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Samstag, 17. September 2011

Sarkozy und Cameron teilen sich den Kuchen

Al Rai TV News: “Dr. Ibrahim, was sind Ihre Stellungnahmen zu dem Besuch von Cameron und Sarkozy in Libyen?”
Dr. Ibrahim: “Der Besuch ist in vielerlei Hinsicht bedeutsam. Zuerst einmal fand der Besuch unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Tripolis statt; sie kamen in Militärmaschinen und waren abgesichert durch einen breiten militärischen Sicherungsgürtel; sie flogen vom M’eteega-Flughafen zum Hotel, in dem sie ihre Konferenz abhielten, in Hubschraubern, weil ihnen klar war, dass libysche Freiwillige und die libysche Armee überall in der Stadt zugegen sind.


Wie wir schon früher angedeutet haben, sind sie gekommen, um die Früchte ihrer Saaten zu ernten. Sie fürchten den Run der USA und anderer NATO-Staaten auf den Kuchen Libyen, so wie sie das sehen; so sind sie eben nach Libyen geeilt, um ihre Verträge mit den Verrätern abzuschließen; dies soll ihren Griff nach dem libyschen Öl erst mal garantieren; dann kommt der libysche Wiederaufbau – und sie reden über den Wiederaufbau des Landes mit libyschem Geld, das sie zerstört haben – also die Infrastruktur, die Schulen, die Krankenhäuser, die Wohnhäuser und die Fabriken; sie verdienen also sogar an dem, was sie kaputtmachen.

Und sie verdienen am Wiederaufbau und sie werden sicherlich nicht das Land an sich wiederaufbauen. Außerdem verfügt jede Kolonialmacht über seine Leute und Agenten. Die Kolonialmächte unterstützen die Positionen ihrer Agenten und bauen politische Figuren auf, die ihre Sache vertreten.

Deshalb versichere ich Ihnen und allen freien Menschen in Libyen und der ganzen Welt, dass der Krieg noch lange nicht zu Ende ist und wir immer noch in der Lage sind, Widerstand zu leisten und den Krieg zu gewinnen. Ich weiß, wovon ich rede und ich weiß, dass wir gewinnen werden. Ich bitte deshalb alle honorigen Leute in Tripolis, zivilen Ungehorsam auszuüben und nicht zur Arbeit zu gehen, um das Projekt zu verzögern, dessen Ziel die Beseitigung der  Unabhängigkeit und Identität Libyens ist.

Dieser passive Widerstand und zivile Ungehorsam helfen unseren Kämpfern – unseren jungen Freiwilligen und der libyschen Armee in Zawya, Zliten, Sorman, Sibrata, Jufra und Ghat, den Kampf fortzusetzen und sich für DEN MARSCH sehr bald neu zu formieren.

Insofern ist der Besuch von Cameron und Sarkozy eine Ankündigung für das Projekt der Rekolonialisierung. Deshalb ist die Souveränität und die Freiheit in Gefahr und jeder Libyer hat eine heilige Rolle und eine unbedingte Pflicht, seinen eigenen Beitrag innerhalb seiner persönlichen Möglichkeiten zu geben und nicht mit den Kolonialisten und Verrätern zu kollaborieren.

Ich möchte nochmals den Libyern versichern, dass die bewaffneten Gangs nun geschwächt sind und untereinander zerstritten. Große Teile derselben haben den Kampf aufgegeben und viele haben Libyen unter großen Verlusten verlassen. Andere Gruppenh haben den Kampf wegen des zu grossen Blutvergießenseingestellt. Wir verfügen über viele tausend Leute, die für ihr Land kämpfen.



Wir haben die Munition, wir haben das Geld, wir haben die Herzen der Leute, wir haben die nationale Legitimität. die religiöse Legitimität, die moralische Legitimität, die kulturelle Legitimität und wir haben nur den Weg zum Sieg, so Gott will. Aber die Menschen müssen für die Ehre, für den heiligen Krieg, den zivilen Ungehorsam und den passiven Widerstand einstehen, damit sie uns die Hilfe ermöglichen, die wir brauchen, um weiter vorwärts zu gehen und dieses koloniale Projekt gegen den Arabismus und den Islam in Tripolis zu begraben. So können wir Algerien vor dem Sturz bewahren, denn ich versichere Ihnen, nach Libyen komen sie nach Algerien, Syrien und letztendlich nach Saudi-Arabien.


Alle Leute, die uns anrufen, wünsche uns den Sieg. Die Araber aus anderen Staaten möchetn wissen, wie es Ihnen in Libyen geht und wollen wissen, ob sie Hilfe brauchen. Wollen Sie irgendeine humanitäre Hilfe von arabischen Ländern?……………….

Wenn jemand von Ihnen am Kampf hier teilnehmen will unter den vielen tausenden von jungen Freiwilligen, die an verschiedenen Fronten kämpfen, werden wir Sie willkommen heißen, wenn Sie für unsere Sache eintreten; ich kann Ihnen die nötigen Informationen und die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme geben.

Nichtsdestoweniger fordere ich Sie,  unsere arabischen Brüder,  auf, uns zu helfen, indem sie in ihrem eigenen Land von ihren Regierungen forden, der legitimen libyschen Regierung in dem Kampf beizustehen, dieses koloniale Projekt zu Grabe zu tragen. Fordern Sie von Ihren Scheichs, uns zur Seite zu stehen….”

Quelle:



www.politaia.org

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