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Montag, 24. Januar 2011

Drehbuch zum Kaczynski Attentat in Moskau entdeckt



Moskau - Mehrere Kartons mit Akten in einem Moskauer Archiv, die hier bereits schon über 20 Jahre lagern und nur hin und wieder zu Schulungszwecken herangezogen werden, erregen derzeit ausserordentliches öffentliches Interesse, denn ein relevanter Teil dieser Dokumente soll angeblich als Vorlage für ein Attentat auf den polnischen Präsidenten gedient haben, der ja auch tatsächlich erst kürzlich bei einem Flugzeugabsturz im westrussischen Smolensk, aus ungeklärter Ursache ums Leben kam. 



Die Akten stammen aus Beständen des ehemaligen sowjetischen Geheimdienst KGB und schildern einen bis heute nicht vollends aufgeklärten Flugzeugabsturz einer Tupolew -134 im Jahre 1986 in Südafrika, an dessen Aufklärung Moskau mit einer eigenen Untersuchungskommission beteiligt war. Der Fall erregte weltweit großes Aufsehen da bekannt war, dass das südafrikanische Apartheid- Regime des Nachbarn Präsidenten Samora Machel nach dem Leben trachtete und jeder natürlich eine Verschwörung vor Augen hatte, die sich aber erst Jahre später als höchstwahrscheinlich herauskristallisierte.

Identische Abläufe in Russland und Südafrika

Das Drehbuch zu dem mysteriösen Flugzeugabsturz könnte auch wie für einen James Bond- Film geschaffen worden sein. Gleichwohl scheint es auch die höchstwahrscheinliche Ursache des Absturzes der Kaczynski- Tupolew und Folgen fast 1:1 wiederzuspiegeln. Schon damals starben bei der Katastrophe in Afrika der Präsident eines Staates, Minister und andere wichtige Häupter der Nation. Schon damals war eine Tupolew bei der Landung, aus erst einmal nicht erklärbaren Gründen, etwa 37 Grad aus der Flugbahn geraten und abgestürzt. Schon kurz nach der Katastrophe machte man die russischen Piloten und Präsident Machel, der angeblich betrunken gewesen sein soll, für den Absturz verantwortlich. Südafrika zog die Ermittlungen, unter Berufung auf das Abkommen von Chikago, komplett an sich. Die Veröffentlichung der Auslesungen der Black- Boxen verzögerte man Tag für Tag und Woche für Woche und niemand wollte mehr glauben dass es ein Unfall war. Doch offen war theoretisch erst einmal die Frage, wie hatte man das Flugzeug zum Absturz gebracht. Eine Bombe ? Abschuss ? Sabotage ? Manipulation ? Der südafrikanische Aussenminister Botha sprach von einem "bedauerlichen Unfall", sagte als damals schon das was heute polnische und russische Behörden und Medien tagtäglich suggerieren wollen.



Mosambiks Elite mit israelischer Technik beseitigt

Der erste offizielle Untersuchungsbericht nach dem Absturz der Tu-134 1986 in Südafrika ist fast identisch mit dem kürzlich in Moskau veröffentlichten Bericht über den Smolensker Absturz: "Das Flugzeug des Präsidenten von Mosambik war voll funktionsfähig", "Wir schliessen einen Terrorakt oder Sabotage aus", "Die Besatzung hat sich nicht nach Vorschrift verhalten" und "Die Besatzung hatte alle Warnungen ignoriert". Auf laute Rufe nach einer unabhängigen Studie zu der Katastrophe und der Herausgabe der Black-Boxen, folgte allerdings eiskalte Ignoranz der südafrikanischen Behörden. Die Medien sprachen stattdessen und regten, nachdem jetzt der moskauhörige Präsident Machel nicht mehr lebe, die feindlichen Nachbarn an die einmalige Chance zu einer "Versöhnung" zu nutzen. Der Kreml, der bereits über den KGB seine Fühler ausgestreckt hatte, protestierte gegen den Untersuchungsbericht und warf den südafrikanischen Behörden vor, mittels Agenten und der "Verzerrung von Satellitensignalen" durch Mossad- Technik, die Tupolew zum Absturz gebracht zu haben, um die politische Führung Mosambiks zu beseitigen.

Zwei Teams lauerten auf Präsidenten


Kurz nach dem Absturz der Tu-154M mit dem polnischen Präsidenten an Bord am 10. April gegen 9.40 Uhr (MEZ) bei Smolensk, meldeten u.a. Polskaweb und Reuters die Katastrophe unter Berufung auf Angaben eines Sprechers des Warschauer Aussenministeriums, der in diesem Zusammenhang von drei Überlebenden Insassen sprach ( 
Drei Überlebende der Katastrophe bei Smolensk) .Später wurden Überlebende dann nicht mehr von polnischen Behörden erwähnt. Ein Amateur- Video, aufgenommen kurz nach der Katastrophe, suggeriert allerdings Hinrichtungen von Überlebenden. Vor Ort befanden sich bewaffnete Beamte einer Spezialeinheit des  polnischen Militärs sowie polnische Diplomaten aus der Botschaft in Moskau. Bei der Tu-134 Katastrophe in Südafrika überlebten 9 von 43 Insassen, hierunter der russische Bordingenieur. Das Flugzeug war gegen einen Berg geflogen, worauf sich auch eine kleine Ansiedlung befand. Einem der Überlebenden gelang es zu einem der Häuser der Siedlung zu gelangen um Hilfe zu holen. Die Tür öffneten ihm aber nicht Bewohner, sondern bewaffnete südafrikanische Militärs. Moskau behauptete in diesem Zusammenhang, dass zwei spezielle Teams in der Nähe der Absturzstelle lauerten, um im Falle eines Scheiterns des Anschlages, Präsident Machel "von Hand" zu töten. Man fand ihn auch mit völlig zerstörtem Gesicht.Agent mit Boden-Luft-Rakete

In den Wirren um den Fall der Sowjetunion ging die ganze Sache in Moskau unter. Es interessierte niemanden mehr, wer da in Afrika wen getötet haben könnte. Auf Druck der Angehörigen der Opfer, hierunter auch die spätere Frau Mandela welche vorher Ehefrau des getöteten Präsidenten Mozambiks war, halten die Ermittlungen zu dem Absturz der Tu-134 praktisch bis heute an. Die Indizien und Beweise durch Zeugenaussagen für ein Attentat des Apartheits- Regimes auf Machel sind erdrückend, trotzdem weigert sich Südafrika man sich nach wie vor die Tat anzuerkennen. Die Gegner Machels im eigenen Land sollen nach Aussagen von Ex- Ehefrau Graca eine wichtige Rolle bei dem Attentat gespielt haben. Zweimal habe Südafrika bereits früher versucht seine Residenz in der mosambikanischen Hauptstadt mit Hilfe einheimischer Agenten anzugreifen. Fast 20 Jahre später, im Januar 2003 gab der ehemalige Geheimagent des rassistischen Regimes in Südafrika Hans Louw zu, dass das Flugzeug in Folge einer absichtlichen Verfälschung von Satellitensignalen durch südafrikanische Agenten zum Absturz gebracht wurde. Er selbst sei hieran beteiligt gewesen und habe neben weiteren Agenten den Auftrag gehabt, Machels Flugzeug mit einer tragbaren Boden-Luft Rakete abzuschiessen, falls die Manipulation des Navigationsgerätes der Tupolew nicht gelinge.
Autopilot empfing manipulierte Daten

Die russischen Piloten der Tu- 134 waren offenbar damals in die Irre und damit in dem Tod geleitet worden. Agenten sollen überall gewesen sein, auch im Tower des Flughafens an der Grenze Mosambiks zu Südafrika. Gleichwohl dürften auch in Smolensk Agenten im Tower des Flughafens, oder besser gesagt in der Bruchbude (s. Foto) befunden haben, die als Ersatz für den eigentlichen Tower inmitten beider Landebahnen diente. Polskaweb berichtete bereits in einer ersten Theorie hierüber. Ebenso berichteten wir von möglichweise manipulierten Landelampen und Funkfeuern (Beacon-System), wobei letzteres bei dem Anschlag in Südafrika eine große Rolle gespielt haben soll. Ebenso berichteten wir über mögliche Schüsse am Smolensker Absturzort, sowie dem fatalen Zustand  des Rumpfes der Tu- 154, welche eigentlich nur durch eine Boden-Luft oder Luft-Luft Rakete zerhäckselt worden sein konnte. Es wird auch hier so gewesen sein, dass der auch über GPS gesteuerte Autopilot manipulierte Daten empfing, was nicht nur das weiträumige Verlassen der Tupolew von der Ideallinie zur Landung erklärt, sondern auch die falschen Angaben zur Flughöhe der Maschine im Zusammenhang mit den Warnsignalen aus dem Taws- Gerät, was ohne Zweifel und entgegen aller anderslautenden Meldungen, mit den Örtlichkeiten in Smolensk vertraut war.
"Meaconing" für Absturz der Tupolew verantwortlich

Das Drehbuch zur Ermordung von Mosambiks Präsident im Jahre 1986 wurde also damals, wenn auch unbewusst, für einen Polit-Thriller 24 Jahre später geschrieben. Das Ergebnis der "Polskaweb Recherche" zu der Katastrophe in Smolensk, deckt sich in vollem Umfang mit dem russischen Untersuchungsbericht zu dem Absturz in Südafrika, wobei die Aktion in Smolensk viel deutlichere Indizien auf einen Anschlag liefert und kaum von perfekter Vor- und schon garnicht Nacharbeit gezeichnet ist. Aber wie hat man das GPS System und damit auch den Autopiloten in der Tupolew tatsächlich manipulieren können, werden Sie sich jetzt fragen. Die Antwort ist sehr einfach, wenn auch vom technischen Standpunkt her etwas kompliziert. Z.B. in Deutschland oder Österreich gehört der Einsatz  von Störsendern für GPS- Navigationsgeräte schon seit Jahren zum Alltag. Man findet sie z.B. an Atomkraftwerken, sehr hohen Gebäuden oder wichtigen militärischen Anlagen. Während des Angriffes der Briten, Amerikaner und Polen auf Bagdad wurden diese GPS- Manipulations- Sender als erstes durch Präzisions- Waffen ausgeschaltet. Zwei bekannte Experten dieser Technik, die als "Meaconing" in Fachkreisen bekannt ist, glauben dass Lech Kaczynski mit Hilfe dieser Technik ermordet worden war.
Deutscher Experte glaubt an Attentat in Smolensk

Hans Dodel ist Deutschlands führender Experte für Navigations-Systeme und elektronische Kampfführung. In einem umfangreichen Buch beschrieb er schon früher über Möglichkeiten und Techniken von "Meaconing". Marek Straßenburg-Kleciak ist ein führender polnische Experte dreidimensionaler Navigation, der ebenfalls schon "Meaconing" Arbeiten publiziert hat. Am Wochenende erklärten sie gemeinsam in einem Interview mit dem polnischen News-Portal niezalezna.pl, dass ohne Zweifel bei dem Flugzeugabsturz in Smolensk alle Umstände des Absturzes darauf hinweisen, dass zur Auslösung der Katastrophe "Meaconing" eingesetzt worden war. "Zu den erfolgreichen Meaconing- Aktionen gehört zweifelohne auch das Umleiten von feindlichen Flugzeugen in Fallen, feindliche Bomber werden dazu geführt ihre Last auf die eigenen Leute abzuwerfen (Friendly Fire), oder Schiffe werden in Gewässer geleitet, die sich besser für einen Angriff eignen. Die Möglichkeiten sind endlos, die Gefahren noch nicht ganz abzusehen" - warnten die Experten. Dass das Meaconing- System so wenig bekannt ist, kommt daher, weil die abhängigen Medien natürlich nicht in die Suppe ihrer Sponsoren spucken und deshalb lieber "Verschwörungsretoriker" niedermachen.




Wie weist man Meaconing- Attentat nach ?

Die beste und fast einzige Möglichkeit die Manipulation der GPS- Daten der Tupolew nachzuweisen passiert über die Black-Boxen. Doch in diesem Falle befinden sich zwei von drei Flugschreibern in Moskau. Nach Angaben der polnischen Regierung sollen am kommenden Montag oder Dienstag die relevanten Auslesungen hierzu an den polnischen "Chefermittler" übergeben werden. Doch dies berichtet man ähnlich bereits seit mehr als 6 Wochen. Es dürfte auch kaum eine Rolle spielen ob sich die Blackboxen in Moskau oder Warschau befinden, denn an der Wahrheit scheint hier kaum jemand interessiert. Jeder ehrliche Staatsanwalt hätte in anderen Ländern unter ähnlichen dubiosen Ermittlern schon längst Angst und Schrecken verbreitet, nicht aber in Polen oder Russland, wo immer noch nur der Stärkste oder Meistbietende meist Recht bekommt. Kein Wunder bei dieser genialen Unterstützung von westlichen Nachbarn für diese mittelalterlichen Systeme.
Anmerkung:

Polskaweb ist sich fast sicher, dass die Tupolew- 154 Piloten von dem seltsamen Kurswechsel noch eigentlich rechtzeitig etwas mitbekommen haben. Doch als sie dann die Maschine hochziehen wollten, kam wahrscheinlich eine Rakete zum Einsatz. Die Mission war gelungen, denn durch den herbeigezauberten Nebel und dem Verlassen des Jets der Ideallinie zur Landebahn, konnte man den Abschuss verschleiern und wie erhofft und gewünscht Pilotenfehler melden. Der obskure Fluglotse in Smolensk, der so oder so offenbar kräftig zu der Katastrophe beitrug, soll seit dem 13. April, also 3 Tage nach der Katastrophe, angeblich in Rente gegangen sein. Er ist zumindest für Journalisten nicht aufzufinden. Polnische Ermittler haben ihn nie vernehmen dürfen oder wollen. So kann es sich bei diesem angeblichen Fluglotsen Pawel Plusnin durchaus ebenffalls  um einen Gru- Agenten gehandelt haben, der später in seinem einizigen Interview mit einem russischen  Fernsehsender (Polskaweb berichtete), falsche Spuren legen wollte. Die angeblichen Pistolenschüsse kurz nach dem Absturz der Tu-154, passen demnach auch in die Vorlage aus Moskau bzw. Südafrika.
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