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Donnerstag, 16. April 2015

Golineh Atai und das Trollniveau in den ARD-“Nachrichten”

ARD_tagesthemen_14.4.2015_TrollfabrikDass diehttps://propagandaschau.wordpress.com/ Kriegshetzerin und Maidan-Propagandistin Golineh Atai mit echtem Journalismus so viel zu tun hat, wie der militante Putsch in Kiew mit Demokratisierung oder dem Aufbau eines Rechtsstaats, kann nur noch bezweifeln, wer von ARD und ZDF so manipuliert, eingelullt und nachgerade verblödet wurde, dass er auch glaubt, den Großakteuren in der Weltpolitik ginge es um Humanismus oder Schwulenrechte.
Der Schmieren- und Lügenjournalismus der öffentlich-rechtlichen Anstalten, mit dem die Namen Atai, Lielischkies, Eigendorf, Lichte für alle Zeiten verbunden sind, wird ohne jeden Zweifel als ein Schandmal in die deutsche Geschichte eingehen, an dem sich der echte Journalistennachwuchs vielleicht eines Tages kopfschüttelnd abarbeiten wird. Der hier rezensierte Beitrag von Golineh Atai über einen vermeintlichen “Troll Putins”, könnte dabei als Anschauungsmaterial dienen, wie echter Journalismus keinesfalls auszusehen hat – und wie dümmlich-primitiv und selbstentlarvend Propaganda sein kann.

Bild anklicken, um Beitrag in ARD-Mediathek tźu starten (3:23min)

Mindiyarov.png _240Hauptdarsteller – und das kann man wörtlich verstehen – in diesem als Journalismus verbrämten, visuellen Schundroman über ein Haus der Trolle in Sankt Petersburg ist ein gewisser Marat Burkhard oder auch Marat Mindiyarov. Der Schweizer Tagesanzeiger präsentierte ihn bereits vor fast 5 Jahren als Marat Mindiyarov, dann erneut, Ende März diesen Jahres, als Marat Burkhard. Schon damals träumte der offenbar aus der Schweiz nach Russland abgeschobene Möchtegern-Schriftsteller davon, ein Buch zu schreiben. Angestellter eines Hostels sei er und Touristenführer – so der Artikel von 2010. Aus dem Buch ist in den letzten 5 Jahren offensichtlich nichts geworden, denn diesen “Traum” hat er immer noch, wie Golineh Atai zu berichten weiß. Darüberhinaus will sie den ARD-Zuschauern weißmachen, Burkhard/Mindiyarov sei “Geografie-Lehrer”. Das dient zweifellos dazu, eine vermeintliche Seriösität zu suggerieren, wirft aber schon die Frage auf, warum ein studierter Geografie-Lehrer in der Schweiz keinen guten Job bekommen sollte, sich in Moskauer Hostels als Touristenführer über Wasser halten oder sich als Putins Troll verdingen muss.
Wenn man die Wahrheit so weit dehnen will, wie man das von den ARD-tagesthemen und speziell Golineh Atai kennt, dann könnte man vielleicht großzügig zugestehen, dass ja auch ein Touristenführer in gewisser Weise ein Geografie-Lehrer ist. Atai selbst bezeichnet sich ja als “Journalistin”, unter diesem erbärmlichen Wahrhheitsanspruch geht auch ein Touristenführer als Pädagoge durch.
Mindiyarov1.png _597Wer jetzt – nicht zu Unrecht – meint, Burkhard/Mindiyarov könne ja in den letzten 5 Jahren durchaus studiert oder als Lehrer gearbeitet haben, dem sei ein Interneteintrag auf einer russischen Verbraucherseite vom 23. März empfohlen, der sich seiner Person widmet. Die Google-Übersetzung lautet:
All employers please note !!!
Marat Mindiyarov, a citizen of the Russian Federation, date of birth: 31/01/1975 Does not comply with labor discipline (absenteeism) and the basic norms of working etiquette. Showing boorish attitude towards superiors, colleagues and customers, rude and behaves like a schoolboy. We he worked as a guide, the guide, the company “Cruise”, St. Petersburg. A few years before the device to us, he changed about a dozen jobs, indicating that at the unreliability of the employee. This is when you consider that person 40 years!
In general, be careful when taking Mindiyarova to their work. And do not get fooled by his stories that he tells himself.
The administration of the company “Cruise”.
Drei Tage später antwortet Trans-Siberian Hostel:
This character worked in our administrator. After his admission and placement of the guests were shocked by the rudeness and service. of course, knows that in our hostel disgusting service, starting with the administration, flew quickly. As a consequence – reducing the flow of visitors and profits, loss of credibility. Be careful.
Natürlich sind auch diese Informationen mit Vorsicht zu genießen. Denkbar ist – sollte seine Geschichte stimmen -, dass es sich um einen Racheakt handelt. Da es sich aber in beiden Fällen um vermeintliche Arbeitgeber aus dem Hotelgewerbe handelt, erscheinen die Anschuldigungen – auch im Hinblick auf die bisherigen Informationen über Burkhard/Mindiyarov – mehr als plausibel.
Ist Burkhard/Mindiyarov also ein seriöser Geografie-Lehrer, der – aus welchen Gründen auch immer – sich auf eine Annonce für eine Internet-Agentur beworben und zu seiner eigenen Verwunderung in einer “Troll-Höhle” gelandet ist? Oder sehen wir hier vielleicht doch eine gescheiterte Existenz, die – gerade wieder einmal aus einem Hotel-Job geworfen – sich in die westlichen Medien bringen will, um vielleicht doch ein Buch zu schreiben, von dem er schon seit Jahren träumt? Vieles spricht für Letzteres. Auch das Burkhard/Mindiyarov sich selbst dezidiert als “pro-westlich” bezeichnet, wie er das im Interview mit dem US-Propagandasender “Radio Free Europe” (Burkhard: Yes, I’m pro-Western.) getan hat, deutet auf alles andere, als seriöse Motive.
Bemerkenswert ist auch, dass man ausgerechnet ihn, der jahrelang in der Schweiz lebte, nicht als Troll in Schweizer oder auf deutschen Webseiten eingesetzt haben soll. Eine Frage, die Atai in ihrem Bericht komplett unterschlägt. Bereits die SZ hatte in der Vergangenheit suggeriert, die angeblichen Trolle würden in deutschen Medien arbeiten. Tatsächlich aber gibt es selbst bei dieser fragwürdigen Geschichte dafür nicht den geringsten Hinweis, was darum geradezu als weiterer Beweis angesehen werden kann, dass überhaupt keine bezahlten russischen Trolle in deutschen Medien unterwegs sind – was wiederum allein aus sprachlichen Gründen eine ziemlich abwegige Vorstellung wäre.
Ein weiterer Punkt, der gegen diese fadenscheinige Geschichte eines mehr als fragwürdigen “Zeugen” spricht, ist die Tatsache, dass es die russische Regierung gar nicht nötig hätte, in den russischen Medien zu trollen. Anders als in Deutschland, stehen 80% oder mehr Russen hinter der Ukraine-Politik der Regierung und dezidiert hinter ihrem Präsidenten. Selbstverständlich muss man davon ausgehen, dass es im russischen Geheimdienst und der Armee Psy-Op-Gruppen gibt, die die Medien kontrollieren. Angesichts der vom Westen inszenierten “Farben-Revolutionen” wäre es fahrlässig hier nicht mögliche Entwicklungen zu beobachten, die das Land in ein neues Chaos oder Bürgerkrieg stürzen könnten – wie es dem Westen in der Ukraine gelungen ist. Man muss auch annehmen, dass diese Leute, die in den Diensten arbeiten auch privat in den Medien kommentieren und dort die nationale Karte vertreten – was völlig legitim ist.
Wozu also sollte eine solche “Troll-Höhle” dienen, mit unzuverlässigen Jobbern, die per Annonce oder von der Straße angeheuert werden? Um Putin 85% Zustimmung zu bringen? Zweifel sind angebracht – werden aber selbstverständlich von der verkappten Maidan-Aktivistin und billigen Schmierenjournalistin Golineh Atai in keinster Weise formuliert. Ihrer Propaganda passt dieser dubiose Mensch und seine windige Geschichte bestens ins Konzept.
Schlimmer noch: Atai lügt den ARD-Zuschauern in den tagesthemen frech ins Gesicht, wie wir jetzt zeigen. Um diese abstruse Story eines dubiosen und pro-westlichen Möchtegern-Autors, noch ein bisschen zu würzen, werden Bildchen präsentiert, die die vermeintlichen Trolle angeblich in ihren Kommentaren benutzen sollen.
Atai_Trolle_BilderAtai:c“Zur Unterstützung setzen die Trolle solche Bilder ein. Vulgäre, meist rassistische Darstellungen – schnell und billig produziert.”
Zu Atais Behauptung, es handele sich um “vulgäre, meist rassistische Darstellungen”, werden die rechts abgebildeten Grafiken präsentiert. (Zum Vergrößern auf das Bild klicken) So kurz und schnell hintereinander geschnitten, dass sich der Zuschauer kein eigenes Bild machen kann und sich auf die Aussagen Atais verlassen muss. Tatsächlich findet man rechts auf Anhieb nicht ein einziges rassistisches Motiv. Atai hat die Zuschauer wieder einmal belogen. Die Mehrheit der Bilder ist nicht einmal vulgär, sondern politisch-satirische Persiflage us-amerikanischer oder ukrainischer Politiker oder Kinofilme.
Atai_Trolle_Bilder1Um die freche Lüge von den mehrheitlich rassistischen Bildern zu untermauern, wird dann ein einziges Bild (rechts unten) präsentiert, dessen Herkunft nicht belegt wird. Ist es aus einem russischen Forum, in dem Burkhard/Mindiyarov angeblich gegen Bezahlung getrollt haben will? Auch die ursprüngliche Quelle dieses Bildes, die man oftmals sehr einfach recherchieren kann, bleibt unklar. Die Berufslügnerin Atai begnügt sich damit, es zu benutzen, um die russische Regierung – die ja angeblich hinter dem Ganzen stecken soll – als rassistisch zu diffamieren. Lüge und Schmierenjournalismus – einmal mehr die erwiesenen Markenzeichen der ARD!
An dieser Stelle erinnern wir noch einmal an einen Beitrag hier im Blog von vor mehr als einem Jahr. Damals meinten die USA, in den G8 sei kein Platz mehr für Russland, was vom deutschen Aussenminister heute noch als eigene deutsche Position dargestellt wird. Damals präsentierte ARD-Troll Caren Miosga ein Bild, das in jeder Hinsicht als billig, vulgär und diffamierend bezeichnet werden kann. Putin und Lawrow als Hunde, die draussen bleiben müssen. Die ARD auf dem Niveau russischer Trolle – finanziert mit Zwangsgebühren deutscher Bürger. Dabei hatte Putin schon vor 2 Jahren klar gemacht, wie es um die G8 steht.
tagesthemenhundeAuch wenn ukrainische “Trolle” demonstrieren und vulgäre Plakate zeigen, ist es der ARD mehr als recht, selbst solche Diffamierungen, über deren Art sich Atai hier völlig verlogen echauffiert, zu präsentieren:
tagesthemenruslana
FAZIT:
Einmal mehr zeigt sich die ARD als billige Propagandaklitsche, die freche Lügen, mangelnde Recherche, politisch intendierte Diffamierungen und Doppelmoral zum Kernelement der “Berichterstattung” gemacht hat. Das gilt völlig unabhängig davon, ob die Mär von der Trollhöhle sich letztlich als kompletter Hoax oder doch als peinlicher Versuch der russischen Regierung oder ihr positiv gesinnter Geschäftsleute entpuppt. Die Aufgaben eines echten Journalisten wären echte Recherche und echte Belege gewesen. Sowas benötigt Akribie, Ausdauer und vor allem den Willen, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Um diese Wahrheit geht es aber weder der Berufslügnein Golineh Atai, noch den ARD tagesthemen, die hier einmal mehr beweisen, dass sie selbst auf dem Niveau agieren, dass man von grottigen Trollen auf nahezu allen Webseiten kennt.


Quelle:




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