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Montag, 21. Januar 2013

Durchbruch? Syrische Armee kesselt Tausende Rebellen ein

Während die Welt den Blick nach Mali wirft, wendet sich in Syrien das Blatt. Die Regierungstruppen haben nach eigenem Bekunden Tausende Islamisten und Terroristen in einem Vorort von Damaskus eingekesselt. Die gestellten Optionen sind so einleuchtend wie einfach, entweder ergeben sich die eingekesselten, oder Sie werden sterben. Wäre die Regierung in Syrien so brutal wie behauptet, hätte man sicher schon mit Bombardements begonnen. Bei den Getöteten finden die Regierungstruppen häufig modernste Waffen und Kommunikationsmittel, nicht selten aus US- oder israelischer Produktion.

Die alternativen Medien hatten schon lange darüber spekuliert, bei großen Teilen der Rebellen solle es sich um Söldner handeln, welche von westlichen Staaten zum Umsturz der Assad Regierung finanziert und ausgerüstet werden. Nur die Waffen und Kommunikationsmittel wären nicht unbedingt Aussagekräftig, jedoch liegen nach Angaben von Ria Novosti nun noch weitere Indizien vor.

Bei vielen Toten finde man Papiere welche zeigen, dass diese aus der Türkei, Libyen und Afghanistan stammten. Geschichtlich Interessierte überraschen solche Aussagen kaum. Das Prominenteste Beispiel eines solchen Stellvertreterkrieges war Afghanistan. Die Geschichte dieses Krieges ist an Listigkeit und Hinterhältigkeit kaum zu beschreiben. Sowohl die USA, als auch die ehemalige Sowjetunion waren bereit etwa 1 Millionen Afghanen für die eigenen Interessen zu Opfern.
Auch für den Krieg in Afghanistan wurden Söldner aus anderen Ländern rekrutiert, welche auch nach dem Krieg noch in dem Land blieben. So heißt es bei Wikipedia dazu:

Speziell in orthodoxen islamischen Ländern wie Saudi Arabien wurden Söldner angeworben, die sich nach Kriegsende im zersplitterten Land festsetzten.
Frank Anderson vom CIA brachte es auf den Punkt, in einem Interview sagte er: Dieser Krieg wurde mit unserem Gold, aber ihrem Blut ausgefochten.
Der Westen ist im Augenblick auf zu vielen Kriegsschauplätzen involviert, Irak, Afghanistan, Mali seien hier nur exemplarisch genannt, die Liste ist um ein Vielfaches länger. Sollten die Syrischen Regierungstruppen die Oberhand gewinnen, dürfte sich das Blatt in dem Land nachhaltig wenden. Es wird Zeit eigene Interessen zurückzustellen und nicht die Völkermorde allerorts zu Unterstützen.

Mit Dank an:
Quelle - källa - source

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