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Freitag, 6. April 2012

Ex-Mitarbeiter: Al Jazeera erfindet Geschichten über Syrien

Einer der ehemaligen Mitarbeiter des arabischen Nachrichtenkanals Al Jazeera hat gesagt, dass Berichte des Senders über Syrien teilweise frei erfunden seien und Tatsachen bewusst weggelassen würden. Die Fakten seien oft “extrem anders”, als in den Berichten dargestellt.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des arabischen Nachrichtensenders Al-Jazeera hat gesagt, dass die Berichterstattung über Syrien teilweise frei erfunden sei. Al Jazeera ist der verlängerte Arm westlicher Medien in der arabischen Welt.


Erst kürzlich hatten fünf Mitarbeiter ihre Arbeit bei dem Sender zeitgleich hingeworfen und gekündigt. Grund war die bewusst falsche Berichterstattung, welche den Mitarbeitern dort diktiert wird.
“Die Fakten sind völlig anders, als es von Al Jazeera berichtet wird, extrem anders”, sagte Moussa Ahmed, ehemaliger Produzent von Al-Jazeera am Mittwoch. Ahmed betonte, dass der Kanal zahlreiche Fakten bewusst weglasse und den Tatsachen frei erfundene Stories zufüge. Ahmed ist einer der fünf Al-Jazeera Mitarbeiter, die Mitte März gekündigt hatten.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Emir von Katar einen direkten Einfluss auf das Programm und die Inhalte hat, die von Al-Jazeera ausgestrahlt werden. Katar gilt als Proxy für den Westen. So ist zum Beispiel Katar seit 1998 der Sitz des Hauptquartiers der US-Truppen im Nahen Osten. Zudem befand sich dort die Kommandozentrale im illegalen Angriffskrieg der USA gegen den Irak im Jahr 2003.






http://www.gegenfrage.com/ex-mitarbeiter-al-jazeera-erfindet-geschichten-ueber-syrien/

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