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Dienstag, 24. Februar 2015

ZDF-“Berlin direkt”: Moderator Walde skandalisiert Hilfskonvoi für Kinderkrankenhaus in der Ukraine

Schon die Einleitung von Moderator Walde zu Beginn der “Berlin direkt”-Sendung vom 22.02.2015 lässt an der politischen Gesinnung des ZDF-Agitators keinen Zweifel aufkommen:
Walde: “…So blieb das jüngste Friedensabkommen von Minsk ein Friedensabkommen, obwohl pro-russische Separatisten weiter in der Ukraine Land besetzten.
Dass es sich dabei zum Großteil um Bürger handelt, denen dieses Land gehört und dass sie aus ihrer Sicht, ihr eigenes Land von einer Besatzung durch ein unrechtmäßig an die Macht geputschtes Regime befreien, käme Walde niemals in den Sinn. Er ist zweifellos so stramm auf westlicher Propagandalinie, dass er ohne mit der Wimper zu zucken sogar eine Hilfslieferung deutscher Politiker – u.a. an ein Kinderkrankenhaus in der Ostukraine – skandalisiert.

Genau genommen unterschlägt er diese Hilfslieferung den deutschen Zuschauer genauso, wie der Rest der gleichgeschalteten deutschen Medien und regt sich gegenüber Linkspartei-Chef Riexinger darüber auf, dass Politiker seiner Partei – die eben jenen Konvoi organisiert und zu den Hilfsbedürftigen gebracht haben – ein lächerliches Foto mit den Anführern der ostukrainischen Befreiungskämpfer gemacht haben.
Zuvor präsentiert das berlintreue Propagandamagazin noch schnell zwei derjenigen deutschen Politiker, die den Putsch in Kiew, den Krieg gegen die Ostukrainer und die Sanktionen gegen Russland an vorderster Front betrieben haben: Karl-Georg Wellmann von der CDU und Marieluise Beck von den B’90/Die Grünen. Diese dürfen sich wie immer völlig kritikfrei und unhinterfragt äußern, schließlich sind sie Erfüllungsgehilfen der geopolitischen Expansion des Hegemons USA. Dass die beiden mit ihrer unqualifizierten Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine bis dato geschätzt 50.000 Tote und Hunderttausend Vertriebe auf dem nicht vorhandenen Gewissen haben, ist für den Staatssender ZDF kein Thema. Stattdessen wird – wieder einmal – gegen einen humanitären Hilfskonvoi gehetzt. Diesmal kommt er nicht aus Russland, sondern aus Deutschland:
ZDF_Berlin_direkt_22.02.15Walde: “Herr Riexinger, obwohl pro-russische Separatisten auch nach dem Minsker Abkommen weiter Land erobert haben, fordern Sie, die Sanktionen gegen Russland schon zu beenden. Warum spielen Sie so Aggressoren in die Hände?
Walde gibt sich mit seiner Wortwahl nicht die geringste Mühe, seine Parteinahme ansatzweise zu kaschieren. Für die westlichen Propagandisten ist es seit Monaten ausgemachte Sache, dass die Aggression nicht von dem Regime in Kiew ausgeht, das Panzer und Raketen gegen den Teil der Bevölkerung losgeschickt hat, der den Putsch ablehnt, sondern die Aggression geht von denen aus, die sich diesem illegitimen Regime nicht unterwerfen wollen.
Geradezu penetrant muss Walde seine Kernbotschaft auch in der nächste Frage zum mittlerweile 3. Mal unterbringen:
Walde: “Aber Sie haben auch gerade eben gesehen, dass die Lage noch sehr instabil ist, dass weiter geschossen wird und die russischen Separatisten haben auch nach dem Abkommen – was Sie ja nicht bestreiten – in Debalzewe etwa, weiter ihren Vormarsch fortgesetzt. Warum wollen Sie in so einer Situation den Druck nehmen auf die russische Seite?”
Wer sich von Walde nicht für blöd verkaufen lässt, weiß natürlich, dass es sich um ukrainische Separatisten handelt und nicht um russische und dass Debalzewo bereits vor Minsk-2 eingekesselt war. Eine korrekte Umsetzung des Abkommens hätte bedeutet, dass die eingeschlossene Soldateska – die mehrheitlich dort kein Land besitzt, sondern Land erobert und besetzt – ihre Waffen hätte niederlegen und in Gefangenschaft gehen müssen. was ein Teil dann nach weiteren Kämpfen auch getan hat. Ein anderer Teil ist tot. Gestorben für einen vom Westen befeuerten Putsch, bei dem Versuch, die Ukraine als ganzes der EU und NATO einzuverleiben – gegen den Willen der dortigen Bevölkerung.

Faktencheck: Was ARD und ZDF niemals senden würden. Bürger erzählen, wie ihre Stadt durch Kiewer Sodateska von Debalzewo aus in Schutt und Asche gebombt wurde.



Seine ganze Penetranz zeigt Walde, als er zum sage und schreibe 4. Mal innerhalb von 5 Minuten von Landgewinnen faselt und dem thematisch überforderten Riexinger attestiert, dieses nicht zu bestreiten:
Walde: “Aber die Konfrontation wird ja insofern nicht herbei geredet. Noch einmal: die pro-russischen Separatisten haben in Debalzewe – was Sie nicht bestreiten – ihre Offensive weiter fortgesetzt und Landgewinne gemacht. warum verurteilen Sie das nicht als Aggression und schreiten entsprechend ein?”
Natürlich kommt so eine Propagandasendung in den Staatsmedien unmöglich ohne ein anklagendes Bild Putins aus. Dass die Realität nicht den geringsten Hinweis dafür hergibt, dass Putin den Konflikt vorantreibt, sondern dass er vielmehr seit Beginn des Konflikts auf Verhandlungen der Junta mit den Separatisten gedrängt hat, stört die Agitatoren des ZDF nicht die Bohne. Man behauptet notorisch seit Monaten, es handele sich um eine russische Aggression, um die Täterschaft Poroschenkos und damit der EU, USA und Deutschlands zu verschleiern.
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Wer gedacht hat, Walde hätte jetzt genug von “pro-russischen Geländegewinnen“, wird enttäuscht. Was bis jetzt als Penetranz bezeichnet werden konnte, steigert sich in krankhafte Besessenheit. “Pro-russische Geländegewinne” zum 5. Mal:
Walde: “Was wir aber doch erleben in der Ukraine, wenn Sie den Verhandlungserfolg – wie Sie ihn nennen – jetzt ansprechen, ist doch, dass die pro-russischen Separatisten enorme Lände… äh Geländegewinne gemacht haben und die Ukraine de facto gespalten ist….”
Und wer bis jetzt noch nicht gemerkt hat, dass es hier nicht um Journalismus geht, der etwas klären möchte, sondern um gezielte Agitation, die POLITISCHE SICHTWEISEN in die Köpfe der Zuschauer geradezu einbläuen möchte, dem ist nicht mehr zu helfen.
Damit allerdings nicht genug. Walde hat sich gerade erst warm agitiert:
ZDF_Berlin_direkt_22.02.15bWalde: “…Zwei Ihrer Bundestagsabgeordneten Herr Riexinger, nämlich Wolfgang Gehrke und André Hunko, haben sich jüngst mit pro-russischen Separatisten in der Region zu einem schön gemeinsamen Foto aufgestellt. Warum verhelfen Ihre Leute auf diese Art und Weise illegalen Kämpfern zu Propagandaerfolgen?”
Walde präsentiert – wen wundert es? – die gleiche Propagandamasche, die wir hier bereits dem Rest der gleichgeschalteten Lügenpresse nachgewiesen haben. Anstatt über einen Hilfskonvoi zu berichten, der Wochen oder Monate Vorbereitung in Anspruch genommen hat und Hilfsbedürftigen zugute kommt, die von der Kiewer Junta und den faschistischen Bataillonen eines ukrainischen Oligarchen bombardiert und ins Elend gestürzt werden, hängen sich die Hetzer an einem Foto auf, das ohne diese westliche Propagandamasche niemand zur Kenntnis genommen hätte. Man muss sich das einmal klarmachen: erneut wird hier die Hilfe für Menschen in Not skandalisiert, um daraus diffamierende Propaganda im westlichen Interesse zu konstruieren. Geht es eigentlich noch schändlicher?
Als Riexinger diese Hintergründe erklärt, fällt ihm Walde auch noch ins Wort und beklagt sich, dass sich die beiden Initiatoren der Hilfslieferung nicht mit “einer Regierung oder offiziellen Stellen abgestimmt” hätten. Dass die Kiewer Junta die Einreise der Hilfslieferung durch die Ukraine im Vorfeld abgelehnt hat, verschweigt der erbärmliche Walde selbstverständlich ebenfalls. Er ist halt kein Journalist, sondern ein schäbiger Hetzer ohne Skrupel und Gewissen.




https://propagandaschau.wordpress.com/2015/02/23/zdf-berlin-direkt-moderator-walde-skandalisiert-hilfskonvoi-fur-kinderkrankenhaus-in-der-ukraine/

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