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Mittwoch, 18. September 2013

UN-Bericht: Kein Sarin in Umgebungsproben in Muadamiah gefunden

Bevor der UN-Bericht zur Untersuchung des Giftgaseinsatzes bei Damaskus veröffentlicht wurde, hat die Propagandamaschine der westlichen Lügengemeinschaft, gefüttert von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, verbreitet, dass darin eindeutige Beweise für von der syrischen Regierung zu verantwortende Verbrechen gegen die Menschlichkeit enthalten sind. Im Handwerk der Propaganda nennt man die von Ban Ki-Moon angewandte Technik zur Vorverurteilung der syrischen Regierung Pre-Spinning. Den Ergebnissen des Berichtes wird mit Meinungsmache vorgegriffen, so dass es zur Bildung eines Common Senses, also das, was gemeinhin als Wahrheit bezeichnet wird, gar nicht mehr darauf ankommt, was im Bericht drin steht. Doch nun wurde der Bericht schließlich veröffentlicht.

Und, obwohl der Bericht in seiner Einleitung mehr oder minder deutlich klar macht, dass damit der syrischen Regierung die Schuld für den Einsatz von Chemiewaffen zugeschoben werden soll, findet sich im Anhang bei den Untersuchungsergebnissen hochinteressante Details, die das Gegenteil belegen. Ein solches Detail, dass der Parteibuch-Redaktion schon beim oberflächlichen Lesen ins Auge gesprungen ist, sei nachfolgenden erläutert.



Die in Syrien aktiven Terroristen und ihre Unterstützer hatten behauptet, die syrische Armee habe am 21. August nach Muadamiah, genau wie nach Zamalka und Ein Tarma, Sarin enthaltende Raketen geschossen. Muadamiah liegt im Unterschied zu Zamalka und Ein Tarma nicht nordöstlich von Damaskus, sondern südwestlich von Damaskus. Als die UN-Inspekteure den angeblichen EInsatz von Chemiewaffen dort untersuchen wollten, wurden sie von unbekannten Snipern beschossen.
In den in Muadamiah genommen Blutproben von Opfern wurde auch genau wie in den in Zamalka und Ein Tarma genommenen Blutproben Sarin gefunden, und auch die Aussagen der von den Terroristen herbeigeschafften Zeugen deuten überall auf Sarin hin. Doch anders als in in Zamalka und Ein Tarma, wo in zahlreichen Umgebungsproben Sarin gefunden wurde, wurde in keiner der in Muadamiah genommenen Umgebungsproben Sarin gefunden. Das ist nachzulesen im UN-Bericht auf den Seiten 30 bis 32, wo die Analyseergebnisse der Umgebungsproben beschrieben werden, in Verbindung mit den Seiten 27 und 28, wo die Entnahme der Proben in Muadamiah beschrieben wird. Vergleicht man die Laborergebnisse der Seiten 30 bis 32 mit den Ergebnissen der nachfolgenden Seiten, also den Ergebnissen der in Zamalka und Ein Tarma genommen Umgebungsproben, springt der Unterschied geradezu ins Auge.
Schlussfolgerung: Anders als im Raum Zamalka/Ein Tarma, wo tatsächlich ein sorgsam orchestrierter False-Flag-Anschlag mit Sarin zur Provokation eines offenen US-Angriffes auf Syrien stattfand, hat es in Muadamiah keinen Chemiewaffeneinsatz gegeben. Es sind zwar einige Opfer von Chemiewaffen aus dem Raum Zamalka/Ein Tarma nach Muadamiah verbracht worden, aber zum glaubwürdigen Einpflanzen von Beweisen in die Umgebung war in Muadamiah keine Zeit mehr. Um zu verhindern, dass das anhand der Analyse von Umgebungsproben bekannt wird, haben Terroristen versucht, die UN-Inspektoren dort durch Beschuss versucht, von der Arbeit abzuhalten. Damit, dass die UN-Inspektoren trotz des Sniperbeschusses nach Muadamiah gefahren sind, haben sie einen wesentlichen Widerspruch in der den Chemiewaffen-False-Flag-Anschlag begleitenden Propaganda der Terroristen und ihrer Unterstützer aufgedeckt.
Es ist zu erwarten, dass bei genauerem Durchlesen des Berichtes weitere Widersprüche in den Details der Analysen offensichtlich werden. Der russische UN-Botschafter hat beispielsweise gerade die Frage gestellt, ob jemand beantworten kann, wie es sein kann, dass Chemiewaffen angeblich auf Rebellen abgeschossen wurden, sie aber die Rebellen völlig verfehlt haben.


Nachtrag 1: Ein weiteres Detail: Auf Seite 25 des UN-Berichtes gibt es auch eine sehr seltsame Bemerkung bezüglich eines Raketeneinschlages im Raum Zamalka/Ein Tarma:
1. The rocket found by the sub-team on the roof … Based on the found evidence; there is an indication that the rocket warhead appeared to function prior to impacting on the roof, releasing it’s contents and depositing the discovered fragments before travelling through the structrue to its terminal location. …
Also, basierend auf den gefundenen Beweismitteln, müsste die Rakete kurz vor dem Einschlag explodiert sein, sagt der UN-Bericht. Also, diese ungelenkte Raketen müssten, wenn die Beweise nicht manipuliert sind, keinen Aufschlagzünder verwendet haben, sondern irgendeine sehr anspruchsvolle Zündart, die kurz vor dem Einschlag zündet? Wenn das nicht nach hingepflanzten Beweisen riecht, was dann?

Nachtrag 2: Viel Arbeit noch. Zum Abgleich mit anderen Untersuchungen wurde gerade noch das hier veröffentlicht: Independent Investigation of Syria Chemical Attack Videos and Child Abductions.

Nachtrag 3: RT sagt auch etwas zum Bericht: UNO: Warheads könnten Original oder improvisiert sein. Kommentar: Was da fehlt ist die Unterscheidung zwischen Muadamiah und Zamalka. Das sind zwei völlig unterschiedliche Situationen, zu denen die Untersuchung auch zwei völlig verschiedene Ergebnisse geliefert hat. In Muadamiah wurde in der Umgebung kein Giftgas gefunden, aber eine Rakete, die aussieht wie eine russische, in Zamalka wurde in der Umgebung Giftgas gefunden, aber die angeblich dazu gehörende Rakete sieht aus wie selbstgebaut.

Nachtrag 4: Ria Novosti meldet: Experte: Einsatz „derart primitiver“ C-Waffen durch syrische Armee unwahrscheinlich



http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2013/09/16/un-bericht-kein-sarin-in-umgebungsproben-in-muadamiah-gefunden/#more-8643http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2013/09/16/un-bericht-kein-sarin-in-umgebungsproben-in-muadamiah-gefunden/#more-8643

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