama geht den Weg von George Bush.“
Das Weiße Haus hatte am Freitag erklärt, dass Syriens Regierung mit der Anwendung von C-Waffen die von den USA gezogene Toleranzgrenze überschritten habe. Die USA würden dies nicht unbestraft lassen.
Die Regierung und die Opposition in Syrien werfen einander vor, international verbotene Waffen in dem Konflikt eingesetzt zu haben, bei dem laut Uno-Angaben bereits 93 000 Menschen ums Leben gekommen sind.

Quelle: http://de.rian.ru/politics/20130614/266297626.html

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Am Montag, 17. Juni, müssen wir mindestens 500 Mitglieder haben. Wer uns also zur Wahlteilnahme schon 2013 helfen will, muss dies schnell tun:
Bis Samstag 24:00 Uhr ist das besonders wichtig.
Wir wachsen täglich um ‘zig Mitglieder – aber das ist einfach nicht schnell genug.
Wer sich HEUTE als Mitglied oder Kandidat einträgt, kann damit der guten Sache sehr helfen:

Unsere wichtigsten Ziele:
- raus aus dem Euro,
- raus aus “out of area” Einsätzen der Nato,
- Schluss mit Zinsen, fiat-money, Schuldgeld und Finanzmafia,
- Schluss mit Kartellmedizin und Pharmamafia
- Schluss mit Energie- und Rüstungskartellen,
- naturnahes Wirtschaften,
- raus aus Hartz IV und Lohndrückerei
- Friedensvertrag, Verfassungsreform und volle Souveränität


Danke für alle Unterstützung, herzliche Grüße,
Christoph R. Hörstel
NEUE MITTE
Pariser Platz 4a
10117 Berlin
http://insider.neue-mitte.de
http://www.neue-mitte.de

Mittwoch, 12. Juni 2013

KenFM über: Der Mann der zuviel NICHT wusste!



Thomas de Maizière ist der Boss der Bundeswehr. Er hat bisher bewiesen, dass er etwas von der Materie versteht. Vor allem von Tarnen und Täuschen.

http://kenfm.de/unterstutze-kenfm/

WAS HAT DR. BASHAR AL ASSAD DAMALS GESAGT ???

SPIEGEL ONLINE - 12.06.13: Syrer wehren sich gegen radikale Rebelle. Radikale in Syrien wollen die Macht an sich reißen. Mit Brutalität und Terror versuchen sie, die Bevölkerung einzuschüchtern. Doch die denkt nicht daran, sich von den Islamisten die Zukunft diktieren zu lassen.

DR. BASHAR AL ASSAD - 06.01.2013: Es ist ein regionaler Plan Syrien zu spalten und zu schwächen, in dem man die Terroristen unterstützt. Der Feind nennt es eine Revolution, aber es hat gar nichts mit einer Revolution zu tun. Diese Leute werden von der Al-Kaida unterstützt. Aber die Menschen in Syrien sind stärker als die Terroristen. Sie haben denen versprochen sie werden nicht gewinnen. Wir versprechen wir werden nie kapitulieren und deshalb hassen uns die Ausländer. Der Westen will das wir kapitulieren, aber Syrien wird das niemals tun.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-provinz-rakka-probt-die-zeit-nach-assad-a-900522.html

Dienstag, 11. Juni 2013

Zero Tolerance in der Türkei: Erdogan greift durch

Noch vor Kurzem war Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ein Verfechter der Flugverbotszone über Syrien und für die Unterstützung der syrischen Rebellen. Er ließ Patriotsysteme an der Grenze zu Syrien durch die NATO stationieren und auch sonst hat er nicht an Kritik und Drohungen gespart. Holt ihn das jetzt ein und bekommt er seinen eigenen Türkischen Frühling? Nicht wenn es nach Erdogan geht, er verkündet das Ende der Toleranz. Laut dem türkischen Ärztebund soll es bereits 5000 Verletzte geben, eine beachtliche Anzahl.

Die Türkei ist im Augenblick ein sehr gutes Sinnbild für die Janusköpfigkeit der Politik. Was eben noch gegängelt wurde, ist am Tag darauf legitim und zulässig. Wenn jetzt die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst werden, ist es ein notwendiges Übel um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und das Regime zu schützen. Die Eskalation der Proteste hatte er auch durch übertriebene Gewaltanwendung gegen Demonstranten hervorgerufen, nun versucht man Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen ein abenteuerliches Unterfangen. Ein vorher lokales Problem, wurde so zu einem gesellschaftlichen Aufruhr in der ganzen Türkei.
Angeblich sucht Erdogan den Dialog mit den Demonstranten, jedoch ergeben sich da einige Probleme wie ein Video von Spiegel-TV zeigt.

Sonntag, 9. Juni 2013

Die Rolle der Türkei im Krieg der USA/NATO/Israel gegen Syrien

Die False Flag-Operation der Türkei gegen Syrien schlägt zurück: Die Bombenattentate in Reyhanli in einem größeren Zusammenhang

von Cem Ertür
Das Dreieck Syrien-Iran-Türkei: Ein neues Kriegsszenario im Mittleren Osten

„Syrien macht sich Sorgen, dass es von oben von der Türkei und von unten von Israel angegriffen wird. Es befürchtet, zwischen uns wie ein Sandwich erdrückt zu werden.“ [Der israelische Präsident Ezer Weizman (1993-2000), Interview mit Guneri Civaoglu, Israel, 11. Juni 1996]

„Obwohl die Türkei nie an einem Krieg an unserer Seite teilgenommen hat, ist es ein positiver Faktor für Israel, dass Syrien einen Feind an seinen nördlichen Grenzen hat. Syrien wird niemals die Türkei angreifen, aber es kann das Gegenteil nicht ausschliessen.“ [Der ehemalige israelische Verteidigungsminister Uri Or (1995-1996), Interview mit Alain Gresj, Tel Aviv, Oktober 1997]

Mittwoch, 5. Juni 2013

KenFM im Gespräch mit Fatih Cevikkollu über: Straßenschlachten in Istanbul



Bis vor wenigen Tagen verbanden die meisten Deutschen mit der Türkei ein Urlaubsparadies. Traumstrände, Sonne und in Istanbul das Aufeinandertreffen von Orient und Okzident.
Dieses positive Image hat die amtierende türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan nachhaltig zerstört. Das gelang, als sie eine kleine Demonstration in einem Istanbuler Park mit massiver Polizeigewalt auflöste. Anschließend kam es landesweit zu einer Protestwelle, die Hunderttausende auf die Straßen trieb.

Dienstag, 4. Juni 2013

Al-Manar Interview mit Bashar al-Assad – Deutsche Übersetzung

Übersetzung von Steven Black:

Al-Manar: Im Namen Allah, des Mitleidsvollen, des Barmherzigen. Assalamu Alaikum. Das Blutvergießen in Syrien geht unvermindert weiter. Das ist die einzige Konstante, über die es wenig Unstimmigkeit zwischen denjenigen gibt, die gegenüber dem syrischen Staat loyal sind, und denjenigen die sich ihm entgegenstemmen.

Jedoch gibt es keinen Übereinstimmungsbereich über die anderen Konstanten und Details, der zwei Jahre dauernden, gegenwärtigen Krise. Zurzeit wurde sehr viel über den nahe bevorstehenden Fall der Regierung gesagt. Fristen wurden gesetzt und verpasst; und alle jene Wetten wurden verloren. Heute sind wir hier im Herzen von Damaskus, die Gastfreundschaft eines Präsidenten genießend, der eine Quelle der Betroffenheit, vieler seiner Gegner geworden ist, die noch außer Stande sind, die Gleichungen zu verstehen, die ihre Berechnungen zerstörten und seine Entfernung aus der syrischen politischen Szene verhinderten. .

Dieses unangenehme und unerwartete Ergebnis für seine Gegner, warf ihre Schemas und Anschläge um, weil sie eine selbstverständliche Frage nicht in Betracht zogen: was geschieht, wenn die Regierung nicht fällt? Und wenn Präsident Assad die syrische Szene nicht verlässt? Natürlich gibt es keine klaren Antworten; und das Ergebnis ist mehr Zerstörung, Tötung und Blutvergießen. Heute ist die Rede von einem Scheideweg für Syrien. Die syrische Armee hat sich von der Verteidigung wegbewegt um anzugreifen, einen Erfolg nach einem anderen erreichend. Auf einem parallelen Niveau erschütterten stagnierende, diplomatische Diskussionen über die Genf 2 Konferenz, die ein wiederkehrendes Thema, in den Verlautbarungen aller Parteien wurde.

Die Wahrheit - Bilder und Videos aus der Türkei



Was gerade in der Türkei passiert, wird nicht nur die Zukunft der Türkei verändern! Die Türkei kämpft gerade für Menschenrechte und die Wahrheit. Gegen Lügen, Ausbeutung der Menschen und Gewalt.

Und das betrifft die Menschen auf der ganzen Welt! Bitte zeigt eure Unterstützung. Zeigt den Menschen, dass sie nicht allein sind. Sie mussten die letzten Tage große Enttäuschungen und viel Gewalt einstecken, um die Menschheit zu verteidigen!

Samstag, 1. Juni 2013

"Status Quo in Syrien - freies Schussfeld auf Iran"



Zu erst fällt Syrien, dann kommt der Iran". Diese Aussage tätigte Nahost-Experte Christoph Hörstel im Februar 2012 im Interview mit NuoViso. Wir fragen 15 Monate später noch einmal nach dem Status Quo im Syrienkonflikt.

Zur Bundestagswahl 2013 tritt der ehemalige ARD Nachrichtenkorrespondent und Nahost-Experte Hörstel auch zur Bundestagswahl an. Mit seinem Programm für die "Neue Mitte" möchte er vor allem zunächst die Argumente in eine Debatte bringen, die längst überfällig scheint.

Mehr Informationen: http://www.neue-mitte.de

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