Aktuell

Dienstag, 24. April 2012

Erwarten Sie von den Medien nicht die Wahrheit

Die Medien werden in einer Demokratie als vierte Staatsgewalt bezeichnet, als eine Kontrollinstanz der herrschenden Mächte, welche die Bürger auf dem Laufenden halten und informieren sollen, um so zur öffentlichen Meinungsbildung beizutragen. Es geht schlichtweg um die Wahrheit, welche die Medien herauspräparieren und präsentieren sollen. Doch was, wenn die Medien genauso mit Scheuklappen durch die Gegenwart rennen, ebenso wie unsere Politiker und die meisten unserer Mitmenschen? Auch beim täglichen Lesen der neusten Meldungen müssen Sie bedenken: Journalisten, Redakteure und Reporter sind auch nur Menschen, die dem System meistens hörig sind. Erwarten Sie also keine objektive Darstellung der Zustände und schon gar nicht eine richtige Einschätzung der Krise – die gibt es sehr selten.


Über die Finanzkrise liest man überall momentan, und auch über eine Vorsorge gegen die Auswirkungen der Krise ist ab und zu etwas zu lesen. Das ist insgesamt erfreulich, auch wenn die umfassende Krisenvorsorge nach wie vor oft als eine übertriebene Panikreaktion von verängstigten Schwarzsehern dargestellt wird.

Dass meine Vorhersagen, die ich seit Jahren vertrete, leider eingetreten sind, wird geflissentlich verschwiegen. Ich kann Ihnen zu der Medienarbeit folgende Erfahrungen mitteilen: Ich hatte in den letzten Monaten mit verschiedenen Medien, angefangen vom ZDF, Focus TV, RTL, dem Bayerischen und Mitteldeutschen Rundfunk, freien Filmproduzenten und verschiedenen Printmedien, zu tun. In Gesprächen mit den Redakteuren und Journalisten konnte ich bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht erkennen, dass sie verstehen, was die Stunde schlägt.

Im Rahmen der Gespräche fragte ich bspw., mit was sie bezahlen, wenn die Banken geschlossen bleiben oder was sie in solch einem Fall essen. Darauf erhielt ich nur Floskeln, Ausflüchte und Achselzucken.

Dementsprechend fielen dann auch die Berichte aus. Ich habe den Eindruck, dass die Medien mit einer fertigen Story kommen und diese dann mit zusammengeschnittenen Aussagen und Bildern, die dann entsprechend – giftig, abwertend oder belustigend – kommentiert werden. Von gründlicher Recherche kann da keine Rede sein, denn manche Fakten setzten sie ohne Rückfrage ein. Für mich waren dies interessante Einblicke, wie und was die Medien uns vorsetzen.

Behalten Sie die Berichterstattung der Massenmedien im Auge, denn sie gibt wertvolle Rückschlüsse auf die momentane Stimmungslage im Land. Informiert zu sein ist ein wichtiger Baustein in der umfassenden Krisenvorsorge. Erwarten Sie von den Medien jedoch nicht eine präzise Einschätzung der Lage, die auch den Crash und die Vorbereitung darauf thematisiert – ähnlich wie die Politik scheinen die meisten Medien der Illusion des Scheingeldsystems immer noch hörig zu sein.

Es gilt: Die Dinge beobachten, die Fakten herauszufiltern und selbst Schlüsse daraus zu ziehen. Sie werden es nicht aus den Medien erfahren, wenn der Crash erst mal Wirklichkeit ist – der Kollaps wird so plötzlich kommen, dass dazu erst im Nachhinein berichtet werden wird. Doch Sie sollten persönlich vorbereitet sein.





http://www.krisenvorsorge.com/erwarten-sie-von-den-medien-nicht-die-wahrheit/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen