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Montag, 24. März 2014

HEUTE HAT JEDE FREIE PERSON IN DER WELT GEWONNEN!



Wir fühlen, dass wir gewonnen haben; Libanon hat gewonnen; Palästina hat gewonnen; die arabische Nation hat gewonnen und jede unterdrückte, erniedrigte Person in dieser Welt hat auch gewonnen. Unser Sieg ist nicht der Sieg einer Partei. Ich wiederhole, was ich in Bint Jbeil am 25. Mai 2000 gesagt habe: Es ist nicht der Sieg einer Partei oder einer Gemeinschaft; vielmehr ist es der Sieg des wahren Libanon, des wahren libanesischen Volkes und jeder freien Person in der Welt. Verfälscht nicht diesen großen historische Sieg. Sperrt ihn nicht in parteiliche, sektiererische, kommunale oder regionale Klans. Der Sieg ist zu groß, um von uns verstanden zu werden. In den folgenden Wochen, Monaten und Jahren wird sich dies bestätigen.
Sayyed Hassan Nasrallah "Rede zum göttlichen Sieg", 2000
Nachdem ich in den wenigen vergangenen Tagen die momentanen Entwicklungen verfolgte, die in rasender Geschwindigkeit sich ereigneten, denke ich, dass es an der Zeit ist, um einen Moment innezuhalten, um ruhig und sorgfältig über das, was ich ein historisches Ereignis von immenser Größe nenne, nachzudenken. Formell wird dieses Ereignis als "Die Ansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Duma-Abgeordneten, die Mitglieder des Föderativen Rates, die Chefs der russischen Regionen und die Vertreter der Zivilgesellschaft im Kreml" erinnert werden. In Wirklichkeit war dies natürlich viel mehr. Dies war die Ansprache des Neuen Russland an die ganze Welt und besonders an die vielen Völker weltweit, die das soziale, ökonomische und politische Modell verwerfen, verkörpert im gegenwärtigen Anglozionistischen Imperium, auch als "Der Westen" bekannt, einschließlich jener innerhalb des sogenannten Westens.

Die große Abkopplung der 1 % und den 99 %

In den Stunden, die der Rede Putins folgten, war ich verblüfft über die totale Abkopplung zwischen dem, was ich gerade gehört hatte, der Reaktion des Volkes in Russland und  den korporativen Medien, die darüber berichteten. In Russland verglichen gestandene politische Persönlichkeiten das, was gerade geschehen war, mit dem Sieg über Nazi-Deutschland 1945, sie wiederholten wieder und wieder, dass das, was geschehen war, eine neue Weltordnung schaffen würde und dass die Natur des Systems der internationalen Beziehungen sich für immer verändert habe. Und gleichwohl sprachen die westlichen Mainstreammedien im Westen von dem Pomp der Zeremonie und wie Putin die russische Annektion der Krim gerechtfertigt habe. Hatten sie eine andere Rede gehört?


Aber dann kamen die Reaktion der Leser auf meinem Blog, die in zunehmender Zahl berichteten, dass sie die Rede Putins mit Tränen in den Augen angehört hätten. Viele priesen sogar Putin in Begriffen, die selbst einen Kreml PR Manager erröten ließe vor Verwirrung. Was war nur los hier? Eindeutig priesen meine Leser nicht nur den Inhalt von Putins Rede und gaben ihrer völligen Übereinstimmung mit seinen Ansichten zum Ausdruck, nein, sie hatten eine tiefe emotionale Reaktion auf etwas, was sie tief innen in den Eingeweiden und ihren Seelen gefühlt hatten, etwas, was tief in ihnen einen mächtigen Widerhall verursachte.

Warum? Sehr wenige dieser Leser hatten irgendeine Verbindung zu Russland, noch weniger irgendwelche russischen Wurzeln. Manche hatten sogar in der US-Armee gegen die von den Sowjets unterstützten Vietnamesen gekämpft. Die große Mehrheit war alt genug, um sich lebhaft an den Kalten Krieg zu erinnern und wie sich das Leben im Visier der russischen Atomraketen anfühlte. Und dennoch verwarfen diese Leute völlig die offizielle Sicht der Mainstreammedien und hatten eine radikal andere Ansicht. Warum?

Ich muss hier erwähnen, dass, seit mein Blog besser sichtbar wurde (etwa in den vergangenen 6 Monaten), ich eine Menge Mails aus buchstäblich der ganzen Welt bekommen habe und dass viele dieser Mails sehr emotional waren, deutlich mit "Bauch und Seele" geschrieben und mir oft das Gefühl gaben, dass mein Briefpartner seine/ihre Seele offenbarte und einen immensen Schmerz, Frustration und gar Wut zeigte und eine noch größere Dankbarkeit und Wertschätzung dessen, was ich mit meinem Blog zu erreichen versuchte. Und nochmals, ich fragte mich - was ist es, das ich tue, dass solch einen Strom von Dankbarkeit und Emotionen verursachte? Schließlich hatte ich nie versucht, mit meinem Blog der Menge zu gefallen, sondern nur als "leicht anonym getarnten" Blog eines Typs, der seine Meinung sagt und versucht, einen freien Austausch der Meinungen zu fördern. Und dennoch haben manche Leser sogar behauptet, dass die Lektüre dieses Blog "ihr Leben verändert" habe. Warum? Wie? Ich war ehrlich verblüfft über solche Reaktionen.

Und dann verstand ich

 Die Leute waren hungrig, sie hungerten buchstäblich nach Wahrheit, und selbst wenn sie nicht mit dem, was ich schrieb, einverstanden waren, was recht oft passierte, waren sie dankbar für die Tatsache, dass ich offenbar kein Programm hatte und dass ich einfach die Wahrheit sagte, wie ich sie sah. Es wurde mir klar, dass eine Menge Leute durchaus verstanden, dass sie belogen wurden, sie hatten nur oft nicht die Mittel, die wahre Geschichte zu erfahren oder einfach nicht genug Fakten, um selbst sich ein Bild zu machen. Im Fall meines Blogs war die Tatsache, dass ich fließend fünf Sprachen spreche und ihnen somit helfen konnte, die Sprachbarriere zu überschreiten, und meine Vergangenheit als Militäranalytiker, der "hinter den Kulissen" das wahre Gesicht des anglo-zionistischen Imperiums gesehen hatte, es mir relativ leicht machte, viele, wenn auch nicht alle der Lügen der Mainstreammedien zu entlarven.

Schließlich war die Tatsache, dass ich keine politische Agenda hatte oder irgendeine politische Bindung, auch wenn ich entschiedene - und oft alberne - Ansichten über viele Gegenstände hatte, bedeutete, dass ich nicht versuchte, "mein Zeug zu verkaufen" - es war da zum nehmen oder es sein zu lassen - und dass es mir egal war, was die Leute von meinen Ansichten hielten. Eine der vielen vielen positiven Nebeneffekte der "dünnen Anonymität" (die ich definiere als anonym genug, damit sich die Leser auf die Ideen und  nicht die Person konzentrieren und anonym genug, um nicht von Idioten belästigt zu werden, aber eindeutig nicht anonym genug, mich vor irgendwem zu verstecken, der nur eine kleine Anstrengung unternimmt, mich zu identifizieren) ist, dass ich ganz eindeutig nicht versuche, mich zu verkaufen.

Nein, was hier vor sich geht, ist viel grundlegender und ich will ein Bild anwenden, um deutlich zu machen, was ich meine: es ist nicht, dass die Nahrung, die ich zubereite, so besonders schmackhaft ist, sondern dass meine Gäste wirklich hungrig waren und, wie die Iren sagen "Hunger die beste Sauce ist".

Ich glaube wirklich, dass es dieser "Hunger" ist, der die starke und emotionale Reaktion erklärt, die so viele Leute hatten, nachdem sie Putin angehört hatten. Das war ganz eindeutig größer als die Krim, die Ukraine oder selbst Russland. Das waren nur die Aufhänger, die am Ende eine russische Reaktion hervorlockten, die niemand ernsthaft für möglich gehalten hatte. Aber viele fühlten, dass etwas viel Entscheidenderes passiert war.

Worauf beziehe ich mich hier? Wenden wir uns Putins Rede zu und analysieren wir einige der wichtigsten Stellen (die vollständige Rede ist hier auf deutsch als Video zu hören und zu sehen - man sieht somit auch die große Begeisterung der Zuhörer. The Saker fordert alle auf, es sich anzuschauen.)

Putins Botschaft an die Welt


Es war klar, dass Putins Rede mit der Diskussion der jüngsten Ereignisse auf der Krim sowie der Ergebnisse des Referendums begann. Er sprach darüber, was die Krim und Sevastopol für die russische Geschichte, Kultur und Nation  bedeutete, und er innerinnerte an das erlittene Elend des tatarischen Volkes in der Sowjet-Ära. Er umriss dann die Umstände, unter denen Nikita Kruschtschow eigenmächtig (und illegal) die Krim aus der russischen Föderation an die Ukraine übergab und wie, nach dem Fall der Sowjetunion, die Ukraine unter der Herrschaft korrupter Führer litt. Und dann erklärte er, wie die legitimen Proteste des ukrainischen Volkes buchstäblich von sehr verschiedenen und gewalttätigen Menschen gekapert wurden:

"Ich verstehe jene, die zum Maidan kamen mit friedlichen Parolen gegen die Korruption, ineffiziente Staatsführung und die Armut. Das Recht auf friedliche Proteste, demokratische Prozeduren und Wahlen existieren zu dem einzigen Zweck, die Beamten zu ersetzen, die das Volk nicht zufrieden stellen. Doch jene, die hinter den vergangenen Ereignissen in der Ukraine standen, hatten eine ganz andere Agenda: Sie wollten eine neue Regierungsübernahme vorbereiten; sie wollten, die Macht ergreifen und vor nichts zurückschrecken. Sie wendeten Terror, Mord und Krawalle an. Nationalisten, Neo-Nazis, Russenhasser und anti-Semiten führten den Coup durch. Sie fahren fort, bis heute den Ton in der Ukraine anzugeben (...) wir können klar die Absichten dieser ideologischen Erben von Bandera, Hitlers Komplize im 2. Weltkrieg, erkennen."

Diese Referenz auf den 2. Weltkrieg ist nicht einfach eine rhetorische Übertreibung eines Politikers, der eine reflexartige Reaktion beim Auditorium hervorrufen will, sondern sie hat viel größere Bedeutung - eine unzweideutige Erklärung, dass heute, genau wie im 2. Weltkrieg, die eigentliche Existenz Russlands als Land, Kultur und Nation auf dem Spiel steht. Natürlich besteht die Bedrohung Russlands nicht aus ein paar nationalistischen Verbrechern mit Baseballschlägern in Kiew oder dem neuen Regime in Kiew, das sowieso nur eine reine Fiktion ist:
"Es ist auch offensichtlich, dass es keine legitime exekutive Autorität in der Ukraine jetzt gibt, niemanden, mit dem man sprechen kann. Viele Regierungsbehörden sind von Hochstaplern übernommen worden, die aber keine Kontrolle im Lande ausüben, weil sie selbst - und dies möchte ich betonen - meist von Radikalen kontrolliert werden. In manchen Fällen braucht man eine spezielle Erlaubnis von den Militanten auf dem Maidan, um mit gewissen Ministern der gegenwärtigen Regierung zu sprechen. Das ist kein Witz - das ist die Realität. Jene, die gegen den Coup waren, wurden sofort mit Repressionen bedroht."
Woher kommt also die wahre Gefahr und wer ist der wahre Aggressor, der Russland mindestens ebenso bedroht wie es Hitler im 2. Weltkrieg tat? Bevor ich die Frage beantworte, würde ich gerne bemerken, dass Putin ein ziemlich offenes Eingeständnis über die "freundlichen bewaffneten Männer in Grün" machte. Er sagte:

"Der Präsident der Russischen Föderatin erhielt vom Oberhaus des Parlamentes die Erlaubnis, die Armee in der Ukraine einzusetzen. Doch bis jetzt hat genau genommen niemand von dieser Erlaubnis Gebrauch gemacht. Die Russischen Bewaffneten Streitkräfte haben nie die Krim betreten; sie waren bereits dort in Übereinstimmung mit einem internationalen Abkommen. Gewiss, wir haben unsere Kräfte dort verbessert - das ist etwas, wovon ich möchte, dass es jeder hört und weiß - wir haben nicht das Personal-Limit unserer Armee auf der Krim überschritten, das 25 000 Mann beträgt, weil wir das gar nicht nötig hatten."
Das Geheimnis um "die höflichen bewaffneten Männer in Grün" ist jetzt gelöst: "Genau genommen" waren sie ein "Aufbesserung" der russischen Kräfte auf der Krim, die nicht ihre maximale Truppenstärke laut Vertrag mit der Ukraine überschritt. Mit anderen Worten hielt sich die Anzahl der Spetsnaz- und GRU-Einheiten, die auf die Krim geschickt wurden, im Rahmen des Vertrages, und die übrigen Kräfte, die gesehen wurden, waren in der Tat Selbstverteidigungs-Einheiten und nicht Teil der russischen Armee. Eine elegante Formulierung, gewiss.

Putin zitierte dann den Internationalen Gerichtshof der UN und die Vereinigten Staaten zur Frage der Abtrennung des Kosovo: "Das allgemeine internationale Gesetz enthält kein Verbot über Unabhängigkeitserklärungen" (UNIC) und "Unabhängigkeitserklärungen können, und tun es oft, heimische Gesetzgebung verletzen. Jedoch macht sie das nicht zu Verletzungen des internationalen Rechts" (USA) und er fügte hinzu:
"Aus irgendeinem Grund waren Dinge, die die Kosovo-Albaner (und wir haben vollen Respekt für sie) taten, erlaubt, aber nicht für Ukrainer und  Krim-Tataren auf der Krim. Man fragt sich warum."
Hier kommen wir zum Kern des Arguments: das Imperium hat keinen anderen Nutzen für das Internationale Recht, es sei denn als Feigenblatt für sein Projekt der Welthegemonie und wenn das nicht möglich ist, dann ignoriert das Imperium es und benutzt brutale Gewalt:
"Das bedeutet nicht einmal doppelte Standards; das ist umwerfend, primitiv, blanker Zynismus. Man sollte nicht so plump versuchen, alles den eigenen Interessen anzupassen, einunddieselbe Sache heute weiß nennen und morgen schwarz (...) Nach der Auflösung der Bipolarität auf dem Planeten haben wir keine Stabilität mehr. Die internationalen Schlüsselinstitutionen werden nicht stärker; im Gegenteil, in vielen Fällen verschlechtern sie sich bedenklich. Unsere westlichen Partner, unter Führung der Vereinigten Staaten, ziehen es vor, in ihrer praktischen Politik sich nicht vom internationalen Recht lenken zu lassen, sonder vom Recht der Gewehrkugeln. Sie sind in ihrer Ausschließlichkeit und Außergewöhnlichkeit zum Glauben gekommen, dass sie das Schicksal der Welt bestimmen können, dass nur sie immer Recht haben. Sie handeln, wie es ihnen gefällt: hier und da benutzen sie Gewalt gegen souveräne Staaten, basteln Koalitionen auf Basis des Prinzips 'Wenn ihr nicht mit uns seid, dann seid ihr gegen uns'. Um die Aggression legitim aussehen zu lassen, erzwingen sie die notwendigen Resolutionen von internationalen Organisationen, und wenn das aus irgendeinem Grund nicht gelingt, ignorieren sie einfach den UN-Sicherheitsrat und die UNO insgesamt (...)
Wir verstehen das, was passierte; wir verstehen, dass diese Aktionen gegen die Ukraine und Russland und gegen die eurasische Integration gerichtet waren  (... ) und wir haben allen Grund anzunehmen, dass die schändliche Politik der Eindämmung aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert immer noch gilt. Sie versuchen ständig, uns in eine Ecke zu drängen, weil wir eine unabhängige Position haben, weil wir sie aufrechterhalten und weil wir die Dinge so nennen, wie sie sind und nicht Heuchelei betreiben. Aber es gibt Grenzen für alles. Und mit der Ukraine habe unsere westlichen Partner die Linie überschritten, haben den Bären gespielt und sich unverantwortlich und unprofessionell verhalten."
Erstaunlich Worte aus dem Mund des Präsidenten einer nuklearen Supermacht: er verurteilt nicht nur die absolute Heuchelei des anglo-zionistischen Imperiums, er setzt es sogar gleich mit der direkten Fortsetzung von drei Jahrhunderten von anti-russischer Politik der westlichen europäischen Mächte! Er verurteilt nicht nur die Doppel-Standards des Imperiums, sondern macht offen die Inkompetenz seiner Führer lächerlich:
"Schließlich waren sie sich voll bewusst, dass es Millionen Russen in der Ukraine und der Krim gibt. Sie müssen wirklich jeden politischen Instinkt und gesunden Menschenverstand verloren haben, nicht die Konsequenzen ihrer Handlungen vorhergesehen zu haben. Russland fand sich in einer Position, in der es nicht zurückweichen konnte. Wenn man die Feder bis zur Äußersten spannt, schnappt sie hart zurück. Daran muss man immer denken."
Tatsächlich kann man sich nur wundern, was in aller Welt sie sich im "imperialen Hauptquartier" gedacht haben, als sie sich entschlossen, Nazis in der Ukraine zu benutzen wie sie die al Qaida in Afghanistan benutzten: glaubten sie wirklich, dass Russland wieder zurückweichen würde? Hatte es überhaupt diese Option? Nicht laut Putin:
"Es ist an historischen Wendepunkten wie diesem, wo eine Nation ihre Reife und geistige Kraft beweist. Das  russische Volk zeigte diese Reife und Stärke durch seine vereinte Unterstützung für seine Mitbürger. Russlands Position der Auslandspolitik bezog ihre Entschlossenheit aus diesem Willen unseres Volkes, unserer nationalen Einheit und der Unterstützung der wichtigsten politischen und öffentlichen Kräfte. (...) Offenbar werden wir auf äußere Opposition stoßen, aber dies ist eine Entscheidung, die wir selbst treffen müssen. Sind wir bereit, unsere nationalen Interessen eisern zu verteidigen oder wollen wir immer nachgeben, zurückweichen bis wer weiß wohin?
(...)
Russland muss jetzt auch eine schwierige Entscheidung treffen, wobei verschiedene heimische und äußerliche Erwägungen berücksichtigt werden müssen. Was denkt das Volk hier in Russland? Hier, wie in jedem demokratischen Land, hat das Volk verschiedene Auffassungen, aber ich will klarstellen, dass die absolute Majorität unseres Volkes eindeutig das, was geschieht, unterstützt."
Fassen wir zusammen. Putin hat jetzt offen erklärt, dass:

1. Es keine Grenzen der Heuchelei, Lügen, Bosheit, Dummheit und der aggressiven Natur des anglo-zionistischen Imperiums gibt.
2. Dass das Imperium durch seine eigentliche Natur eine existentielle Bedrohung Russlands darstellt.
3. Dass das russische Volk vereint ist in seiner Entschlossenheit, dem Imperium Widerstand zu leisten.

Offen gesagt, klingt das für mich sehr nach einer Kriegserklärung. Nicht notwendigerweise einen heißen Krieg mit sich bekämpfenden Armeen, aber etwas mehr als ein Kalter Krieg, in dem der status quo eine annehmbare Option war. Putin deutet an, dass der nächste Krieg ein zivilisierter sein wird, ein kultureller und sogar ein moralischer, ein Krieg in dem die eine Seite für die absolute Herrschaft eines zynischen Welthegemons steht und die andere für eine multi-polare Welt, in der alle Länder denselben Regeln und Prinzipien unterworfen sind. Aber noch wichtiger als ein einziger Regelsatz ist die Art von internationalem System, das Russland anstrebt, nämlich von der Art, wo jede Nation, Kultur und Religion eine tatsächliche, nicht nur theoretische, Freiheit hat zu leben, wie sie will. Er sagte das ganz klar 2013 in seiner Präsidenten-Ansprache vor der Föderativen Versammlung:
"Heute revidieren viele Länder ihre moralischen Werte und ethischen Normen, lösen ethnische Traditionen und Unterschiede zwischen Völkern und Kulturen auf. Von der Gesellschaft wird jetzt gefordert, nicht nur das Recht hat  von jedermann auf Gewissensfreiheit, auf politische Freiheit und privates Leben,  sondern auch fraglos die Gleichheit von gut und böse, so merkwürdig das klingt, zu verlangen, Konzepte, die sich widersprechen.

Diese Zerstörung traditioneller Werte von oben führt nicht nur zu negativen Konsequenzen für die Gesellschaft, sondern ist auch dem Wesen nach anti-demokratisch, da sie auf Basis abstrakter, spekulativer Ideen durchgeführt wird, entgegen dem Willen der Majorität, die nicht die Veränderungen akzeptiert, die durch die vorgeschlagene Revision der Werte geschehen.

Wir wissen, dass es mehr und mehr Leute in der Welt gibt, die unsere Haltung der Verteidigung traditioneller Werte verteidigen, die die geistige und moralische Grundlage der Zivilisation in jedem Land jahrtausendelang gewesen sind: die Werte der traditionellen Familien, des wirklichen menschlichen Lebens, einschließlich des religiösen Lebens, nicht nur der materiellen Existenz, sondern aud der Geistigkeit, der Werte des Humanismus und der globalen Vielfalt. Natürlich ist dies eine konservative Haltung. Aber mit den Worten von Nikolai Berdjaew geht es beim Konservatismus nicht darum, dass er die Bewegung vorwärts und aufwärts verhindert, sondern dass er die Bewegung rückwärts und abwärts hindert, in chaotische Finsternis und eine Rückkehr  zu einem primitiven Stadium abzugleiten."
Es ist ganz klar, dass dieser letzte Satz Russlands Ansicht  zum Niveau des zivilisatorischen und kulturellen Zerfalls ausdrückt, den das des anglo-zionistische Imperium den Völkern Europas und der USA aufgezwungen hat. Außerdem, wenn Putin sagt, dass "Zerstörung traditioneller Werte von oben  nicht nur zu negativen Konsequenzen für die Gesellschaft führt, sondern auch dem Wesen nach anti- demokratisch ist, da sie auf Basis abstrakter, spekulativer Ideen durchgeführt wird, entgegen dem Willen der Majorität", er damit auch klar erklärt, dass das anglo-zionistische Imperium nicht vom Volk, das in ihm lebt, beherrscht wird, sondern von Minoritäten, speziellen Interessengruppen, Lobbies in den Kulissen und den Kabalen, die ihre verbogene Agenda dem Rest des Volkes aufzwingen.

Das Grundlegende ist also dies: der Präsident Russlands hat gegen die 1 % -Elite eine offene Kriegserklärung abgegeben, die gegenwärtig das anglo-zionistische Imperium kontrolliert. Dieser Krieg wird auf vielen Ebenen geführt und kombiniert "soft power" (kultureller Widerstand, religiöser Widerstand, Informationswiderstand, finanzieller und ökonomischer Krieg) mit "hard power" (einer Armee, die bereit ist, wenn nötig gegen die US/NATO zu kämpfen, die Benutzung von "Energie-Waffen", um gegen ökonomische Kriegführung zurückzuschlagen).

In einer ironischen Wendung der Geschichte, besonders für eine kapitalistische Gesellschaft, die Marx lächerlich gemacht hat und das Konzept des Klassenkampfes verworfen hat, wird dieser Krieg im Grunde auch ein Klassenkampf sein, in dem die Oligarchen verschiedener Länder einander unterstützen werden und in dem die normalen 99 % Menschen zusammenarbeiten werden z. B. auf dem "virtuellen Schlachtfeld" des Internets.

Das entscheidende Schlachtfeld: "globale Informations-Operationen"

"Globale Informations-Operationen" ist der Begriff, der von der US- Armee verwendet wird in Bezug auf "direkte und indirekte Unterstützungs-Operationen für die US-Armee". Psychologische Operationen oder PSYOPS werden als Unterkategorie der IOs gesehen. Für unseren Zweck jedoch muss dieses Konzept nicht nur auf militärische Operationen ausgedehnt werden, sondern auf das gesamte Spektrum der nationalen Sicherheitspolitik eines Landes und, in unserem Fall, auf den "deep state" (den innersten Staat), der die Zügel im anglo-zionistischen Imperium in der Hand hält. Ich werde deshalb von Globalen Informations-Operationen oder GIOs sprechen, die Kern-Komponente, die von den westlichen korporativen Medien repräsentiert wird.

Eine Zeitlang in meinem Leben verdiente ich mein Brot, wie so viele andere Militäranalytiker, durch tägliche Lektüre der sowjetischen Presse. Nicht nur die Pravda oder Iswestija, sondern auch die langweiligeren Spezial-Zeitungen, Magazine und Besprechungen.  Ich hörte den sowjetischen Rundfunk so oft ich konnte und versäumte nie eine Chance, sowjetisches Fernsehen zu schauen, besonders die Nachrichten. Zu jener Zeit war ich jung, sehr naiv und sehr dumm, und ich glaubte im Ernst, dass die Sowjet-Union eine tödliche Bedrohung für Westeuropa war und die einzige Sache, die zwischen denen, den bösen Kommunisten, und uns, der freien Welt stand, die militärische Macht der NATO-Allianz war. Wenn ich auf mich zurückschaue und den Mist, den ich damals im Hirn hatte, fühle ich mich verwirrt, und, ehrlich gesagt, beschämt wegen meiner totalen Gutgläubigkeit. Aber damals war ich ein hingebungsvoller Soldat des Kalten Krieges, dessen Motto hieß "kenne den Feind". Und ich kannte meinen "Feind" wirklich, wirklich sehr gut. Ich werde das obige alles erklären, aber zuerst muss ich das folgende sagen:

Mit aller Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit muss ich sagen, dass im Vergleich mit den modernen westlichen Mainstreammedien die sowjetische Presse weit mehr pluralistisch war, breitgefächerter und glaubwürdiger. Gewiss, die sowjetische Presse erwähnte manche Dinge einfach nicht, aber man kann nachweisen, dass anders als die westlichen Mainstreammedien, sie nicht meinte, dass man unverschämt lügen kann bis zu dem Grad, dass selbst dass Offensichtliche kategorisch und total geleugnet wird. Zum einen war die sowjetische Öffentlichkeit weit besser erzogen. Wir alle, ich eingeschlossen, machten uns über die obligaten Stunden in Marxismus-Leninismus lustig, aber wir übersahen, dass jeder halbwegs anständige Kurs in Marxismus-Leninismus Gebiete umfasst wie Dialektik, historischer Materialismus und Ökonomie: ein Stoff, der zum Denken anregt.

Damit nicht gesagt, dass man das sowjetische Volk nicht belügen konnte - natürlich und das tat man auch - aber die Lügen mussten zumindest halbwegs glaubhaft sein und ein plausibles Szenario bieten.  Hingegen brauchen für ein Publikum, das mit CNN, BBC oder MTV groß geworden ist, die Lügen nicht den elementarsten Test in Gesundem Menschenverstand bestehen (wie es so lebhaft illustriert wurde durch die Berichterstattung der Mainstreammedien über den Krieg 08.08.08 oder die Ereignisse in der Ukraine): das Doppeldenken, das von Orwell vorhergesagt wurde in seinem Buch '1984' ist jetzt voll eingetroffen und schwarz kann weiß genannt werden und umgekehrt ohne jedes Problem. Im Vergleich würde ich sogar argumentieren, dass selbst der 'Völkische Beobachter' der Nazis mehr Information enthielt als, sagen wir die NYT, WSJ oder der BBC, deren Niveau unverschämter Lügen ich eigentlich nur, vielleicht, mit 'Der Stürmer' vergleichen könnte.

Zum ersten Mal bemerkte ich dieses absolut nie dagewesene Niveau glatter Lügen der Mainstreammedien während des US/NATO Krieges gegen Jugoslawien (Kroatien, Bosnien, Kosovo), aber ich denke, dass es seither noch viel schlimmer geworden ist.  Im Gegensatz dazu ist die moderne russische Presse außerodenlich vielfältig und den Leuten in Russland wird regelmäßig die Art Berichterstattung der gegenwärtigen Ereignisse in der westlichen Presse gezeigt, was sie verblüfft. Sie können einfach nicht verstehen, wie das möglich ist in einer Gesellschaft, die äußerlich alle Charakteriska einer freien und pluralistischen Gesellschaft hat. In den bösen alten Zeiten der Sowjet-Union war es einfacher: da gab es die staatliche Zensur. Aber im Westen gibt es keine staatliche Zensur, kein Glavlit und kein Goskomizdat, und dennoch ist die westliche Presse viel monolithischer und unehrlicher als selbst die offizielle Parteipresse der UdSSR. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der UdSSR und dem heutigen anglo-zionistischen Imperium: das Internet.

Einfach gesagt, ist  das Internet das einzige globale Medium, das weder von den Regierungen oder den Multis (was eigentlich dasselbe ist) kontrolliert wird. Ja, es gibt ungezählte Versuche von sowohl Regierungen als auch Multis, das zu ändern, aber zumindest bis jetzt zirkuliert die Information frei über das Internet. Dies brachte erstaunliche Veränderungen mit sich:

1. ein einzelner Bürger mit einem minimalen Einkommen hat jetzt das Mittel, sinnvoll den Lügen selbst großer Multis oder Regierungen zu begegnen: der Fall von Alain Soral in Frankreich ist typisch für diesen erstaunlichen Trend.
2. der Widerstand gegen das Imperium ist geographisch jetzt dezentralisiert: wie dieser Blog belegt und auch die erstaunliche Vielfalt seiner Leser.
3. Information kann einfach nicht unterdrückt werden: die Welt erfuhr von den Massakern und Gräueln der Wahabi-Aufständischen in Syrien, obwohl die Mainstreammedien alles versuchten, dies zu ignorieren.
4. weniger geheime Regierungsdokumente werden regelmäßig komprimiert durch verschiedene Individuen, um sie dann offenlegen, ohne dass sie jemand stoppen kann (Assange, Snowden, Manning).
5. eine zunehmende Zahl von Leuten trennt sich von den Mainstreammedien, die jetzt hauptsächlich durch Regierungsgelder überleben.
6. selbst jene, die immer noch Fernsehen schauen oder die Presse lesen, sind sich bewusst, dass sie belogen werden.

All dies bedeutet, dass wir in einer neuen Realität leben, in der das globale anglo-zionistische Imperium aktiv bekämpft wird durch einen globalen Widerstand, der keine Grenzen kennt, keine Nationalitäten und keine Relgionen: die Menschen aus verschiedenen Ländern, Nationen und Religionen stehen zusammen gegen einen gemeinsamen Hegemon, nicht nur theoretisch wie in "Proletarier aller Länder vereinigt euch!", sondern in der Wirklichkeit und sie arbeiten aktiv miteinander.

Es ist dieser globale Widerstand gegen das Imperium und seine GIOs, an den Putins Worte gestern gerichtet waren. Natürlich sprach er vor allem zum Volk von Russland, der Krim und der Ukraine, aber er sprach darüberhinaus zu allen jenen, wahrscheinlich viele Millionen, die sich die Mühe machen, ihn auf YouTube zu hören oder ein Transkript seiner Rede zu lesen.

Deswegen natürlich ist dies alles viel größer als nur ein Machtkampf um eine relativ kleine Halbinsel im Schwarzen Meer: gestern sagte zum ersten Mal ein mächtiger und entschlossener Staatsman offen zum Imperium: wir kennen dich, wir verstehen, was du zu tun versuchst, und wir werden es nicht zulassen. In der Tat weisen wir alles zurück, wofür du einstehst und wir werden dich niemals über den Planeten herrschen lassen. Und heute haben wir die Mittel, dich aufzuhalten!

Weltweite Berichte von Staubstürmen

Ich glaube, dass wir in eine neue Ära eintreten, auf die viele von uns seit langem gehofft haben. Eine Ära, wo ein Widerstand, der nur örtlich begrenzt war, endlich einen Führer gefunden hat, nicht um zu kommandieren, sondern der fähig ist, ihn zu repräsentieren und zu inspirieren. Ich glaube ehrlich nicht, dass Putin das wollte. Er hätte es vorgezogen, in der Haut des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu stecken, der Putin voll unterstützte, der es aber vorzieht, eine offene Konfrontation mit dem Imperium zu vermeiden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo China wirklich mächtig ist.

Iran und Hisbollah haben seit vielen Jahren offen Widerstand geleistet, aber sie haben einfach nicht die Mittel, über den Nahen Osten hinaus Einfluss zu haben. Was den Widerstand in Lateinamerika (Venezuela, Ecuador, Kuba, Nicaragua, Bolivien) angeht, so ist er nicht in der Lage gewesen, effektiv mit den lauwarmen oder zögernden Führern (Brasilien, Chile, Argentinien) oder mit reinen Marionettenstaaten (Kolumbien) klar zu kommen. Wenn etwas, dann zeigt die kürzliche Abstimmung im UNSC, wo nur China sich enthielt und alle anderen Mitglieder gegen Russland stimmten, dass im globalen Maßstab Russland allein steht und dass kein Weltführer den Mut hat, offen neben Putin zu stehen.

Obwohl ich Putins Karriere seit 1999 sehr sorgfältig verfolgt habe, dauerte es bis 2008, um wirklich ein Gespür zu bekommen, was es mit diesem Mann auf sich hat. Doch ich weiß, dass eine Menge Leute skeptisch blieb: war er wirklich, was er zu sein schien oder spielte er nur ein ausgeklügeltes Spiel des "guter Junge - böser Junge" mit Medwedew, von denen jeder sein eigenes Publikum ansprach? Als Russland zum G8 eingeladen wurde und als es dem WTO beitrat, fragte sich eine Menge von wirklich aufmerksamen Beobachtern, ob Putin taatsächlich "anti-Imperium" war, wie er behauptete, oder ob er nur hart um bessere Bedingungen  im internationalen System des Imperiums feilschte. Ich hoffe, dass heute diese Skeptiker sehen, dass Putin "echt" ist und dass er jetzt der de-facto Führer des globalen Widerstands gegen das anglo-zionistische Imperium ist.

Wie ich oben erwähnte, berichtete eine Menge von Lesern auf diesem Blog, die keine persönliche Bindung an Russland haben, dass sie Putins Ansprache mit Tränen in den Augen anhörten. Dies resultierte in einer ziemlich bewegenden Diskussion über rote Augen erzeugende "Staubstürme" in mehreren Teilen der Welt (Deutschland, USA, Uruguay, Österreich, Kanada und natürlich Russland). Ein anonymer Schreiber jedoch wollte nicht einen hübschen Euphemismus benutzen, sondern schrieb schlicht:
"Hier gab es keinen Staub, es war nur ein aufrechter, reiner Schrei nach Hoffnung für die ganze Menschheit in der Welt, dass wir in Frieden leben können, gegenseitigem Respekt, Überfluss und Wohlstand für jedermann auf dieser wundervollen Erde. Ich glaube, dass dies der Beginn einer neuen Ära ist." Mit anderen Worten: Putin - wir hörten dich!

Schlussfolgerung - ein Sieg, der jedem freien Menschen gehört

Zuerst möchte ich eins eindeutig sagen: was in der Krim geschah, ist definitiv ein Sieg, aber nur in einem weiteren Sinn, und er ist noch nicht zu Ende. Die erste Regel der Kriegführung ist, niemals den Feind zu unterschätzen und niemals das tun, was die Franzosen "die Haut des Bären verkaufen, bevor er erlegt ist" nennen.

Dies ist noch lange nicht beendet und wenn es wirklich der "Anfang vom Ende" des Imperiums ist, dann ist es auch erst der Beginn eines langen und sehr gefährlichen Prozesses. Manche Imperien sterben mehr oder weniger friedlich, zerstört durch ökonomischen Ruin und over-reach (Überstreckung), aber andere müssen in einer Orgie der Gewalt besiegt werden. Obwohl ich an schlechten Tagen manchmal tagträume und einen Soldaten der russischen Armee die russische Fahne über dem Kapital hissen sehe, wie es Meliton Kantaria über dem Reichstag tat. Ich glaube nicht, dass es eine große Freude inmitten eines nuklearen Winters wäre. Die Aufgabe lautet also, das Imperium zum Einsturz zu bringen, ohne den Rest des Planeten mit einzureißen.

Die Teile des Planeten, die "befreit" worden sind (Russland, Belarus, Kasachstan, China, Iran etc.), müssen Widerstand leisten und frei bleiben. Jene Teile, die noch umkämpft sind (Syrien, Libanon, Venezuela etc.) müssen ihren Kampf fortführen, wie der Rest der Welt fortfahren muss, seinen gewaltlosen, ideologischen und Informations-Widerstand gegen das Imperium und seine Lügen zu führen. Wir können das bekannte Bild benutzen von einem Schwarm Bienen, der ein großes Tier angreift - einzeln können die Bienen wenig erreichen, aber in einem koordinierten Angriff können sie selbst ein viel größeres Tier besiegen und sogar töten.

Unterdessen können wir uns diese Woche unseres gemeinsamen Sieges erfreuen und die Worte von Hassan Nasrallah  in seiner absolut wunderbaren "Göttlicher Sieg" Rede umschreiben und sagen: "Wir fühlen, dass wir gewannen; Russland gewann; die Krim gewann; die slawischen Länder gewannen, und jeder unterdrückte, erniedrigte Mensch dieser Welt gewann auch. Es ist nicht der Sieg einer Partei oder eine Gemeinschaft; vielmehr ist es ein Sieg für ein wahres Russland, das wahre Volk Europas und jeden freien Menschen in der Welt. Verbiegt nicht diesen großen historischen Sieg. Zwängt ihn nicht in eine Partei, einen sektiererischen, kommunalen oder regionalen Klan. Dieser Sieg ist zu groß, um von uns verstanden zu werden."

Es gibt ein Lied über Krieg als eine Metapher für jeden Widerstand gegen das Böse und Brutalität, das sehr populär in Russland ist, genannt "Ein Toast auf"
mit den folgenden Worten:

Lasst uns auf das Leben toasten, komm Bruder, bis zum Ende
Lasst uns auf jene toasten, die damals mit uns waren
Lasst uns auf das Leben toasten und mögen alle Kriege verflucht sein!
Wir werden an jene denken
Die damals mit uns waren.
Einen Toast auf sie, einen Toast auf uns
Und auf Sibirien und den Kaukasus
Auf das Licht in fernen Städten
Und auf Freundschaft und auf Liebe
Einen Toast auf dich, einen Toast auf uns,
Auf Luftlandetruppen und die Spetsnaz
Auf Kampf gegen Auszeichnungen
Lasst uns toasten, mein alter Freund!

Im selben Geist toaste ich euch zu, alle meine Leser und Freunde im Widerstand. Und ich wünsche euch Mut und Standhaftigkeit in dem langen Kampf vor uns. Aber heute lasst uns richtig feiern!


Quelle - källa - source

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