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Donnerstag, 19. Februar 2015

Der russische leitende Fernsehkanal analysiert die Lage in Debalzewe



Veröffentlicht am 18.02.2015
Debalzewo ist de facto unter Kontrolle der Volkswehr von Donezk und Lugansk. An einem der Hochhäuser wurde die Fahne von Neurussland gehisst. Nach Angaben der Volkswehr verloren ukrainische Streitkräfte bis zu 3000 Mann bei dem Versuch, sich aus dem Kessel zu befreien. Einem Teil ist die Flucht aus der Stadt gelungen. Den Kessel selbst konnten sie aber nicht verlassen. Ukrainische Soldaten ergeben sich zu hunderten – so die Volkswehr. Die Rebellen-Führung garantiert jedem Soldaten, der sich ergeben hat die Heimkehr. Vorausgesetzt ihm sind keine schwere Verbrechen nachzuweisen. Die sich freiwillig ergeben haben, können den Raum Debalzewo sofort verlassen. Um welche Personen es sich handelt, wird diskret behandelt, um die Verwandten dieser Soldaten nicht zu gefährden. Deswegen steht es ihnen frei, zu gehen. Die Personen, die schweren Verbrechen verdächtigt werden, müssen in U-Haft genommen werden.
Debalzewo ist ein Vorwand für die USA, um den Druck auf Russland durch neue Sanktionen zu erhöhen. Das sagte der Außenminister Sergej Lawrow auf einer Presse-Konferenz in Moskau. So kommentierte der Diplomat die jüngsten Drohungen vom US-Vizepräsidenten Joe Biden. Lawrow erinnerte daran, dass Moskau darauf bestand, das Problem mit Debalzewo bereits in Minsk zu lösen.

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