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Donnerstag, 19. Mai 2011

Bin Laden: USA werden Fragen unangenehm

Zweieinhalb Wochen nach der Tötung von Osama bin Laden  

hat das US-Militär bekannt gegeben, es werde die Details der Operation im nordpakistanischen Abbottabad nicht publik machen. US-Verteidigungsminister Robert Gates am Mittwoch in Washington. „Es beunruhigt mich, dass zu viele Menschen an vielen Orten von dieser Operation reden. Wir werden keine Details mehr preisgeben - außer, dass der Einsatz 15 Stunden gedauert hat“.


Die USA hatten Anfang Mai bekannt gegeben, Osama bin Laden, den meistgesuchten Terroristen der Welt, angeblich getötet zu haben. Seine Leiche wurde nach US-Angaben ins Meer geworfen.

Laut Medienberichten soll eine Person lebend mit einem der Helikopter ausgeflogen worden sein. Hierbei könnte es sich um Bin Laden handeln, der sich demnach in US-Gefangenschaft befinden würde.

Moskau(RIA Novosti/IRIB)- Zweieinhalb Wochen nach der “Liquidierung” Osama bin Ladens spekulieren russische Medien,  dass der Topterrorist bereits seit vielen Jahren tot und der US-Einsatz in Pakistan nichts weiter als eine Inszenierung gewesen sei. US-Botschafter John Beyrle hat das als Gerüchtemacherei zurückgewiesen.

Der Erste Kanal des russischen Fernsehens hatte vor wenigen Tagen ein Interview mit einem ehemaligen CIA-Agenten ausgestrahlt, der behauptet hatte, dass Osama bin Laden vor fünf Jahren eines natürlichen Todes gestorben sei.

Am gestrigen Mittwoch fragte der russische Präsident Dmitri Medwedew während seiner großen Pressekonferenz in Skolkowo den Reporter Anton Wernizki, der das Interview geführt hatte, ob der Interviewte die Wahrheit gesagt habe. “Nach dessen eigenen Worten ja”, antwortete der Journalist. “Dann müssen die Amerikaner zusammenzucken”,  kommentierte Medwedew.”

“Nein, Herr Präsident. Das ist nicht wahr”, entgegnete der US-Botschafter in Moskau, John Beyrle. In seinem Blog auf der Webseite des Radiosenders Echo Moskaus verwies er darauf, dass die russischen Medien in der letzten Zeit gerne Berichte und Kommentare “im Stil von Verschwörungstheorien” bringen würden, denen zufolge die Bin-Laden-Mission eine Inszenierung gewesen und die Terroranschläge vom 11. September in New York von der US-Regierung organisiert worden seien.

Diese Berichterstattung ist dem US-Botschafter zufolge unverantwortlich und von keinerlei Belegen untermauert.
Die USA hatten Anfang Mai bekannt gegeben, Osama bin Laden, den meistgesuchten Terroristen der Welt, getötet zu haben. Amerikanische Elitesoldaten hatten in der Nacht zum 2. Mai das befestigte Haus des Al-Qaida-Chefs, der hinter den Terroranschlägen vom 11. September in New York vermutet wird, im nordpakistanischen Abbottabad gestürmt und den „Staatsfeind Nummer eins“ erschossen. Seine Leiche wurde nach US-Angaben im Meer beigesetzt. Die Aktion fand ohne Wissen der pakistanischen Regierung statt.

Bereits davor hatten mehrmals Gerüchte über Bin Ladens Tod die Runde gemacht. So berichtete „L’Est Republicain“ am 23. September 2006 unter Berufung auf einen Geheimbericht, dass Bin Laden an Unterleibstyphus gestorben sei. Mehrere ausländische Regierungen dementierten dies. Ein Jahr später erklärte die damalige pakistanische Regierungschefin Benazir Bhutto den Al-Qaida-Chef für tot.

US-Präsident Barack Obama beschloss, keine Fotos des toten Bin Laden veröffentlichen zu lassen, angeblich um Islamisten nicht zu Gewalttaten zu provozieren. Beobachter rätseln indes, warum die USA Bin Laden so hastig beigesetzt haben. In den Internetblogs kursiert die Meinung, dass Osama bin Laden als Person niemals existiert habe, sondern erfunden wurde, um das Böse zu verkörpern.

Am gestrigen Mittwoch gab das US-Militär bekannt, es werde die Details der Bin-Laden-Mission -  trotz der großen Erwartungen – nicht publik machen. Mit dieser Entscheidung gießt das Pentagon weiter Öl ins Feuer: Unter dem Deckmantel der Geheimhaltung könnte die Gerüchteküche erst so richtig ins Brodeln kommen.

Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/124997-bin-laden-mission-inszeniert-us-botschafter-in-russland-dementiert

www.schweizmagazin.ch

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