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Sonntag, 20. November 2011

Russland schickt Kriegsschiffe an syrische Küste


Russland schickt seine Kriegsschiffe in syrische Gewässer. Der Grund sei verschiedenen Medienberichten zufolge, NATO-Angriffe auf das Land zu verhindern und syrische Gebiete vor einer militärischen Intervention aus dem Ausland zu schützen.

Während deutsche Massenmedien allesamt in behaupten, die Regierung unter Präsident al-Assad würde das syrische Volk unterdrücken, friedliche Demonstranten töten und sich international dadurch zunehmend selbst isolieren, sieht die Realität möglicherweise ganz anders aus. In Damaskus demonstrieren Millionen Menschen für die Regierung. Angeblich bekämpft man auch keine friedlichen Demonstranten, sondern schwer bewaffnete Terroristen, die im Ausland ausgebildet werden, um Soldaten aus dem Hinterhalt zu attackieren und keinesfalls Ruhe in Syrien einkehren zu lassen. Und isoliert ist man anscheinend auch nicht wirklich: So hat Russland Kriegsschiffe in syrische Gewässer entsandt, um das Land vor ausländischen Angriffen zu schützen.

Im UN-Sicherheitsrat sollte seitens westlicher Länder gestern ein neuer Resolutionsentwurf zu Syrien vorgelegt werden. Der Entwurf wurde der Russischen Informationsagentur Novosti zufolge in nur drei Tagen erstellt und sieht eine scharfe Verurteilung von Präsident Bashar Assad vor. Wie der Nachrichtensender PressTV berichtet, wird Moskau jedoch keine NATO-Angriffe unter dem Deckmantel einer “humanitären Intervention” gegen Syrien unterstützen.

In Syrien herrschen derzeit bürgerkriegsähnliche Zustände und westliche NATO-Staaten stellen sich gegen die Regierung unter Präsident Bashar al-Assad. Gleichzeitig werden Angriffe durch sogenannte oppositionelle Kräfte in westlichen Medien völlig ignoriert. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hatte den Westen jüngst vor einer “militärischen Intervention wie in Libyen” gewarnt. Die israelische Zeitung Ha'aretz hat berichtet, dass die Entsendung russischer Kriegsschiffe in syrische Hoheitsgewässer eine klare Botschaft an den Westen sei. Russland beabsichtige, Interventionen aus dem Ausland zu verhindern.

Die Zeitung The Nation schreibt, dass Syrien ohne die Unterstützung Russlands einem NATO-Angriff schutzlos ausgeliefert sei. “Ich sehe keine militärischen Probleme, da Syrien keine Verteidigungsmöglichkeit gegen westliche Systeme hat”, sagte der ehemalige Chef der französischen Luftwaffe Jean Rannou. Jedoch sei ein Angriff riskanter als der Einsatz in Libyen. “Ein Krieg gegen Syrien wäre eine schwere militärische Operation”, so Rannou weiter.



Quelle:



http://www.gegenfrage.com

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