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Montag, 13. Dezember 2010

Die Wikileaks-Inszenierung der Neuen Weltordnung: eine logische Analyse

Um logisch zu erklären, was hinter der Wikileaks Affäre steckt müssen Sie eine Prämisse akzeptieren: Dass die offizielle 9/11 Story nicht stimmt. In meinem Buch „Das Kapitalismus-Komplott“ widerlege ich die offizielle Verschwörungstheorie mit Hilfe der Naturgesetze und den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit. Alternativ sehen sich die Präsentation der Architektenvereinigung um Richard Gage oder den Film „911-Mysteries“ an.



Warum ist das wichtig? Nun, wenn die 911-Story nicht stimmt, wissen wir, dass es mindestens ein Ereignis (in Wahrheit hunderte) gibt, wo sich die Veröffentlichung von Dokumenten wirklich lohnen würde. Wir können praktisch ausschließen, dass sich unter 250.000 Dokumenten aus Regierungsbehörden nicht einmal ein einziges gibt, wo sich ein Staatsbediensteter kritisch über 911 äußert. Solche Belege wurden aber nicht veröffentlicht. Assange selber hat sich verächtlich über Verschwörungstheorien bezüglich 911 geäußert.

Dies lässt denklogisch nur 3 Schlüsse zu:

1.Assange weiss Bescheid, will aber selber nicht als Verschwörungstheoretiker gelten. Das ist möglich, aber dann ist er völlig nutzlos, wenn er die eigentlichen Skandale nicht aufgreift (zb auch Klimaschwindel, mit dem die gesamte Menschheit kontrolliert werden soll. Relevanter geht’s nicht).

2.Assange glaubt an die offizielle Theorie. Das ist bei einem „Normalbürger“ denkbar, aber vollständig ausgeschlossen bei jemandem der sich als Enthüllungsjournalist geriert und geheime Vorgänge aufklären will.

3.Assange ist ein Agent oder von den Diensten geführt und/oder benutzt.

Für letztere These sprechen mehrere Dinge. Es ringt einem geradezu Bewunderung ab, wie viele Ziele mit dieser Aktion die Globalisten (Teile der Machtelite die nachweislich eine Weltregierung anstreben) auf einmal erreichen – ganz ähnlich wie am 11. September an dem ein halbes Dutzend Ziele gleichzeitig erreicht wurden (Abschaffung Bürgerrechte, 2 Kriege, Zugriff aufs Öl, asbestverseuchtes WTC abgerissen, Geopolitik, Goldschatz unter WTC, Kassieren von Versicherung, Put-Optionen, Verteidigungshaushalt massiv erhöht, Stasi-Behörde geschaffen, verschwundene Pentagon-Billionen usw.)

Dies sind die Ziele, die mit der Wiki-Leaks-Affäre erreicht werden sollen und mehr oder weniger auch erreicht wurden:

1.Die Öffentlichkeit gewinnt den völlig falschen Eindruck, dass wir eine freie Presse haben, in der Skandale aufgedeckt werden, obwohl die Dokumente nichts enthalten was nicht schon in jeder Zeitung der Bäcker-Innung stand.

2.Ein Signal an alle Whistle-Blower (Informanten): Ihr werdet gejagt, kommt lebenslang ins Gefängnis (Manning), es werden Anklagen gegen euch erfunden. Also stellt eure investigativen Tätigkeiten ein. Der europäische Haftbefehl, mit dessen Hilfe Assange verfolgt wurde, kann ausgestellt werden ohne die Straftat nachzuweisen. Ein weiterer Justizskandal im Rahmen der „Gesetzgebung“ der EUDSSR .

3.Die Rufe nach Internetzensur werden lauter. Zum Entsetzen jedes freiheitsliebenden Menschen zeigen Umfragen, dass die Mehrheit der Bürger die Veröffentlichungen für falsch hält (falls die Umfragen stimmen). Auf das belanglose Geschwätz über Westerwelle mag das noch zutreffen, aber wenn es beispielsweise Dokumente gäbe, die beweisen, dass FBI oder das weisse Haus oder das Militär oder die Botschaften bei 911 von einem Inside-Job ausgehen, wäre es nicht nur das Recht sondern die heilige Pflicht eines jeden Bürgers das zu veröffentlichen. Freilich kann man das von niemandem wirklich verlangen, wenn er Angst haben muss dafür lebenslang im Gefängnis zu landen, im Zweifel mit erfundenen Anschuldigungen. Das freie Internet ist die größte Bedrohung der Machtelite in der Geschichte der Menschheit. Um diese Freiheit einzuschränken ist kein Preis zu hoch.

4.Die Veröffentlichungen zementieren den Verdacht, dass der Iran nach Atomwaffen strebt. Dies ist schon lange der Vorwand um den Iran angreifen zu können.

5.Ein oft völlig vernachlässigter Aspekt ist eigentlich der offensichtlichste, wenn man die Agenda der Globalisten kennt. Die Weltregierung wird einem mit den verschiedensten Argumenten verkauft werden (Klimarettung, Spekulantentum eindämmen, die die Finanzkrise verursacht haben, Bekämpfung Terrorismus…), aber der wichtigste (und auch tatsächlich logische) Grund wird sein: Kriege in Zukunft zu vermeiden. Dies ist auch die Motivation der Wohlmeinenden innerhalb der Machtelite. Assange schildert die Greuel des Krieges. Die UNO, als eine der Vorstufen zu einer Weltregierung, wird als wichtig angesehen, um Krieg zu vermeiden. In Wirklichkeit handelt es sich bei der UNO um eine kriminelle Vereinigung, die all diese Kriege erst vorangetrieben hat.

Dies sind rein logische Gründe, bei der Person Assange gibt es viele weitere Ungereimtheiten, die aber nicht so hart im Sinne einer Beweisführung gelten können. Aber zu beachten ist: Die Vergewaltigungsvorwürfe sind derartig absurd, dass auf den ersten Blick jeder sieht, dass er unschuldig ist. Dies erreicht zwei Ziele: Erstens solidarisiert sich die Internet-Community mit ihm und treibt damit einen Teil der obengenannten Agenda voran (siehe die Hacker Attacken auf die Kreditkartenfirmen, die den Weg für schärfere Internetgesetze bereiten). Zweitens muss er so nicht befürchten tatsächlich verurteilt zu werden.

Es ist ein sehr subjektiver Eindruck, aber meine Meinung über Assange ist endgültig in negatives Terrain gedreht als ich eine Pressekonferenz mit ihm sah. Auf die Frage warum der Krieg gegen den Irak illegal wäre blaffte er unwirsch, dass er die Frage nicht beantworten würde. Das ist ein seltsames Verhalten auf eine ganz normale Frage, noch dazu eine, die ihm die Möglichkeit bot, seine Argumentation darzulegen. Natürlich ist das kein Beweis, vielleicht war er nur genervt, aber es passt ins Bild.

Fakt ist: Mit der Affäre kommt die Agenda der Globalisten mit Riesenschritten voran. UND: Alle großen Verlage, die in der Hand weniger Menschen sind, die fast alle dieselbe Agenda haben, sind mit im Boot. Das allein ist schon verdächtig genug, weil wir ja wissen, dass die eigentlichen Skandale von eben diesen Medien mit viel Aufwand vertuscht werden.

Fazit: Ein Megahype, der uns der sogenannten „Neuen Weltordnung“ ein gutes Stück näher bringt. Assange selber mag dabei nur benutzt werden und wird vielleicht wirklich verfolgt. Insofern hat er durchaus unsere Solidarität verdient. Vor allem müssen wir uns gegen alle Versuche wehren, das Internet zu zensieren, egal unter welchem Vorwand sie es versuchen.

Geschrieben von: Oliver Janich in Blog

Kommentare:

  1. Bravo Oliver,

    für diese kritische Einschätzung der Wikileaks-Show. Dass Spiegel, Le Figaro und El Pais nach Dekaden der Gehirnwäsche jetzt ganz selbstverständlich Martinshörner der Wahrheitsbewegung sind, ist für erfahrene Menschen maximal ein Gute-Nacht-Märchen.

    Das Aufwachsen in einem offiziellen Propagandaregime hat den Vorteil, dass Naivität praktisch wegerzogen wird. Dein Blog finde ich wichtig, um demokratisch aufgewachsene Menschen immer wieder aus dem WYSIWYG-Denkmuster herauszuholen.

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  2. Eben, auch ich erkenne schon jetzt klare Ansätze zur typisch medialen Verwässerungspolitik, mit kleinen aber recht profanen Info-Schnipseln, eingestreuten Vorbehalten, einseitiger Wiedergabe der mutmaßlichen inhalte jener Depeschen - irgendwann wird die Resonanz dann auf ein "Ach, Wikileaks schon wieder - unser täglich Leck gib uns heute" routiemässig in den Alltag assimiliert.Man darf nie vergessen: Die vielzitierte "Wahrheit"lässt sich , besonders wenn es um subjektive Betrachtungen und Teil-Wahrheiten geht, mühelos in jedweden "Interpretationsrahmen" pressen um den berühmten Bock zum Gärtner zu machen.
    In früheren Zeiten hat man im Falle von Belagerungen zur Taktik des Ausfalls gegriffen um den Belagerer zu überraschen und zu verwirren - selbst wenn die Stadt nicht gerettet werden konnte - es hat Zeit geschunden und den Belagerer (sofern nicht übermächtig)Menschenleben und Ressourcen gekostet.Die zeitgenössische Steigerung davon wäre gleich alle Rollen selbst zu übernehmen und einen solchen Belagerungskrieg komplett selbst zu inszenieren.

    Erscheint mir angesichts der Enthüllungen über die vergangene Dekade kaum weniger abwegig als eine Heldenplattform die plötzlich Zugriff hunderttausende "Confidentials" hat....nicht, dass ich Wikileaks von vornherein das Scheitern gönne - ich kaufe nur keine Katze im Sack mehr - dazu ist mein Vertrauen in die Rechtmässigkeit "des Systems" zu nachhaltig und zu unwiederbringlich zerstört worden.
    In alle Ewigkeit Hydras Köpfe abzuschlagen bringt garnix: Hydra muss weg - kusch, kusch ein für allemal.
    Es wird noch eine Weile dauern bis das Gros der Leute dies einsieht und anfängt das "alte Gerümpel" ohne Stöhnen, Widerstand und Wehklagen auszumisten.

    rugay

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