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Freitag, 18. April 2014

Europäische Medien, eine Betonmauer der Zensur?

Im Vorfeld der der großen Pressekonferenz mit Wladimir Putin (am 17.April) hat sein Presse-Sprecher, Dmitri Peskow in einem Interview für russischen TV-Sender “Rossija24″ erklärt, die Europäer bekommen in den Medien nicht vollständige Informationen, weil die russische Sicht durch Zensur in europäischen Medien unterdrückt wird.
Zitat: Dmitri Peskow (Übersetzung ohne Obligo)
“Faktisch gesehen sind die europäischen Leser und TV-Zuschauer nicht in der Lage, vollständige Informationen über Geschehnisse in der Ukraine zu bekommen. Den Europäern wurde das Recht geraubt, eine freie Wahl über die Informationen zu treffen. Das kann man mit großem Bedauern feststellen, leider aber ist es so.
Es ist so, dass Russlands Vertreter in den Medien ihre Sicht auf die Situation darzulegen versuchen, wie es z.B. unsere Abgeordnete oder Russlands Außenminister Lawrov oder selbst Wladimir Putin immer wieder tun.
Russlands Vertreter versuchen also immer wieder russische Positionen in den Medien zu erklären, sie versuchen auch verschiedene Mythen und Beschuldigungen zu lüften und zu entlarven.
Diese Erklärungen von uns kommen in den westlichen Medien nicht durch, nicht etwa weil unsere Erklärungen inkorrekt oder nicht haltbar wären, ganz im Gegenteil, unsere Positionen sind sehr konsequent argumentiert.
Unsere Sicht der Dinge kommt in den westlichen Medien nicht durch, weil sie auf eine große Betonwand der Zensur trifft.
So etwas haben wir vorher noch nicht gesehen, wir haben uns nicht vorstellen können, dass eine solche Zensur offen zutage treten könnte.”


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Ihr Oeconomicus

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