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Montag, 21. März 2011

Was wollen die Bilderberg in der Schweiz?

Kempinski Grand Hotel, St. Moritz
Die Bilderberg haben die Schweiz zum Tagesort für ihre Geheimkonferenz 2011 auserkoren. 2009 waren sie in Griechenland, 2010 in Spanien – und aus 2 stolzen Nationen sind verschmähte Pigs geworden. Ist die Bilderberg 2011 für die Schweiz ein schlechtes Omen oder eine Bilderberg Referenz an den europäischen Ausnahmefall, den Eliten-Zufluchtsort?

Werden die offizielle Schweiz den netten Club liebevoll willkommen heissen und die Schweizer Presse bilderberg-konform dezent schweigen? Bilderberg 2011 und die Zukunft der Schweiz.
  Nachdem die Bilderberg im 2009 in Griechenland und im 2010 in Spanien war, wurde rasch klar, dass die Götter-Heuschrecken nur Chaos und Zerstörung hinterlassen im jeweiligen Gastgeberland. Sowohl Spanien wie auch Griechenland wurden erst ausgeblutet und dann zur Austerität verdammt. Aus einigermassen stolzen und unabhängigen Staaten wurden PIGS.

Omen für die Schweiz


Die Befürchtung ist, dass der in diesem Jahr auserwählte Tagungsort der Weltelite aus Wirtschaft, Politik, Medien und blauem Blut ein schlechtes Omen für den sogenannten Neutralitäts-Staat Schweiz ist. Nur, zurzeit deutet nichts darauf hin. Die Wirtschaft brummt einigermassen, die Schweiz macht sich nicht um Währungszerfall sondern um die imposante Stärke des Frankens Sorgen, Zürich – Downtown Switzerland – baut in Windeseile ein Kleinmanhattan, imposante Infrastruktur, ja ganze Städte aus tristen Betonburgen. Der Schweizer Tourismus scheint maximal preisresistent und die Schweiz schafft es Jahr für Jahr, sich aus dem Konstrukt EU einigermassen rauszuhalten.
Andererseits ist die Schweiz auch Heimatland eines guten Drittels aller internationalen Multikonzerne, präferiertes Zufluchtsland der Eliten, nettes Heimatland der skrupellosen Rohstoffhändler, der internationalen Organisationen wie UNO und WHO, dem Schweinegrippepanikmacher. Und der grössten Impfstoffproduzenten.
Die Schweiz ist aber auch Heimatland der Schweizerbürger. Diese sehen sich selbst als Hüter der direkten Demokratie, als unbeugsame EU Verneiner, als kritische Denker, als Verteidiger des Friedens. Stimmt diese Selbstanalyse oder sind die Schweizer eher Drückeberger, Nichtstreiker, obrigkeitsgläubige Ja-Sager, wirtschaftshörige Angsthasen?

Die Bilderberg werden es richten


Was auch immer die Bilderberg mit der Schweiz vorhaben, sie werden es tun. Ob es darum geht, dem Eliten Heimatland Respekt zu huldigen, die Position der Schweiz als Sonderstaat, als Eliten-Stammland, als NWO Musterbürger-Staat zu festigen – oder darum, die Ruhe in der Schweiz endlich zu beenden, den Schweizern zu zeigen, dass sie keine Ausnahme im weltweiten Chaos sind, die Weichen zu stellen für einen markanten Übergang der Schweiz in das Armenhaus Europa. Ist die Botschaft der ‘Bilderberg 2011 Schweiz’ Austerität oder Elitennähe?

Klar ist eines: Die Bilderberg denken in ‘Ordo ab Chao’ Dimensionen, in ‘Divide and Conquer’ Manier. Keine Volksbefreiung ist in ihrem Sinn, schon gar kein globales kritisches Denken. Denn pure Macht ist nur an Erhalt dieser interessiert, jede andere Entwicklung ist hinderlich, gilt es zu eliminieren. Revolutionen gilt es in genehme Bahnen zu lenken, die Unabhängigkeit der Nationen zur faden Erinnerung an bessere Zeiten zu degradieren, die eine Weltwährung, den einen Weltgedanken, die eine Weltreligion, die eine Weltkultur voranzutreiben. Den normierten Erdensklaven, der lemminggleich zum Abgrund watschelt.

Ein netter Club


‘Diese Treffen sind ein wichtiger Teil der Geschichte der Super-Klasse’ so Henry Kissinger. Und Etienne Davignon meint: ‘Um eine multinationale Organisation zu führen, hilft es, wenn Sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, was los ist. Es ist auch hilfreich, mit anderen Globokraten freundschaftliche Verhältnisse zu pflegen. Also treffen sich die kosmopolitische Elite internationaler Finanziers, Bürokraten, Wohltätigkeitsorganisationen, Chefs und Denker ständig und reden. Sie strömen zu Elite Versammlungen … sie bilden Clubs.’
Da wird es sicher diese Mehrheit der Schweizer geben, denen die Bilderberg nur ein zur wirtschaftlichen Stabilität nötiger ‘Männer’-Club sind, genauso wie die Mini-Bilderberg bei Néstle. Die Etienne Davignon nachplappern, dass die Bilderberg ganz normal und eigentlich auch ganz nett seien. Die sowohl Wirtschaft, als auch Medien und Politik das kuriose Recht auf Geheimhaltung freundlich zubilligen und im Sinne absoluter Ruhe und Ordnung jegliche Störung der Bilderberg Geheimkonferenz 2011 – gar im Sinne von wachem Journalismus – als ketzerisch betrachten.
Der Juni wird es zeigen

Und die Monate danach. Ob die Bilderberg in der Schweiz herzlich willkommen geheissen oder für das entlarvt werden, was sie sind: Die der absoluten Macht süchtigen gnadelosen Götter der Welt. Und was die Bilderberg für die Schweiz vorhaben: Eliten Zufluchtsort und NWO Musterland oder letzte zu zerstörende Bastion der Neutralität und Selbstbestimmung. Es wird sich weisen, ob der Schweizer weiter Luxussklave im Ausnahmestaat bleibt oder auch wie die Griechen, die Spanier und andere lernen muss, was Austerität für das Volk wirklich heisst. Da bleibt nur zu sagen: Herzlich willkommen zu unserer Zukunft, liebe Bilderberg! (1)



Der erfahrene Investigativjournalist Jim Tucker hat das diesjährige Datum und auch den Ort der Bilderberg-Konferenz aufgedeckt. Wie schon in den Jahren zuvor erwiesen sich die Informationen Jim Tucker`s als echte und hiebfeste Quelle, für die jährlichen Bilderberg- Treffen. Angeblich sollen sich die Weltelite ab dem 9. bis zum 12 Juni, im Kempinski Grand Hotel in der Schweiz, stattfinden. Wie schon in den Jahren davor, hatte die Auswahl des Tagungsortes, eine tiefgründige und zukunftsweisende Bedeutung. Man kann somit vermuten, dass in den Folgetagen, Monaten oder das Folgejahr irgendetwas passieren wird.



JIM TUCKER




Mein Name ist Jim Tucker. Ich jage die Bilderberg Group seit 30 Jahren und ich werde die Jagd niemals aufgeben. Es ist das Ziel der Bilderberger, eine Weltregierung zu schaffen. Sie sind die Elite, sie glauben sie können die Welt regieren um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Wir sind für sie nur der ungewaschene Pöbel. Die ersten 20 Jahre meines Arbeitslebens verbrachte ich bei diversen Zeitungen.



Ich war Editor bei der Washington Daily News bis 1972 als das Blatt pleite ging. Ich wurde dann Editor beim Daily Bartonsville Virginia, dann beim Acron Beacon Journal. Ich arbeitete ebenfalls für die Richmond Virginia Times. Ich war bei einem Bewerbungsgespräch mit Willis Carlo von der Liberty Lobby für einen Job beim wöchentlichen Magazin “Spotlight”. Er fragte, was ich von den Bilderbergern hielt. Ich fragte: “Wer sind die?”

(1) Quelle: notepad.ch

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