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Montag, 9. Januar 2012

LE MONDE: „Für einen geordneten Rückzug aus dem Euro“

Paris (DE) – Die Luft für die Eurokraten wird immer enger. In Frankreich fordern nun zwölf renommierte Ökonomen einen Ausstieg aus der maroden Kunstwährung.
 
Laut der großen französischen Zeitung LE MONDE sprechen sich die zwölf Ökonomen Gabriel Colletis, Alain Cotta, Jean-Pierre Gérard, Jean-Luc Gréau, Roland Hureaux, Gérard Lafay, Philippe Murer, Laurent Pinsolle, Claude Rochet, Jacques Sapir, Philippe Villin, Jean-Claude Werrebrouck „für einen geordneten Rückzug aus dem Euro“ aus. Sie fordern unter anderem eine Rückkehr zur nationalen Währung, eine Überprüfung der Banken, inwiefern diese eine Finanzhilfe brauchen und ein vorübergehendes Einfrieren der Preise auf Güter und Dienstleistungen.


Die Ökonomen halten das vehemente Festhalten am Euro für einen Weg in eine Sackgasse. Sie sehen in den Spardiktaten für die nationalen Haushalte Hilfsabhängiger Länder eine Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftssituation. Aus Sicht der Wissenschaftler ist daher der baldige Ausstieg aus der teuren Einheitswährung zwingend erforderlich.

In Deutschland warnen auch zunehmend bekannte Persönlichkeiten wie Hans-Olaf Henkel und Hans-Werner Sinn vor dem Euro. Sie werden allerdings von etablierten Politikern bekämpft, ganz nach dem Motto: „Weil nicht wahr sein kann was nicht wahr sein darf!“
 

Quelle:  http://deutschlandecho.org/index.php/2012/01/05/lemondefureinengeordnetenruckzugausdemeuro/

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