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Samstag, 19. November 2011

Drucker-Draghis Zielgröße: 1000 Mrd EUR p.a.

von Peter Boehringer
Goldseitenblog.com
Seit etwa zwei Wochen steigen die Zinsen, die der EFSF auf die von ihm begebenen Anleihen zahlen muss. Inzwischen hat er französisches Niveau erreicht – mithin fast 200 Basispunkte mehr als die deutschen Bundesanleihen. Der Markt hat dem EFSF faktisch bereits das so „hart erschlichene“ Triple-A-Rating entzogen. Man kann nun lange jammern, wie unfair das doch alles sei, da doch Amerika und England schlechtere Verschuldungsdaten als z.B. Spanien hätten – und dennoch derzeit „einseitig“ die Euro-Zone abgestraft werde. Von relativen Vorteilen wird man nicht zwingend satt.

Und Unfairness in diesem Umfeld gibt es seit vielen Jahrzehnten. Die „Machtachse NY-London“ und ihre Fußtruppen in den Investmentbanken und Ratingagenturen gibt aufmerksamen Beobachtern nicht erst seit 2011 zu denken, sondern wäre seit 40+ Jahren „Food for thought“ gewesen! Wahre Goldbugs, wahre Österreicher und altgediente BuBa-Ordnungspolitiker warnen seit den 1970ern vergebens und seit 2008 zunehmend verzweifelt in ihren Artikel vor den fatalen Folgen der angelsächsischen und auch französischen kurzfristigen und Sparkapital-feindlichen Wirtschaftsphilosophie.
„Finanzkrieg“ => Nein, wirklich? Etwa schlimmer als 1871ff, 1910ff, 1929ff, 1948, und nonstop seit Gründung der Verarmungsmaschine EU? Welche Neuigkeit!
„Risiko einer dramatischen globalen Finanzkrise“ => Tatsächlich? Etwa noch höher als im Sommer 1971, im Januar 1980, im September 2008, im März 2009, im März 2010 – als die westliche Banken-Welt jedesmal faktisch pleite war?

„Die Mittelmeerländer haben einen Primärüberschuss, Amerika nicht“ => Soso. Und die voll dargestellte Leistungsbilanz der PIGS inklusive Zinszahlungen und Fluchtgeldern? Ist die auch im Überschuss? Oder die EU-Gesamtbilanz ex Deutschland? Im Überschuss??

„Wir in Europa wachsen uns aus den Problemen raus!“ => Räusper. Wie meinen? – etwa nominal, à la Keynes – oder besser à la 1923?!

„Food for thought“: in der Tat – seit mindestens 1971 wenn nicht 1913 – ganz sicher nicht erst seit 2011!
Bleibt zuletzt noch die „Bazooka“ der Ultra-Keynesianischen Argumentation: „Wer in einem Finanzkrieg auf seine stärksten Kräfte [EZB-Monetisierung] verzichtet, wird zunächst Schlachten und am Ende den Krieg verlieren“.

=> Komisch: diesen Satz höre ich sinngemäß seit inzwischen 30 Jahren aus den Mündern von Keynesianisten jeder Couleur. Es geht immer und immer wieder „nur noch dieses eine Mal“ und „in dieser ultimativ herausfordernden Ausnahme-Situation“ um „alles“. Derzeit also um das Endspiel des mindestens 40-jährigen Finanzkriegs. Die Ausnahme wird zur Permanenz. Seit Kennedys Sozialprogrammen, seit den Kriegsausgaben des Vietnamkriegs, seit den Ölpreisschocks 1973 und 1979, seit den Sozialkrisen der 1980er, in allen Börsenkrisen 1981, 1987, 2001, 2008, 2010, 2011, in allen politisch-militärischen Krisen, in allen Wahljahren. Und natürlich auch schon zu Keynes´ eigenen Wirkzeiten in den 1930ern und nach dem 2. Weltkrieg. Es gibt für Machtpolitiker immer Gründe, mehr Geld zu drucken als man dem Volk über reine Steuern abnehmen kann. Und die ultimative Waffe ist eben die direkte Monetisierung des Geldbedarfs in Form des Aufkaufs der eigenen Anleihen durch die jeweilige Notenbank.

Seit einigen Tagen wird diese ultima ratio –oder in den Worten des Folker Hellmeyer „die stärkste Kraft im Finanzkrieg“– nun in allen Gazetten offen debattiert. Der von den Goldbugs seit dem 15. August 1971 erwartete und seit etwa 2008 auch von der EZB praktizierte direkte Anleihekauf ist nun ein offenes Geheimnis und soll durch stetige Erwähnung endlich hoffähig gemacht werden, nachdem man die inzwischen auf der EZB-Bilanz aufgelaufenen 190 Mrd EUR an direkt aufgekauftem Anleihe-Sondermüll ebensowenig noch länger verstecken kann wie die mehr als 460 Mrd EUR an Target2-Forderungsschrott auf der BuBa-Bilanz! Aber alles kann noch gut werden, denn –wie wir durch eine gezielte Indiskretion aus der heutigen FAZ wissen– wird sich die EZB unter ex-Godman Mario-Draghi selbst beschränken und „sich eine Obergrenze für den Ankauf von Staatsanleihen geben“. :-/ Und die EZB gibt bei dieser Gelegenheit auch gleich bekannt, in welchem Umfang sie diese Ankäufe seit 2010 (eigentlich seit 2007/8) bereits getätigt hat!

=> Was soll der Naiv-Michel hier mitnehmen? Die höchst unabhängige EZB unter ihrem weisen und integren Vorsitzenden Draghi gibt sich selbst eine Obergrenze. Nun sollte man zwar 20 Mrd EUR pro Woche (!) nicht ernsthaft als „Grenze“ betrachten – aber in der funny money Welt des ungedeckten Kreditgelds sind doch tatsächlich nicht einmal 1000 Mrd EUR pro Jahr ausreichend zur Kaschierung des PIGS-Kredit-Desasters… Immerhin wird für die Öffentlichkeit die Fiktion der Unabhängigkeit der EZB aufrecht erhalten. In Wirklichkeit dagegen ist Super-Drucker-Mario engstens in das System der Weltregierung eingebunden, die ihm genau vorgibt, wie viel und vor allem welche toxischen Anleihen er zu wessen Gunsten monetisieren darf. Versuchen Sie also nicht, Ihr toxisches Privatdepot der EZB zu nominal zu verkaufen – won´t work. Und in Richtung der EU-Apologeten sei gesagt: Natürlich sitzen die Entscheider hinter dem Direktorium der EZB nicht in Berlin, Paris oder Rom, sondern just in jener „Machtachse NY-London“, die Folker Hellmeyer ausgerechnet via EU und EZB bekämpfen will! Die EU und der EUR als Bollwerk gegen die „unfairen Mächte“?  Be careful what you wish for – and “food for thought” indeed. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass sich ein Jörg Asmussen (seit vier Wochen einziges deutsches Mitglied im EZB-Direktorium) dem deutschen Volk oder auch nur den einfachen Europäern verpflichtet sähe? Wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass ausgerechnet die seit vielen Jahren angelsächsisch usurpierten EU-Institutionen den Europäern und insbesondere den Deutschen Hilfe gegen die „Machtachse NY-London“ gewähren würden? Nein – der unvoreingenommene Europäer muss wie Kollege Ziemann nun endlich zum Schluss kommen, dass der EUR und mit ihm die EU „rückstandsfrei beseitigt werden muss“.
Zurück aber zur Gegenwart der real existierenden EU und ihrer Stützvehikel EFSF und ESM: Solange wir nolens volens in dieser kranken EU-Welt leben, ist natürlich –und hier hat Folker Hellmeyer recht– Pragmatismus und ein gesunder Wille zur Selbstbehauptung im Rahmen des Möglichen angebracht. Und in der Tat sehe auch ich, dass unabhängig von den fatalen mittelfristigen Folgen einer uferlosen Monetisierung von Anleihen durch die EZB eben diese Monetisierung die einzige verbleibende Möglichkeit ist, die aktuell am Markt versagenden Vehikel EFSF und das rechtlich abstruse Vehikel ESM zu ersetzen und per unlimited firepower noch ein wenig Zeit zu gewinnen. Aus deutscher Sicht hat übrigens die EZB-„Lösung“ den Charme, dass sie im Gegensatz zu fast allen anderen Bailout-Töpfen, die ich im aktuellen Heft 11-2011 des Smart Investors aufgezählt habe, alle EU-Bürger über den Geldentwertungs-Mechanismus in etwa gleich belastet. Praktisch alle anderen neun Töpfe von EFSF1 über Target2 bis hin zum ESM hätten primär Deutschland belastet, denn wir sind nun einmal in EUroland der lender of last resort und vor allem der letzte große Garant mit (noch) unbestrittener AAA-Bonität.

Von daher an dieser Stelle eine „Synthese“ meiner Meinung mit der Forderung Folker Hellmeyers, die ja inzwischen auch die Forderung von z.B. Jens Ehrhard, allen FTD-Kolumnisten, allen Handelsblättlern, vielen Börsenbriefschreibern und demnächst dann auch offiziell der Merkels, Trittins und Schäubles ist: Ja, es ist traurig aber wahr: Wenn wir schon den Pyrrhussieg über die ökonomische Ratio der Goldbugs zulassen müssen und wenn wir also „zwischen Pest und Cholera“ (zitiert nach Thorsten Schulte) wählen müssen, dann ist die EZB-„Lösung“ tatsächlich die bessere aus rein deutscher Sicht, auch wenn das viele meiner Stammleser und vielleicht auch einige Mitglieder unserer DEG e.V. vermutlich nicht hören wollen.

Wir haben den langen Kampf um Gutes Geld ein weiteres Mal verloren. Jedenfalls mal wieder im laufenden Aufschuldungszyklus, der noch in diesem Jahrzehnt zu Ende gehen wird. Die Welt in EUropa wie auch die ganze Welt hat nicht auf die Ordnungspolitiker gehört, nicht auf die Österreicher, nicht auf die Goldbugs. Die Politiker haben sich wieder einmal bis zum Exzess der ultimativen Gelddroge hingegeben und hängen nun derart hoffnungslos an der Nadel, dass eine deflatorische Rosskur den Patienten EU nun wohl in der Tat umbringen würde anstatt ihn zu heilen. Man kann zwar noch immer argumentieren, dass Deutschland selbst angesichts seiner noch immer intakten Exportkraft nach einem deflatorischen Crash -zwar ärmer aber intakt- doch einen funktionierenden Sonderweg gehen könnte. Aber die alte Machtachse NY-London-Paris aus dem zweiten Weltkrieg macht uns weiterhin sehr klar, dass dieser Sonderweg keinesfalls toleriert werden würde! Und so haben die Merkels und Schäubles und Trittins und Steinmeiers und all die Zehntausenden Speichellecker der Macht immerhin die unwiderlegbare Ausrede der real existierenden Machtverhältnisse, die über UN-Feindstaatenklauseln gegen Deutschland und über alliierte Sonderrechte im deutschen Verfassungsrecht und mutmaßlich sogar über Kanzlerakten abgesichert sind – vom Pfandrückbehalt der deutschen Goldreserven ganz zu schweigen. Der renommierte Börsenbriefschreiber Martin Stephan packte dieses schmutzige aber offene Geheimnis der Machtpolitik gegen Deutschland neulich in den griffigen Satz: „Aus Sicht des Auslands ist es unerwünscht, dass die ‚deutsche Insel‘ am Ende ‚guten Gewissens‘ übrig bleibt und der Rest des Währungsraums in Schutt und Asche liegt“.

=> Machtpolitisch soweit nachvollziehbar – wenn auch nicht unter Kriterien der Fairness und des noch immer geheuchelten freien Wettbewerbs. Aber Aktionen haben immer Folgen. Wenn die EZB nun uferlos monetisiert, wird sie letztlich die Nullzins-Politik der Fed sowie deren umfassende Monetisierung der US-Statsschuld seit 2007 (zeitweise fast 100%!) kopieren. Die Voll-Monetisierung ist eigentlich die logische Fortsetzung der über die Goldpreismanipulation seit mindestens 15 Jahren ermöglichten stetigen Senkung der gegen Null tendierenden Zinssätze. Sie führt zu immer negativeren realen Zinssätzen, welche –außer in den Denkschemata der Keynesianer und Freigeldler– völlig unnatürlich sind. Und diese negativen Zinsen verzerren künstlich alle Anleihemärkte und damit zügig überhaupt alle Märkte, die dann nur noch planwirtschaftlich steuerbar sind und immer dramatischere finanzielle, politische und gesellschaftliche Eingriffe erfordern. Ich bezeichne dies immer als Teufelskreis der monetär-sozialistischen Markt- und Wirtschaftsmanipulation, der andauernden Makroklempnerei mit gesellschaftlichen Verwerfungen:

Die ich rief die Geister – werd´ ich dann nicht los: Das System wird am Ende nur noch propagandistische und totalitäre Mittel haben, seine künstlich-unnatürliche Existenz gegen den Widerstand von immer mehr Menschen zu verteidigen. Schon heute ist absehbar, dass jeder, der sich einem solch absurden planwirtschaftlichen System entziehen will (nicht durch Flucht wie Hunderttausende DDR-Bürger zwischen 1949 und 1961/1989, sondern zB durch Anlagen in Sachwertanlagen) als Krisengewinnler, Systemflüchtling und böser Spekulant verfolgt werden wird. Oder wie es Prof. Bocker eben formulierte:
„Der Neid ist eine gewaltige Kraft und er wird dann von den Systemherrschern künstlich aufgestachelt, um von den eigentlich Verantwortlichen ‚ganz oben‘ abzulenken. Begriffe wie: Krisengewinnler, Volksfeinde, Metall-Spekulanten, Goldverbrecher, Hamsterer, Aussauger, an der Not des Volkes sich Bereichernde, Edelmetallkriminelle, Absahner, kriminelle Horter, asoziale Blutsauger, Wirtschaftskriminelle, Volksschädlinge, Gold- und Sozialschmarotzer, Silberparasiten, Abschaum der Nation, Feinde des Wohlstandes, finstere Gegner des Fortschritts, mit Gold getarnte Halsabschneider und vieles mehr werden dann in Medien und Propaganda auftauchen.“
Actio und re-actio: Wer über die EZB Planwirtschaft betreibt, wird am Ende des Zyklus Totalitarismus ernten. Und wer den Menschen wie in jeder Planwirtschaft die Früchte ihrer Arbeit vorenthält, wird passive Arbeitsverweigerung ernten. Und wer dann die Menschen zur Arbeit zwangsverpflichtet, wird am Ende Dienst nach Vorschrift und allgemeine Verarmung ernten, der das System dann mit immer schärferen „Motivations-“ und Sanktionsmaßnahmen begegnen wird. Man sollte eigentlich meinen, das 20. Jahrhundert habe uns nun wirklich ausreichend Anschauungsmaterial zu den Folgen des Sozialismus gegeben. Those who ignore history are doomed to re-live it.

Da wir aber den letzten Umkehrpunkt inzwischen wohl auch für den Sonderfall Deutschland verpasst haben, strecke nun auch ich die Waffen: bei der Wahl zwischen der Pest (ESM, EFSF) und der Cholera (EZB ) sollten wir die Cholera wählen. Wohl wissend (und das ist der Teil der Wahrheit, der unbedingt miterzählt werden muss :!: ), dass dies nur wenige Jahre Zyklusverlängerung bis zur totalen Welt-Planwirtschaft oder alternativ zur Währungsreform bringen wird. Denn auch die EZB-„Lösung“ hat nur scheinbar unlimitierte Feuerkraft: Alle Schuldenwirtschaft in EUroland ist auf der Bonität Deutschlands aufgebaut. Wenn sich die EZB in ihrer Bilanz mit toxischen PIGS-Anleihen vollsaugt mit einer Runrate von offiziell nun 20 Mrd EUR pro Woche oder 1000 Mrd EUR pro Jahr, dann dürfen wir künftig getrost von noch höheren heimlichen Aufkäufen ausgehen. Es gibt kein Gesetz gegen diesen Wahnsinn – weder im Lissabon-Vertrag (dessen Art. 125 AEUV nur Staaten aber nicht die EZB bindet) – noch in den Statuten der EZB selbst, denn das berühmte Verbot der Staatsfinanzierung ist dort nirgendwo hart und einklagbar kodifiziert! >:XX [Ich fordere meine Leser auf, mir harte Paragraphen zuzusenden, die diese Aussage widerlegen könnten. Habe noch keine gefunden – auch die Professoren Schachtschneider oder Kerber führen derzeit zwar ehrenwerte aber noch erfolglose juristische Schlachten über indirekte Argumentationen aus dem GG und den EU-Verträgen heraus]. Bei 1000+ Mrd EUR pro Jahr aber werden rationale Marktteilnehmer trotz EU-Gemeinschaftshaftung via „unlimitiert feuerkräftiger“ EZB spätestens ab 2014 auch die letzte Front testen – also auch an Deutschland ernsthaft die Bonitätsfrage stellen. Das Triple-A des letzten Garanten wird dann fallen, weil bis dann ein Großteil der deutschen Substanz unrettbar verpfändet sein wird über die ausgesprochenen Garantien des EFSF und des ESM.

=> Die ganz große Gefahr der nun vorgeschlagenen totalen EZB-Monetisierung ist also, dass wir dann nicht sofort die EZB-„Lösung“ bekommen, sondern zuerst die Pest des EFSF und des ESM – und dann auch noch die Cholera der uferlosen EZB-Gelddruckerei. Der Sparmichel würde dann über die Pest bis 2014 des Großteils seiner Sparsubstanz beraubt – und nachfolgend über die erst mit zeitlicher Verzögerung Inflationsschaden anrichtende EZB auch noch hyperinflationär und ganz am Ende per Währungsreform deflationär komplett verarmt.
Mein trauriges Fazit: Die EZB-Monetisierung als ultima ratio wird vermutlich „erfolgreich“ noch einige Jahre Aufschub erbringen, wie ich das seit langem prognostiziere. Die große Frage der kommenden Jahre wird sein: wie viel Zeit kann sich das System über die EZB bzw. über die verbliebene deutsche Real-Substanz noch erkaufen, bevor es hyperinflationär und damit dann unsteuerbar oder eben offen totalitär werden wird? Das ist schwierig zu sagen, da u.U. erstmals in der Weltgeschichte ein inflationierender Staat nicht durch stetigen Verfall des Außenwerts seiner Währung ein terminales Problem bekommen wird, weil u.U. auch fast alle anderen Staaten der Weltregierung uferlos Geld drucken. Dann findet der Offenbarungseid zuerst über Sachwerte und Rohstoffe statt und nicht über die Wechselkurse der gleichgeschalteten Währungen! Der Peg des Schweizer Frankens an den EUR war nur ein erster Vorgeschmack auf weitere planwirtschaftliche Kursfestsetzungen… Das wird noch „spannend“, weil dann das System diese Inflation überall bekämpfen muss. Preisobergrenzen weltweit – wie eben früher nur in der UdSSR, der DDR, Nazideutschland usw. Wahre deutsche Patrioten sollten heute wenigstens noch darauf achten, dass uns nicht am Ende die Pest EFSF/ESM und die Cholera EZB heimsuchen werden. Der Pyrrhussieg der EZB-„Lösung“ kann schnell zur totalen Pyrrhusniederlage werden – auch wenn die Literatur diesen Namen für ein solches Desaster noch nicht kennt. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Deutschland den tragischen Präzedenzfall geben müsste.
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Hinweis in eigener Sache: Wir debattieren das Thema im Rahmen der großen Podiumsdiskussion „Rettet Europa – raus aus dem Euro“ am 24.11.2011, 18 Uhr in München weiter. Anmeldung per Email erforderlich – alle Details hier:

http://www.pdv-bayern.de/muenchen-podiumsdiskussion-zur-eurokrise

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